Photovoltaik als Risikofaktor – Erhöhte Brandlasten durch Photovoltaikanlagen

VonCarina Borgers

Photovoltaik als Risikofaktor – Erhöhte Brandlasten durch Photovoltaikanlagen

Photovoltaik ist gut für die Umwelt und hilft dem Klima. Aber es besteht auch eine Gefahr, da Strom und Wasser sich nicht vertragen. Deswegen ist Vorsicht geboten. Jedoch entstehen auch Gefahren durch andere Aspekte, wie zum Beispiel mechanische und elektrische Defekte, Brände und Blitzeinschläge. Dadurch können schwere Schäden entstehen, nicht nur Sach- sondern auch Personenschäden.

Die Isolierung der stromführenden Bauteile einer Photovoltaikanlage ist in der Regel gut. Es kann aber zu mechanischen oder elektrischen Problemen kommen, so dass durch eine Überhitzung ein Brand entstehen kann. Bei gesteckten Verbindungen von Kabel ist die Gefahr hier groß, wenn sie locker sitzen. Aber auch durch Durchtrennung der Kabel durch Tierbisse können Probleme auftreten.

Eine Solaranlage produziert Gleichstrom und keinen Wechselstrom, das ist ein Vorteil, wenn man selber mit blanken, leitenden Bauteilen in Kontakt kommt. Stromstärken von ca. 250 Milliampere sind erst lebensgefährlich, aber diese können bei viel Sonnenschein leicht erreicht werden. Hier ist also Vorsicht geboten.

Photovoltaikanlagen können auch während eines Feuers zum Problem werden. Beim löschen durch die Feuerwehr kann das Löschwasser an Bauteile mit Spannung kommen. Eine Brandfallnotabschaltung sollte immer leichterreichbar an der Anlage angebracht sein. Durch die Abschaltung wird ein Kurzschluss erzeugt, so kann das Löschwasser keine leitende Verbindung mehr herstellen.

Photovoltaik_Brandschutz_Eulenpesch

Blitze können bei einem Einschlag einen Brand entfachen. Deswegen ist ein wirkungsvoller Blitzschutz notwendig, da er die entstehende Überspannung in die Erde ableitet.

Die Leitungen eines Stromkreises sollten nahe beieinander verlegt werden, damit die Fläche so klein wie möglich gehalten wird.  Alle metallischen Installationen sollten unbedingt geerdet sein. Im privaten Bereich ist der Blitzschutz bei Photovoltaikanlagen gesetzlich nicht vorgeschrieben.

Brände von Solaranlagen selber sind nicht ausgeschlossen, ein Brand kann immer entstehen. Viele Solarmodule sind als normal entflammbar bewertet. Beim Brandfall sollte die Feuerwehr ausreichend über die Leitungswege im Haus informiert werden.

Von Photovoltaikanlagen können Teile herunterfallen, Feuer führt meistens zu Abstürzen von Solarmodulen, weniger Stürme. Brände schwächen oft die tragende Dachkonstruktion, dadurch können Solarmodule ins Gebäude fallen. Häufiger tritt ein Absturz nach innen als einer nach außen auf.

VonCarina Borgers

Erste Hilfe und Verbandsmaterialien – Änderung der ASR A4.3

Anfang 2019 gab es eine Änderung der ASR A4.3 bezüglich der Platzierung von Erste Hilfe Koffern, Verbandskästen, etc.

„Verbandskästen sind überall dort bereitzuhalten, wo die Arbeitsbedingungen dies erforderlich machen. Sie sind so zu verteilen, dass sie höchstens 100m Wegstrecke oder einer Geschosshöhe erreichbar sind.“

Nach der Änderung ist also die Arbeitsumgebung neu zu bewerten und zu überprüfen, ob alles den aktuellen Anforderungen entspricht.

Die ASR A4.3 definiert die genaue Anzahl an Koffern anhand der Betriebsart in Verbindung mit der Beschäftigten.

BetriebsartZahl der BeschäftigtenKleiner VerbandkastenGroßer Verbandkasten
Verwaltungs- und Handelsbetriebe1-501-
51-300-1
301-600-2
für je 300 weitere Beschäftigte-+1
Herstellungs-, Verarbeitungsbetriebe und vergleichbare Betriebe1-201-
21-100-1
101-200-2
für je 100 weitere Beschäftigte-+1

Räume die einen Erste Hilfe Koffer enthalten, sollten entsprechend gekennzeichnet sein, so dass man sie im Notfall leichter zur Hand hat. Darüber hinaus müssen diese so angeordnet werden, dass diese innerhalb von maximal 100 Metern erreicht werden können. Insbesondere in Produktionsstätten und auf Baustellen ist zudem darauf zu achten, dass das Verbandmaterial vor schädigenden Einflüssen wie Nässe oder Verunreinigungen geschützt ist.

Erste-Hilfe Kasten, Verbandmaterial, ArbeitssicherheitErste-Hilfe Kasten, Verbandmaterial, Arbeitssicherheit

VonCarina Borgers

Absicherung von Gefahrenstellen

Bei jeder Arbeit, wo eine Gefahr auf dem Betriebsgelände entsteht, sollte die Stelle abgesichert werden, damit keiner zu Schaden kommt.

Arbeitgeber sind laut ArbSchG §3 verpflichtet ihre Arbeitnehmer vor Gefahren zu schützen.

Nach ASR A1.3 muss jede Gefahrenstelle ausreichend deutlich erkennbar und dauerhaft gekennzeichnet werden, durch Absperrband gelb/schwarz oder rot/weiß. Gelb/schwarz für dauerhafte Gefahrenstellen, rot/weiß markiert vorübergehende Gefahrenstellen. Diese müssen in einem Winkel von 45° und einem Breitenverhältnis von 1:1 angebracht werden.

Absperrbarke - Beratung durch Eulenpesch GmbH

Sechs Tipps für ihre Maßnahmenplanung:

  1. Dauerhafte oder vorübergehende Absperrung
  2. Absperrung für innen und/oder außen
  3. Absperrung soll auf besondere Gefahren hinweisen
  4. Diebstahlschutz notwendig
  5. Optimale Sichtbarkeit
  6. Anfahrschäden minimieren
VonThomas Eulenpesch

Nachträgliche Innendämmung

Eine Wärmedämmung soll dazu beitragen, dass der Durchgang der Wärmeenergie an der Gebäudehülle vermindert wird. Dadurch, dass sich der Wärmestrom jeweils in die Richtung der niedrigeren Temperatur (im Winter die Außentemperatur) bewegt, findet eine Wärmeübertragung vom Innenraum hin zur Oberfläche der Außenwand statt. Durch einen ausreichenden Wärmeschutz soll die Wärme länger im Gebäude erhalten werden und somit die notwendige Heizenergie reduziert werden.

Sowohl eine Dämmung der äußeren Wandoberfläche als auch eine Innendämmung können dazu beitragen, den Wärmeverlust deutlich zu reduzieren. Hierfür können unterschiedliche Materialien eingesetzt werden, um den Wärmestrom zu reduzieren. Maßgeblich hierfür ist jeweils, dass die Materialien eine geringe Wärmeleitfähigkeit aufweisen.

Insbesondere eine Innendämmung ist bei einer fehlerhaften beziehungsweise unsachgemäßen Ausführung kritisch zu betrachten. Denn hierdurch kann eine Schimmelbildung begünstigt werden. Daher ist es notwendig einerseits die richtigen Materialien einzusetzen und andererseits diese auch korrekt zu verarbeiten.

Damit nach der Durchführung einer Innendämmung Feuchtigkeit und Schimmel keine Probleme darstellen sollte zunächst dafür gesorgt werden, dass die Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen zwischen 40 % und 60 % liegt. Durch eine Wärmedämmung innerhalb des Gebäudes, wird bei einer korrekten Ausführung die bestehende Luftzirkulation, die sich bei älteren Gebäuden meist durch undichte Mauerwerksfugen oder Ähnliches ergibt, nachträglich verhindert.

Dies führt mithin dazu, dass der Luftaustausch zwischen Innenraum und der Außenwelt deutlich reduziert wird. Folglich kann die Luftfeuchtigkeit im Gebäude ansteigen und somit das Wachstum von Schimmelpilzen begünstigen. Daher muss im Zuge einer Innendämmung stets darauf geachtet werden, dass ein notwendiger Luftwechsel weiterhin erreicht werden kann. Hierzu ist neben der fachgerechten Montage der Innendämmung auch eine genaue Berechnung des notwendigen Lüftungsstroms und bei Bedarf der Einbau von technischen Maßnahmen notwendig.

Nachträgliche Innendämmung (Einblasdäummgun mit Dämmhülsen), Foto: Arnold Drewer; IPEG-Institut

 

Dämmstoffe für die Innendämmung

Für die Innendämmung werden unterschiedliche Materialien angeboten. Neben synthetischen Dämmstoffen werden hierfür beispielsweise Dämmstoffe aus Cellulose oder Holzfasern angeboten. Auch mal moralische Dämmstoffe wie Steinwolle oder Glaswolle eignen sich hierfür. Darüber hinaus werden im Rahmen der Innendämmung häufig auch sogenannte Klimaplatten beziehungsweise Calciumsilikatplatten eingesetzt.

Calciumsilikatplatten kennzeichnen sich dadurch, dass aufgrund der Vielzahl von Mikroporen Wasser aufgenommen, gespeichert und bei einer verringerten Raum Luftfeuchtigkeit wieder abgegeben werden kann. Somit tragen diese Platten auch zur Regulierung der Raum Luftfeuchtigkeit bei. Zudem können aufgrund des hohen pH-Wertes Schimmelpilze nicht beziehungsweise kaum wachsen. Auf der anderen Seite müssen diese Platten jedoch besonders sorgsam verarbeitet werden und eignen sich nicht für jede Art der Wandgestaltung.

 

Schimmel mit Innendämmung vermeiden

Nur dann, wenn die Innendämmung fachgerecht ausgeführt wird, und weitere wichtige Rahmenbedingungen erfüllt werden, lassen sich die Bildung von Feuchteschäden und Schimmelbildung nach einer Innendämmung vermeiden. Im Allgemeinen wird bei einem Wärmeschutz von Gebäuden eine Außendämmung empfohlen. Jedoch müssen hierbei stets die individuellen Rahmenbedingungen beachtet werden, sodass eine genauere Analyse vor Ort notwendig ist. Gerne stehen wir Ihnen hierbei beratend zur Seite.

 

VonThomas Eulenpesch

Worauf sollten Sie beim Hausbau achten?

Die Errichtung einer neuen Immobilie ist mit einer Vielzahl von Risiken verbunden. Daher gilt es durch geeignete Maßnahmen mögliche Risiken zu minimieren. Daher empfehlen wir Ihnen beim Hausbau auf Nummer sicher zu gehen und einen Bausachverständigen hinzuzuziehen. Dieser trägt auch dazu bei, unnötige Risiken zu vermeiden. Unser Sachverständigenbüro für die Region Kleve hilft Ihnen gerne Risikofaktoren zu erkennen und frühzeitig auszuschalten.

Baubegleitung: Mängel frühzeitig identifizieren und beseitigen

Eine Baubegleitung durch unsere zertifizierten Bausachverständigen ist selbst bei der Errichtung von kleinen Immobilien sinnvoll. Denn je eher ein Fehler während der Bauphase erkannt wird, desto schneller kann dieser beseitigt werden und desto geringer ist das mögliche Schadenspotenzial. Durch den Einsatz eines Baugutachters für die Region Kleve und den Niederrhein kann somit das Risiko von Baupfusch und Baumängel deutlich reduziert werden.

Unabhängige Beratung während der gesamten Bauzeit

Unser Sachverständigenbüro in Kleve am Niederrhein steht Ihnen von der Auswahl eines Bauunternehmens bis zur Endabnahme gerne zur Verfügung. Nach Möglichkeit Bauherren und Bausachverständigen bereits vor dem ersten Spatenstich mit der Kontrolle von Baubeschreibung, Bauplänen und Bauverträgen. Dies ermöglicht Fehlerquellen bereits vor der Bauausführung deutlich zu reduzieren.

Qualitätssicherung bei Bauvorhaben in Kleve und am Niederrhein

Durch unsere baubegleitende Qualitätssicherung sollen Planungsfehler, Ausführungsfehler oder der Einsatz falscher Materialien frühzeitig erkannt werden und Baumängel, Schäden sowie Wertminderungen an ihrem Traumobjekt vermieden werden. Bei einer vollständigen Baubegleitung, die eine Begutachtung zumindest bei Fertigstellung der Bodenplatte bzw. des Kellers, Fertigstellung des Rohbaus, Fertigstellung des Ausbaus und der Rohinstallation und zum finalen Fertigstellungszeitpunkt erfolgen sollte, kann die Fehlerquote auf ein Minimum reduziert werden.

Eulenpesch GmbH: Ihr Sachverständigenbüro für die Region Kleve

Sie sind noch unschlüssig, welche Leistung sie für ihr Bauvorhaben tatsächlich benötigen. Gerne stehen wir Ihnen beratend zur Seite und unterbreiten Ihnen ein kostenloses und unverbindliches Angebot.

VonThomas Eulenpesch

Schimmelbildung im Wohnraum

Für eine bestmögliche Wohnqualität und ein gesundes Wohnen, ist eine optimale Luftfeuchtigkeit sowie eine gute Luftqualität Grundvoraussetzung. Oftmals sieht die Realität jedoch anders aus. Beispielsweise dringen flüchtige organische Verbindungen aus Möbeln, Baumaterialien und anderen Einrichtungsgegenständen heraus und belasten die Innenluft. Zusätzlich kann diese Belastung mitunter durch Ausdünstungen und Spuren von Schimmelpilzen verstärkt werden.

Eine derartige Belastung, insbesondere durch Lösemittel, Weichmacher oder Formaldehyd sowie durch Stoffwechselprodukte von Mikroorganismen können folglich auch Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Beispielsweise können neben einer Geruchsbelästigung auch Allergien oder Erkrankungen der Atemwege und Lunge hervorgerufen werden.

Damit es nicht so weit kommt, sollten Sie bestimmte Aspekte beachten, um den Schimmelpilzen eine möglichst unattraktive Umgebung zu bieten. Denn oftmals erreichen einfache Maßnahmen aus, um ein möglichst ungünstiges Milieu für Schimmelpilze zu schaffen.

 

Wie kann Schimmel in der Wohnung entstehen und welche Maßnahmen sind notwendig, um die Schimmelbildung zu verhindern?

In der Natur übernehmen Schimmelpilze die Aufgabe, abgestorbene Organismen zu zersetzen und übernehmen somit eine wichtige Aufgabe im ökologischen Stoffkreislauf. Durch den Abbau von organischen Stoffen werden beispielsweise Kohlenstoffdioxid und Wasser wieder zur Verfügung gestellt.

Grundsätzlich ist eine geringe Konzentration von Schimmelsporen permanent in der Außenluft vorhanden. Somit dringt diese auch durch geöffnete Fenster und Türen in den Wohnraum ein. Ein Schimmelwachstum in Innenräumen führt seinerseits zu einer erhöhten Konzentration von Schimmelsporen sowie der zugehörigen Stoffwechselprodukte in der Innenluft.

 

Voraussetzungen für Schimmelwachstum

Damit Schimmel in Innenräumen beziehungsweise im Allgemeinen wachsen kann, müssen die nachfolgenden Kriterien erfüllt sein:

  1. geeigneter Untergrund
  2. ausreichend Feuchtigkeit
  3. passende Raumtemperatur
  4. angemessener pH-Wert
  5. Sauerstoff

Schimmelpilze wachsen auf organischen Materialien und müssen genügend Feuchtigkeit (ungefähr mindestens 80 % Oberflächenfeuchtigkeit) zur Verfügung haben. Je nach Art des Schimmelpilzes sind unterschiedliche Raumtemperaturen ausreichen. Hinsichtlich des Sauerstoffgehaltes ist die normale Umgebungsluft mehr als ausreichend. Somit bilden beispielsweise organische Materialien wie eine Raufasertapete bei einer ausreichenden Feuchtigkeitszufuhr eine ideale Wachstumsgrundlage für Schimmelpilze.

Schimmel Wohnraum

Wodurch kann ein geeignetes Milieu für Schimmelpilze geschaffen werden?

Feuchte Wände oder Decken sollten nicht der Normalfall sein. Wenn bestimmte Bereiche des Hauses eine erhöhte Feuchtigkeit aufweisen, liegt meist ein Baumangel vor. Aber auch falsche Nutzungsgewohnheiten wie eine zu geringe Lüftung, eine falsche Lüftung oder auch eine hohe Dampfentwicklung wie beispielsweise in Küchen oder Bädern können zu erhöhten Feuchtigkeitswerten an Wänden und Decken führen.

Da sich beispielsweise beim Kochen oder Duschen der entstehende Wasserdampf an kühleren Oberflächen Decken und Wänden niederschlägt, muss darauf geachtet werden, dass diese Feuchtigkeit auch im Anschluss oder beispielsweise während des Kochens mittels Dunstabzugshaube aus dem Wohnraum heraus transportiert wird.

 

Wärmebrücken und feuchtes Mauerwerk als Auslöser für Schimmelpilze

insbesondere ungedämmte Außenwände und feuchtes Mauerwerk können eine Schimmelbildung in Innenräumen begünstigen. Dadurch, dass nasse oder ungedämmte Wände auskühlen wird auch schneller der sogenannte Taupunkt erreicht. Beim Taupunkt handelt es sich um die Temperatur, bei der eine Luftfeuchtigkeit von 100 % an der Oberfläche gegeben ist und somit die Luftfeuchtigkeit aus der Umgebungsluft kondensiert.

Die Problematik kann dabei beispielsweise durch eine eingeschränkte Luftzirkulation hinter Schränken verstärkt werden. Daher sollten Möbel möglichst nicht unmittelbar oder nur mit einem ausreichenden Abstand vor Außenwänden platziert werden. Auch Wärmebrücken (oftmals fälschlicherweise als Kältebrücken bezeichnet) können eine Schimmelbildung begünstigen. Derartige Wärmebrücken lassen sich beispielsweise aufgrund von geometrischen Gegebenheiten nicht immer vollständig vermeiden. Dies gilt auch für moderne, stark gedämmte Gebäude.

Hygrometer

Regelmäßiges Lüften und Kontrolle

Um die Bildung von Schimmelpilzen in Innenräumen zu vermindern, neben den baulichen Gegebenheiten auch das Verhalten der Nutzer von grundlegender Bedeutung. Hierbei wird billigerweise zur mehrmaligen Stoßlüftung am Tag geraten. Beispielsweise nach dem Aufstehen, beim heimkommen und vor dem Schlafengehen. Bei einem erhöhten Feuchtigkeitseintrag wie beispielsweise nach dem Baden oder Duschen und nach dem Kochen sollte zusätzlich ausreichend gelüftet werden.

Darüber hinaus kann Ihnen ein Hygrometer helfen, die aktuelle Raumluftfeuchtigkeit zu messen und im Bedarfsfall schnell durch das Öffnen des Fensters zu reagieren. Zeigt sich jedoch über einen längeren Zeitraum von mehreren Wochen, dass ein optimales Lüftungsverhalten nicht zum gewünschten Ergebnis führt, ist zu überprüfen, ob beispielsweise Baumängel vorliegen. Gerne stehen wir Ihnen beratend zur Verfügung und überprüfen sowohl die Bausubstanz als auch das Nutzerverhalten.

 

 

VonCarina Borgers

Einsatz von Brandmeldeanlagen

Während der Arbeitszeit wird ein Brand meist schnell erkannt und es können schnell Maßnahmen eingeleitet werden. Nach Feierabend, wenn keiner mehr im Betrieb ist, sollte dafür ein Frühwarnsystem installiert werden, das sofort bei einem Brand sich meldet.

BMA, Brandmeldeanlage, Handauslöser

Frühwarnsysteme sollten folgendes beherrschen:

  • den Brandausbruch melden und alarmieren
  • Brandschutztüren schließen
  • Rauch- und Wärmeabzugsanlagen öffnen
  • Löschvorrichtungen auslösen

Brandmeldeanlagen sollten schnell alarmieren und keinen Fehlalarm auslösen.

Automatisierte Brandmeldeanlagen leiten alle erforderlichen Maßnahmen gleichzeitig ein, so dass keine Zeit verloren geht.

Sie sollten das Brandrisiko einschätzen, um herauszufinden ob eine Brandmeldeanlage für Ihren Betrieb sinnvoll ist.

Man unterscheidet unter geringe, mittlere und große Brandgefahr:

  • Geringe Brandgefahr:
    • Betriebe geringes Brandpotenzial
    • Umgebung geringes Brandpotenzial
    • Ausweitung eines Brandes ist sehr gering.
  • Mittlere Brandgefahr:
    • Betriebe hoch entzündbaren Stoffen.
    • Umgebung begünstiget eine Brandentstehung
    • bei Beginn eines Brandes ist die Ausbreitung des Brandes gering
  • Große Brandgefahr:
    • Betriebe hohes Brandpotenzial
    • Umgebung begünstigt eine Brandentstehung
    • bei Beginn eines Brandes ist die Ausbreitung des Brandes hoch

Wenn Sie Ihren Betrieb zu einer Kategorie zugeordnet haben, können Sie alle Brandschutzmaßnahmen einleiten:

  • technische Maßnahmen, wie hier genannt Brandmeldeanlagen
  • Anbringung von Feuerlöschern
  • Flucht- und Rettungspläne
  • Mitarbeiterschulung richtiges Verhalten im Brandfall, wie Unterweisung der Benutzung von Feuerlöschern

Es gibt drei gängige Brandmeldesysteme:

  1. Rauchmelder: reagieren auf die geringste Menge von Rauch
  2. Wärmemelder: reagieren da rauf, wenn sich die Temperatur schnell steigert
  3. Flammenmelder: reagieren auf den Infrarotanteil der Flamme
VonCarina Borgers

Sicherheitsbodenmarkierungen zur Erhöhung der Sicherheit

Gut sichtbare Bodenmarkierungen bei einem Brand können Leben retten!

Sicherheit am Arbeitsplatz ist sehr wichtig und muss in allen Bereichen und Räumen eines Betriebes abgedeckt werden.

Vorbeugende Maßnahmen sind enorm hier wichtig!

Falls es unumgänglich ist bei einem Brand das Gebäude verlassen zu müssen, muss alles schnell und gezielt ablaufen. Für jeden muss sofort erkennbar sein, wie er schnellstmöglich und sicher aus dem Gebäude nach Draußen flüchten kann. Fluchtwegen dürfen nie zugestellt und gut gekennzeichnet sein!

Schwenktüren können eine Gefahr bergen, deswegen sollten diese mit Aufmerksamkeit behandelt werden und markiert werden.

Genauso sollten Feuerlöscher gut gekennzeichnet sein damit man sie schnell finden und in Gebrauch nehmen kann. Auch sollten sie gut erreichbar angebracht sein um ein schnelles Einschreiten bei einem Brand zu gewährleisten. Damit die Feuerlöscher, genauso wie die Fluchttüren, nicht zugestellt werden im hektischen Arbeitsalltag, gibt es auch hier für Bodenmarkierungen.

Bodenmarkeirung

SETON Bodenmarkierung für Sicherheit und Ordnung (Bildquelle: SETON)

 

Im Notfall bei einem Feuer mit Rauchentwicklung helfen gut sichtbare nachleuchtende Markierungen auf den Boden. Diese fallen besonders auf und werden nicht vom Rauch bedeckt.

 

VonThomas Eulenpesch

So könnten Sie Baupfusch vermeiden

Sowohl bei der Errichtung einer neuen Immobilie als auch bei Modernisierungsmaßnahmen an einer Bestandsimmobilie kann der sogenannte Baupfusch auftreten. Häufig ist es nicht die Frage, ob Baumängel vorhanden sind, sondern lediglich welche Art und in welcher Ausprägung. Daher sollten Sie geeignete Maßnahmen ergreifen, um mögliche Schäden zu vermeiden.

Baupfusch, Baumangel

Mögliche Ursachen für Baupfusch

Schriftlicher Vertrag – gehen Sie auf Nummer Sicher

Um möglichst große Sicherheit für sie zu bieten und Baumängel und Baupfusch bestmöglich von vornherein auszuschließen ist der Abschluss eines schriftlichen Vertrages. Auch bei einer schriftlichen Vereinbarung sollten Sie darauf achten, dass sämtliche Inhalte korrekt angegeben und möglichst wenig Leistungen „bauseits“ und somit durch den Auftraggeber selbst ausgeführt werden müssen.

Beispielsweise ist für die Errichtung eines Kellers ein Bodengutachten unverzichtbar, um die Abdichtung gegenüber eindringender Feuchtigkeit korrekt auslegen zu können. Mitunter wird jedoch im Bauvertrag ein derartiges Bodengutachten nicht vereinbart, sodass das Bauunternehmen seinerseits derart wichtige Informationen nicht berücksichtigen und somit auch die Abdichtung mitunter nicht korrekt ausführen kann.

 

Qualifikation der ausführenden Unternehmen

Bei größeren Bauvorhaben kommt es häufig vor, dass Aufträge an kleine Subunternehmen vergeben werden. Diese verfügen jedoch nicht immer über die ausreichenden Qualifikationen und Erfahrungen, sodass dies auch eine Ursache von Mängeln darstellen kann.

Eine weitere häufige Problematik im Zusammenhang mit Bauvorhaben ist eine mangelnde Koordination zwischen den einzelnen Gewerken. Bei zeitlich knapp kalkulierten Bauvorhaben kann es daher auch aufgrund der mangelnden Absprache zu unnötigen Problemen kommen. Beispielsweise werden die Trockenbauwände bereits verschlossen, obwohl der Elektriker noch nicht alle Leistungen verlegt hat.

Daher sollten Sie insbesondere bei der Auswahl ihrer Vertragspartner darauf achten, dass diese über ausreichende Qualifikationen verfügen. Bei Fragen stehen Ihnen auch die Handwerkskammer sowie die jeweiligen fachspezifischen Handwerksinnungen zur Verfügung.

 

Eingesetzte Baustoffe

Auch die eingesetzten Baustoffe sind maßgeblich für die Qualität der Ausführung. Falsche oder minderwertige Baustoffe können auch mit Verzögerung zu Schäden am Gebäude führen. Aber auch ein hoher Zeitdruck sowie ein Kostendruck begünstigt den Einsatz von unzureichenden oder falschen Baustoffen. Darüber hinaus müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausreichend geschult sein, um die jeweiligen Baustoffe fachgerecht einsetzen zu können, denn der beste und teuerste Baustoff nützt hier nichts, wenn dieser nicht korrekt verarbeitet wird.

Baupfusch, Baumangel

So können Sie sich vor Baupfusch schützen

Um sich bestmöglich vor Bauvorschriften zu schützen ist es notwendig eine laufende Kontrolle während der Bauarbeiten durchzuführen. Denn, wenn sämtliche Leitungen, Rohre und andere mögliche Fehlerquellen beispielsweise hinter einer verputzten Wand nicht mehr ersichtlich sind, ist eine Aufdeckung des Baupfusches auch nicht mehr einfach möglich. Dies bedeutet, dass gerade in der frühen Bauphase eine regelmäßige Kontrolle notwendig ist, um potenzielle Fehlerquellen möglichst frühzeitig zu erkennen und kostengünstig beseitigen zu lassen.

 

Die Bauabnahme

Die Gewährleistungsfrist für die ausführenden Bauunternehmen beginnt stets mit der Abnahme. Daher drängen viele Unternehmen auf eine schnelle und frühzeitige Abnahme. Hierbei sollten Sie beachten, dass auch die Zahlung der Abschlussrechnung einer Abnahme gleichgestellt ist.

Da zum Zeitpunkt der Bauabnahme die Beweislast umgekehrt wird, was bedeutet, dass sie als Kunde beweisen müssen, dass die Baumängel bereits vor der Abnahme vorgelegen haben, ist eine gründliche Kontrolle während der Abnahme unabdingbar. Daher empfehlen wir Ihnen spätestens bei der Abnahme einen fachkundigen Sachverständigen hinzuzuziehen.

Im Allgemeinen sollte eine Begleitung durch einen fachkundigen Bausachverständigen nicht erst für die Abnahme sinnvoll. Vielmehr sollte der Bausachverständiger bereits vor Beginn der Baumaßnahmen mit einbezogen werden. Denn dieser kann vor Abschluss des Vertrages bereits prüfen, ob dieser den Anforderungen entspricht und nicht nur im Interesse des Bauunternehmens ausgelegt ist. Um mögliche Fehlerquellen möglichst vollständig auszuschließen empfiehlt es sich mehrere Kontrollen baubegleitend durchzuführen. Dabei bieten sich folgende Zeitpunkte an:

  • Fertigstellung der Bodenplatte bzw. des Kellers
  • Fertigstellung des Rohbaus
  • Rohinstallation von Heizung, Elektro und sanitär
  • Fertigstellung des Dachstuhls und Einbau der Fenster
  • Fertigstellung und Abnahme

gerne unterbreiten wir Ihnen ein unverbindliches Angebot für eine baubegleitende Qualitätskontrolle sowie die Unterstützung bei der Bauabnahme.

VonCarina Borgers

Einsatz von CO2 Feuerlöschern

Vorsicht beim Gebrauch von CO2 Feuerlöschern!

Beim Gebrauch von CO2 Feuerlöschern ist besondere Vorsicht geboten, da eine Erstickungsgefahr besteht!

CO2 Feuerlöscher werden in sensiblen Räumen von Betrieben genutzt, wo eine hohe Hygieneanforderung oder mit IT-Ausstattung besteht.

Die Löschwirkung von Kohlendioxid beruht auf den Stickeffekt. Die Flammen werden dadurch erstickt, dass die löschbare Konzentration auf weniger als 15 Vol.-% gesenkt wird.

Es können aber durch diesen Effekt erhebliche Schäden bei der löschenden Person verursacht werden.

CO2 ist farb- und geruchslos und schwerer als Luft. Die Atemtätigkeit wird schon bei einer geringen Konzentration von 2 Vol.-% stark erhöht. Wenn sich die Konzentration weiter steigert kommt es zu gesundheitlichen Problemen. Bei einem Wert ab 5 Vol.-% kann es bis zum Atemstillstand kommen.

Die Raumgröße bei der Verwendung dieser Feuerlöscher ist ausschlaggebend. Die Räume müssen eine gewisse Größe aufweisen. (z.B. 2 kg Löscher bei 11 qm)

Wenn ein Raum zu klein ist, sollte die Löschung durch eine offene Tür von außen erfolgen.

!!!Wenn ein Raum mit einem CO2 Feuerlöscher gelöscht wurde, darf der Raum danach, wegen der hohen Gefahr, nur mit Atemschutzmaske durch die Feuerwehr betreten werden!!!

CO 2 Feuerlöscher müssen deshalb unbedingt ausreichend sichtbar gekennzeichnet mit einem Warnschild für Erstickungsgefahr!

W041 Erstickungsgefahr

VonThomas Eulenpesch

Wertermittlung beim Immobilienkauf

Der Erwerb einer Immobilie ist üblicherweise eine Entscheidung fürs Leben, denn hiermit sind hohe finanzielle Verpflichtungen verbunden. Daher sollten Risiken auf ein Minimum reduziert werden.

 

Risiken minimieren

Bevor Sie eine Immobilie erwerben, sollten Sie zusammen mit unseren Fachkräften der Frage nachgehen, ob nicht eventuelle unangenehme Überraschungen oder Risiken vorhanden sind. Denn eine Gewährleistung von einem privaten Verkäufer erhalten Sie in der Regel nicht. Stattdessen erwerben Sie die Immobilie wie gesehen. Daher ist es notwendig, die Bausubstanz vor dem Notartermin sorgfältig zu überprüfen.

 

Ist der Kaufpreis gerechtfertigt?

Eine grüngliche Wertermittlung kann dazu beitragen zu überprüfen, ob der Kaufpreis angemessen ist. Daher bietet ein Wertgutachten von einem qualifizierten Sachverständigen eine unabhängige Meinung und kann Ihre Verhandlungsposition mit Verkäufer und Makler stärken

Lassen Sie sich daher von der Firma Eulenpesch GmbH unterstützen und eine unabhängige Wertermittlung Ihrer Traumimmobilie vornehmen. Unsere Sachverständige für Kleve und den Niederrhein betreuen Sie optimal und unterstützen Sie bei der finalen Kaufentscheidung.

VonThomas Eulenpesch

Immobilienkauf: Die Objektbesichtigung

Im Rahmen der ersten Besichtigung ist es kaum möglich, sämtliche wichtigen Kriterien für den Zustand der Immobilie und die finale Kaufentscheidung zu identifizieren. Daher müssen sie für ein Objekt, das einen in der näheren Auswahl gelandet ist, mehrere Besichtigungstermin einplanen. Auch sollte stets ein ausreichender Zeitraum eingeplant werden, damit eine gründliche Besichtigung und Überprüfung des Objektzustandes möglich sind. Ratsam ist es die Besichtigung stets während der Tageszeit durchzuführen.

Sie sollten sich bei einer Besichtigung stets an einer festen Struktur orientieren. Beispielsweise beginnen sie zunächst im Obergeschoss und besichtigen anschließend nach und nach die darunterliegenden Geschosse. Sie sollten sich zu einem Räumlichkeiten Notizen machen, die auch als Grundlage für eine Kaufentscheidung bzw. eine spätere erneute Besichtigung dienen.

Fassade

Die Fassade sollten Sie stets von unterschiedlichen Blickwinkeln bei einem ausreichenden Lichtverhältnis (Tageslicht) betrachten. Auffälligkeiten wie Risse, Verfärbungen oder nasse Stellen sollten im Anschluss am besten unter Begleitung eines Sachverständigen näher betrachtet werden.

Nebenräume

Häufig treten insbesondere in Nebenräumen, unter anderem in Kellerräumen oder auch in der Garage Feuchteschäden oder andere Beschädigungen auf. Daher sollten Sie möglichst genau prüfen, ob in diesen Räumlichkeiten feuchte Stellen an den Wänden zu erkennen sind oder nur bestimmte Bereiche neu gestrichen worden sind und beispielsweise Probleme zu verdecken. Auch ein modriger Geruch kann ein Indikator für verdeckte Schadstellen sein. Auch sollte überprüft werden, ob eine ausreichende Lüftung möglich ist.

Unser Tipp: Oftmals sind Schimmel- und Feuchteschäden nicht unmittelbar mit dem bloßen Auge zu erkennen. Falls Sie Gewissheit haben möchten, sollten Sie die Immobilie zusammen mit einem Bausachverständigen begutachten, um näher zu prüfen, ob eine derartige Problematik in der gewünschten Immobilie vorliegt. Der Bausachverständige kann mittels spezieller Messgeräte an besonders kritischen Stellen eine feuchte Messung durchführen und somit überprüfen, ob eine Beschädigung an der Bausubstanz vorhanden ist.

Installation

Insbesondere bei älteren Häusern sollten das Alter und der Zustand von Heizungsanlagen, Rohrleitungen und elektrischen Anlagen überprüft werden. Wurden beispielsweise alle Wartungen und Inspektionen an der Heizungsanlage durchgeführt? Existieren Kontrollberichte des Schornsteinfegers zur Abgasmessung? Oder sind alle Rohrleitungen augenscheinlich in einem guten Zustand.

Auch sollten Sie einen Blick in den Sicherungskasten der Immobilie werfen. Denn oftmals verfügen als Immobilien nur über einen unzureichenden Schutz, insbesondere fehlt häufig der sogenannte FI (Fehlerstromschutzschalter), was im Ernstfall lebensgefährlich sein kann.

Fenster und Türen

Auch der Zustand von Fenstern und Türen sollte überprüft werden. Moderne Fenster und Türen bieten beispielsweise einen deutlich besseren Schutz vor Lärm und Wärmeverlust im Vergleich zu alten einfachverglasten Fenstern und Türen. Demnach müssen sie bei alten Fenstern und Türen auch mit erhöhten Heizkosten und mitunter auch mit einer erhöhten Lärmbelastung im Vergleich zu neuen Fenstern rechnen.

Das Dach

Von grundlegender Bedeutung ist zunächst nicht die Wärmedämmung, sondern vielmehr ob das Dach überhaupt dicht ist. Denn ein undichtes Dach kann Feuchtigkeit und Schimmelbildung begünstigen und auch weitere Schäden an der Immobilie hervorrufen. Aber auch die Dämmung sollten Sie berücksichtigen, den eine schlechte Dämmung führt zu erhöhten Heizkosten im Winter und zu einer unnötig starken Erwärmung der Immobilie im Sommer. Während der Besichtigung sollten Sie nach Möglichkeit auch in Erfahrung bringen, wann die letzte Sanierung der Dacheindeckung erfolgt ist.

Wohnräume

Die einzelnen Wohnräume werden auf unterschiedliche Art und Weise genutzt.  Somit müssen dabei auch unterschiedliche Gegebenheiten berücksichtigt werden. Beispielsweise werden in der Küche auf und der Nutzung erhöhte Mengen an Feuchtigkeit produziert, die nur durch eine ausreichende Lüftungsmöglichkeit werden kann. Dementsprechend muss auch in der Küche auf mögliche Schimmelschäden geachtet werden.

Auch in den Schlafräumen, die meist mit einer geringeren Raumtemperatur genutzt werden, wird in der Nachtzeit eine erhöhte Feuchtigkeitsmenge durch die Atmung der Nutzer eingebracht. Daher kann dort insbesondere hinter Schränken auch Schimmel entstehen. Darüber hinaus sollten Sie darauf achten, dass die Räumlichkeiten ausreichend zugeschnitten sind und nach Möglichkeit ausreichenden Schutz vor Kälte im Winter und ausreichenden Schutz vor Wärme im Sommer bieten.

Das Wohnzimmer ist üblicherweise der größte Raum des Hauses und stellt den Mittelpunkt des alltäglichen Lebens dar. Im Rahmen der Besichtigung sollte bereits die Anzahl an Steckdosen und die Lage beispielsweise von Fernsehanschlüssen überprüft werden, damit diese auch bei der Einrichtung des Wohnraums berücksichtigt werden können.

Badezimmer und WC sollten ebenfalls in Bezug auf Feuchtigkeit und Schimmel kritisch betrachtet werden. Häufig bildet sich in Fugen und auf Silikon Schimmel oder es sind sogenannten Stockflecken vorzufinden. Geringe Mengen sind hierbei eher von untergeordneter Bedeutung. Viel wichtiger ist, ob ein ausreichend großes Fenster zur Belüftung vorhanden ist oder sofern es sich um ein innenliegendes Badezimmer handelt eine ausreichende anderweitige Abzugsmöglichkeit schrittweise in Form eines feuchtegesteuerten Ventilators.

 

VonThomas Eulenpesch

Immobilienerwerb: Vorbereitung der Besichtigung

Bereits während der ersten Besichtigung einer Immobilie können Sie wertvolle Informationen sammeln. Eine gründliche Vorbereitung auf die Besichtigung ermöglicht es Ihnen Ihre Entscheidung für oder gegen die jeweilige Immobilie später deutlich einfacher treffen zu können.

Dokumente vom Makler aushändigen lassen

Lassen Sie sich spätestens während der Besichtigung wichtige Dokumente zum Objekt aushändigen. Durch eine Einsichtnahme in wichtige objektspezifische Dokumente können Sie auch umgehend feststellen, ob beispielsweise im Internet geschönte Informationen veröffentlicht worden sind oder ob ein nachträglicher Ausbau des Dachgeschosses ohne Genehmigung stattgefunden hat.

Zu den wichtigen Objektunterlagen, die sie sich aushändigen lassen sollten, zählen unter anderem:

  • Flurkarten
  • Altlastenauskunft
  • Baulastenauskunft
  • Grundbuchauszug
  • Anliegerbescheinigung
  • Wohnflächenberechnung
  • Baupläne mit Genehmigung

Lage der Immobilie als entscheidendes Kaufkriterium

Vor oder nach der Besichtigung sollten Sie die Umgebung der Immobilie mehrmals zu unterschiedlichen Tageszeiten aufsuchen. So lassen sich unter anderem böse Überraschungen durch Lärmeinflüsse zu verschiedenen Tageszeiten oder Wochentage oder andere externe Einflussfaktoren vermeiden.

Darüber hinaus sollten Sie bei der Erkundung der Umgebung darauf achten, dass die gewünschte Infrastruktur vorhanden ist und ob die Bewohnerstruktur der Umgebung der entsprechenden Struktur entspricht. Auch können unmittelbare Nachbarn eine wertvolle Informationsquelle darstellen.

VonThomas Eulenpesch

Immobilienerwerb: Vermeiden Sie den Erwerb einer überteuerten Immobilie

Nachdem sie sich für eines oder mehrerer Objekte entschieden haben, sollte in einem nachgelagerten Schritt eine allgemeine Betrachtung des regionalen Immobilienmarktes stattfinden. Nur durch eine Gesamtbetrachtung des Marktes ist es Ihnen möglich fragwürdige oder auch überteuerte Immobilien zu identifizieren. Auch die Betrachtung des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans ist hierbei wichtig, um etwaige böse Überraschungen zu vermeiden.

Der Bebauungsplan liefert Ihnen dabei Informationen, welche Art der Nutzung innerhalb eines bestimmten Bereiches zulässig ist. Hier erhalten Sie beispielsweise Informationen darüber, ob eine gewerbliche Tätigkeit erlaubt ist oder auch ob die Errichtung von weiteren Gemeindeteilen, die sich gegebenenfalls auf die Wohnqualität auswirken können, geplant sind. Üblicherweise können Sie den Bebauungsplan nach Absprache kostenlos beim Bauamt einsehen. Teilweise werden diese Informationen durch die jeweiligen Kommunen auch bereits online zur Verfügung gestellt.

 

Entwicklung der Immobilienpreise berücksichtigen

Sowohl vor einem möglichen Immobilienerwerb als auch vor einem geplanten Verkauf der Immobilien sollten Sie stets die Entwicklung der örtlichen Immobilienpreise berücksichtigen. Insbesondere eine Entwicklung gegen den allgemeinen Trend kann ein Indikator dafür sein, dass etwas mit der Wohngegend nicht stimmt. Als Beispiel hierfür können veränderte Flugstrecken und die dadurch bedingte Lärmbelastung oder auch die Entwicklung eines sozialen Brennpunktes genannt werden.

Sortieren Sie überteuerte Immobilien aus

Im besten Falle wird die Immobilie innerhalb des festgelegten Tilgungsplans über einen Zeitraum von 20-30 Jahre vollständig abbezahlt. Aber auch den Fall, dass mitunter ein vorzeitiger Verkauf notwendig ist sollte stets von Anfang an berücksichtigt werden. Denn wenn sie eine überteuerte Immobilie erwerben kann dies mitunter dazu führen, dass im Falle eines Falles der Verkaufspreis nicht für ausreichend die restliche Kreditsumme zu tilgen.

Daher sollte stets darauf geachtet werden, dass Immobilie erworben wird. Denn oftmals werden emotionale Einflussfaktoren stärker berücksichtigt als die finanziellen Gegebenheiten. Daher ist es empfehlenswert einen Vergleich mit den durchschnittlichen Preisen beispielsweise auf Basis der Wohnflächen in Relation zu den Kaufpreisen durchzuführen. Sollte sich hierbei zeigen, dass die Immobilie nur zu einem überdurchschnittlichen Preis erworben werden kann, sollten Käufer und Makler nach den Gründen gefragt werden.

 

Tipps der Eulenpesch GmbH: Marktdaten finden

Informationen zu den Bodenrichtwerten und zum Grundstücksmarkt erhalten Sie beim örtlichen Gutachterausschuss. Die meisten Informationen können heutzutage bereits online und kostenlos eingesehen werden. Der Gutachterausschuss wertet hierzu die Verkaufspreise des vergangenen Jahres aus und stellt diese Informationen zur Verfügung. Daraus können beispielsweise Bodenpreise aber auch die durchschnittlichen Verkaufspreise abgeleitet werden, die ihnen einen Indikator für ihre Entscheidung bieten. Wichtige Informationsquellen sind hierbei:

BORISplus.NRW

LBS Preisspiegel

 

Gerne beraten wir Sie bei einem Erwerb einer Immobilie in Kleve und Umgebung. Als qualifiziertes Sachverständigenbüro können wir sowohl die fachlichen Kenntnisse als auch die ortsbezogenen Kenntnisse beispielsweise in Bezug auf die Entwicklung der Immobilienpreise im Geruch, Kleber und Umgebung mit einbeziehen.

VonThomas Eulenpesch

Brandschutz im Unternehmen – Gehen Sie mit uns auf Nummer Sicher

Insbesondere in kleinen und mittelständischen Unternehmen wird die Thematik des Brandschutzes häufig vernachlässigt. Dies kann jedoch fatale Folgen haben, denn einerseits können erhebliche Schäden entstehen und andererseits muss sie nach Brandausbreitung der Betrieb für eine längere Zeit vollständig eingestellt werden, was mit weiteren Folgen für das Unternehmen verbunden ist. Mit einem professionellen Konzept lassen sich die Auswirkungen verhindern oder zumindest die Folgen eines Brandes deutlich minimieren.

 

Warum ist betrieblicher Brandschutz so wichtig?

Ein Brand kann durch verschiedene Art und Weise ausbrechen. Unter anderem kann dies auf ein Fehlverhalten von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wie beispielsweise das unachtsam wegwerfen einer Zigarette aber auch auf einen technischen Defekt an einer Maschine zurückzuführen sein. Mitunter kann auch Sonneneinstrahlung, die beispielsweise durch eine Metallplatte oder eine Glasflasche reflektiert wird zu einem Brandereignis führen.

In allen Fällen kann ein Brandereignis massive Auswirkungen für Ihr Unternehmen haben. Neben den materiellen Schäden können insbesondere die entstehenden Gase (Brandrauch) gesundheitliche Schäden verursachen. Auch, wenn sie durch Versicherungen abgesichert sind, bezahlen diese meist nur die unmittelbaren Schäden wie zerstörte Maschinen oder den unmittelbaren Verdienstausfall.

Jedoch werden nicht alle Folgen eines Brandereignis durch Versicherungen abgedeckt. Beispielsweise suchen sich Kunden bei einem längeren Lieferausfall andere Geschäftspartner und kehren nicht mehr zurück, obwohl sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder lieferfähig sind auch Mitarbeiter, die über fachspezifisches Know-how verfügen können bei längerer Erkrankung nicht einfach ersetzt werden. Insbesondere in Zeiten des Fachkräftemangels ist dies ein wichtiger Punkt für Unternehmer zumal viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter großen Wert auf einen sicheren Arbeitsplatz liegen und mitunter bei schlechten Brandschutzmaßnahmen zu einem anderen Arbeitgeber wechseln.

Brandschutz als Herausforderung für Unternehmer(innen)

Hier stellt sich die Frage, wie sich professioneller Brandschutz in Ihrem Unternehmen realisieren lässt. Wichtige Hinweise bieten die gesetzlichen Bestimmungen aus dem Bereich Arbeitsschutz und Umweltrecht. Unter anderem von ihrer zuständigen Berufsgenossenschaft können Sie exakte Vorgaben bzw. branchenspezifische Vorgaben im Bereich Brandschutz erhalten. Zudem sollten Sie die nachfolgenden Tipps beachten:

  • Brandschutzbeauftragter: Eine fachlich qualifizierte Person sollte sich um alle Belange des Brandschutzes kümmern. Gerne beraten wir Sie hier zu oder werden auch als externer Brandschutzbeauftragter für Sie tätig.
  • Einweisung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: Der Brandschutz im Unternehmen funktioniert nur dann, wenn alle dort tätigen Personen die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen ernst nehmen. Daher sollte Geschäftsführung bzw. der zuständigen Brandschutzbeauftragten dafür sorgen, dass sämtliche Beschäftigte und auch Leiharbeiter die notwendige Einweisung erhalten.
  • Korrekte Lagerhaltung: Entzündliche Materialien müssen fachgerecht gelagert werden. Beispielsweise dürfen Farben und Lacke nicht im Heizungsraum gelagert werden, sondern sollten vielmehr in speziellen Gefahrstoffschränken oder abgetrennten Räumlichkeiten gelagert werden. In der Produktion oder Verarbeitung sollte nur die Menge an brennbaren Materialien aufbewahrt werden, die aktuell benötigt werden.
  • Feuerlöscher: Ihr Unternehmen sollte über eine genügende Anzahl an Feuerlöschern verfügen. Gerne unterstützen wir Sie bei der Berechnung der notwendigen Anzahl an Feuerlöschern und weiteren Hilfsmitteln zur Brandbekämpfung.
  • Pläne für den Notfall: Der betriebliche Brandschutz muss auch stets detaillierte Flucht und Rettungspläne enthalten.
  • Brandschutzübung: Sie sollten in Ihrem Unternehmen regelmäßig Brandschutzübungen durchführen. Denn die beste Planung führt nicht zum gewünschten Erfolg, wenn ihre Mitarbeiter nicht wissen, wie sie sich im Ernstfall verhalten sollen. Gerne führen wir in Zusammenarbeit mit Ihnen eine Brandschutzübung in Ihrem Unternehmen durch.

 

Effiziente Organisation des Brandschutzes in Ihrem Unternehmen

Der betriebliche Brandschutz kann auf zwei alle Arten organisiert werden. Zum einen intern und zum anderen extern. Insbesondere bei kleinen und mittelständischen Unternehmen ist es sinnvoll, auf einen externen Partner zurückzugreifen. Denn dieser verfügt über die notwendigen Fachkenntnisse und kann unabhängig innerhalb ihres Unternehmens agieren.

Somit müssen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen oder sie selbst als Führungskraft diese Fachkenntnisse nicht erst aneignen. Darüber hinaus entstehen bei der internen Organisation regelmäßig Fortbildungskosten und Post für die Beschaffung von Literatur und anderweitigen Hilfsmitteln.

Derartige Kosten sind bereits in unserem pauschalen Honorar enthalten. Gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot, das sämtliche notwendigen Tätigkeiten im Bereich des vorbeugenden Brandschutzes abdeckt und ihnen somit Kosten Sicherheit bietet.

VonThomas Eulenpesch

Immobilienerwerb – Finen Sie Ihr Traumhaus

Die meisten Interessenten für eine Immobilie erwerben in Deutschland eine Bestandsimmobilie. In Abhängigkeit von den Maßnahmen zur Renovierung und Modernisierung, die der vorherige Eigentümer durchgeführt hat, sind diese Immobilien in einem unterschiedlichen Zustand auf den Markt erhältlich, was sich entsprechend auch im jeweiligen Verkaufspreis widerspiegelt.

 

Suche nach Immobilien auf Onlineportalen

Zur Suche nach einer passenden Immobilie werden von den meisten Interessenten Immobilienportale wie beispielsweise Immobilienscout24.de genutzt. Aber auch Immonet oder Immowelt sowie eBay Kleinanzeigen sind eine häufige Anlaufstelle für die Suche nach passenden Objekten. Portale verfügen über einen riesigen Bestand Einträgen und Möglichkeiten zur Filterung, sodass der Interessent die Suche durch eigens ausgewählte Parameter eingrenzen kann. Mitunter bieten diese Plattform auch kostenpflichtige Dienstleistungen wie beispielsweise einen regionalen Preisvergleich, demographische Daten oder auch die Möglichkeit eigenständig Suchanzeigen zu schalten.

 

Immobilienerwerb mit einem Makler oder einer Bank

Nicht nur die Immobilienportale sind eine wichtige Anlaufstelle, sondern auch lokale Immobilienmakler beziehungsweise mithilfe der Immobilienfirmen von Banken. Auch, wenn die Immobilienmakler meist ihre Angebote auf den Portalen inseriert haben, verfügen diese häufig über Objekte, die noch nicht inseriert worden sind. Zudem bietet die persönliche Betreuung durch den Makler oftmals Vorteile und kann dazu beitragen ein bestmögliches Objekt für die potenziellen Käuferinnen und Käufer zu finden.

Nutzung von sozialen Medien

Die sozialen Netzwerke wie Facebook sind weiterhin ein sehr beliebtes Medium. Daher kann es auch empfehlenswert sein dort lokale Gruppen zu durchsuchen bzw. eigenständig ein Inserat in Bezug auf den Wunsch nach einem Eigenheim du veröffentlichen. Hierbei sollten Sie darauf achten, ihre Traumimmobilie bestmöglich zu beschreiben, sodass ihnen nach Möglichkeit auch nur die Objekte angeboten werden, die ihren Wünschen entsprechend

Immobilienerwerb im Rahmen einer Zwangsversteigerung

Gelegentlich werden auch Immobilien im Rahmen einer sogenannten Zwangsversteigerung von den lokalen Amtsgerichten versteigert. Informationen über Termine und Objekte sie hier. Auf diesem Portal werden die Verkehrswertgutachten in eingeschränkter Form veröffentlicht, sodass Sie sich einen Überblick über die Immobilie verschaffen können.

 

Unser Tipp zur Zwangsversteigerung

Eine Zwangsversteigerung ist immer mit einem erhöhten Risiko verbunden, denn sie können die Immobilie maximal von außen besichtigen und das Innere der Immobilie nur im Rahmen der Bilder, die durch das Amtsgericht veröffentlicht worden sind, erkennen. Mitunter werden auch die Gutachter des Gerichtes nicht in das Objekt hereingelassen, sodass der innere Zustand allen Beteiligten unbekannt ist.

Im Weiteren besteht die Gefahr, dass sich Bieter während der Versteigerung von ihren Emotionen lenken lassen und somit ein zu hohes Gebot abgeben. Dies kann dazu führen, dass ein vermeintliches Schnäppchen insbesondere in Hinblick auf den unbekannten Bauzustand zu einem finanziellen Fiasko wird. Eine Haftung für Mängel wird ebenfalls ausgeschlossen, sodass sie auch im Nachhinein aufgrund unbekannter Mängel nicht vom Vertrag zurücktreten können.

 

 

VonThomas Eulenpesch

Immobilienerwerb – So finden Sie Ihr Traumhaus

Die meisten Interessenten für eine Immobilie erwerben in Deutschland eine Bestandsimmobilie. In Abhängigkeit von den Maßnahmen zur Renovierung und Modernisierung, die der vorherige Eigentümer durchgeführt hat, sind diese Immobilien in einem unterschiedlichen Zustand auf den Markt erhältlich, was sich entsprechend auch im jeweiligen Verkaufspreis widerspiegelt.

 

Suche nach Immobilien auf Onlineportalen

Zur Suche nach einer passenden Immobilie werden von den meisten Interessenten Immobilienportale wie beispielsweise Immobilienscout24.de genutzt. Aber auch Immonet oder Immowelt sowie eBay Kleinanzeigen sind eine häufige Anlaufstelle für die Suche nach passenden Objekten. Portale verfügen über einen riesigen Bestand Einträgen und Möglichkeiten zur Filterung, sodass der Interessent die Suche durch eigens ausgewählte Parameter eingrenzen kann. Mitunter bieten diese Plattform auch kostenpflichtige Dienstleistungen wie beispielsweise einen regionalen Preisvergleich, demographische Daten oder auch die Möglichkeit eigenständig Suchanzeigen zu schalten.

 

Immobilienerwerb mit einem Makler oder einer Bank

Nicht nur die Immobilienportale sind eine wichtige Anlaufstelle, sondern auch lokale Immobilienmakler beziehungsweise mithilfe der Immobilienfirmen von Banken. Auch, wenn die Immobilienmakler meist ihre Angebote auf den Portalen inseriert haben, verfügen diese häufig über Objekte, die noch nicht inseriert worden sind. Zudem bietet die persönliche Betreuung durch den Makler oftmals Vorteile und kann dazu beitragen ein bestmögliches Objekt für die potenziellen Käuferinnen und Käufer zu finden.

 

Nutzung von sozialen Medien

Die sozialen Netzwerke wie Facebook sind weiterhin ein sehr beliebtes Medium. Daher kann es auch empfehlenswert sein dort lokale Gruppen zu durchsuchen bzw. eigenständig ein Inserat in Bezug auf den Wunsch nach einem Eigenheim du veröffentlichen. Hierbei sollten Sie darauf achten, ihre Traumimmobilie bestmöglich zu beschreiben, sodass ihnen nach Möglichkeit auch nur die Objekte angeboten werden, die ihren Wünschen entsprechend

 

Immobilienerwerb im Rahmen einer Zwangsversteigerung

Gelegentlich werden auch Immobilien im Rahmen einer sogenannten Zwangsversteigerung von den lokalen Amtsgerichten versteigert. Informationen über Termine und Objekte sie hier. Auf diesem Portal werden die Verkehrswertgutachten in eingeschränkter Form veröffentlicht, sodass Sie sich einen Überblick über die Immobilie verschaffen können.

 

Unser Tipp zur Zwangsversteigerung

Eine Zwangsversteigerung ist immer mit einem erhöhten Risiko verbunden, denn sie können die Immobilie maximal von außen besichtigen und das Innere der Immobilie nur im Rahmen der Bilder, die durch das Amtsgericht veröffentlicht worden sind, erkennen. Mitunter werden auch die Gutachter des Gerichtes nicht in das Objekt hereingelassen, sodass der innere Zustand allen Beteiligten unbekannt ist.

Im Weiteren besteht die Gefahr, dass sich Bieter während der Versteigerung von ihren Emotionen lenken lassen und somit ein zu hohes Gebot abgeben. Dies kann dazu führen, dass ein vermeintliches Schnäppchen insbesondere in Hinblick auf den unbekannten Bauzustand zu einem finanziellen Fiasko wird. Eine Haftung für Mängel wird ebenfalls ausgeschlossen, sodass sie auch im Nachhinein aufgrund unbekannter Mängel nicht vom Vertrag zurücktreten können.

 

 

VonThomas Eulenpesch

Beratung beim Hauskauf

Sie interessieren sich für eine Immobilie in Kleve oder Umgebung? Dann lassen Sie sich durch die Firma Eulenpesch GmbH fachmännisch beraten!

Der Kauf eines Hauses oder einer Eigentumswohnung ist stets eine langfristige Entscheidung. Auch, wenn Sie als Käuferin beziehungsweise Käufer bestmöglich versuchen eine objektive Betrachtungsweise anzuwenden ist dies meist nicht vollständig möglich. Denn auch eine emotionale Komponente wie eine starke Vorfreude oder der Wunsch nach einer Traumimmobilie können die Entscheidungsfindung beeinflussen.

Daher ist es von großer Bedeutung, einen Bausachverständigen beim Erwerb einer Immobilie hinzuzuziehen. Denn dieser hat die notwendige emotionale Distanz und kann durch sein Fachwissen objektiv an die Begutachtung des Hauses herangehen.

Durch die örtliche Nähe kann Thomas Eulenpesch, M. Sc. Nicht nur die fachlichen Kenntnisse einbringen, sondern ebenfalls örtliche Gegebenheiten wie beispielsweise die Preisentwicklung in Kleve und Umgebung bestmöglich berücksichtigen. Neben Kleve betreut Herr Eulenpesch auch weitere Städte im Kreis Kleve und am unteren Niederrhein wie Kranenburg, Rees, Goch, Uedem, Kevelaer, Xanten, Kalkar, Weeze, Issum, Geldern, Kerken, Straelen, Rheurd, Wachtendonk und Wesel.

 

 

Thomas Eulenpesch, M. Sc.
Bausachverständiger und Baugutachter
für Kleve und Umgebung
Boschstraße 16
47533 Kleve
Telefon: 02821 398110
info@gutachter.immo
VonThomas Eulenpesch

Immobilienerwerb: Die Finanzierung

Zu einer der wichtigsten Entscheidungen im Leben zählt der Erwerb eines Eigenheims. Da die Meisten Käuferinnen und Käufer nicht über ausreichendes Eigenkapital verfügen, muss zusätzliches Kapital in Form von Bankkrediten eingesetzt werden. Somit ist es notwendig, sich vor dem Erwerb der Immobilie umfassen zu informieren und die finanzielle Tragweite dieses Vorhabens auf eine solide Basis zu stellen.

 

Finanzierung – Ohne geht es meist nicht

Auch, wenn der Hauskauf meist eine emotionale Angelegenheit ist, sollten Sie versuchen so objektiv wie möglich an das Thema Hauskauf heranzugehen. Daher sollten Sie auch die eigene finanzielle Situation kritisch betrachten und sich diese nicht „schönrechnen“.

Stellen Sie dazu sämtliche Ausgaben und Einnahmen in einer Tabelle gegenüber. Hierbei sollten jährlich anfallende Zahlungen wie Versicherungen und Beiträge zu Vereinen ebenfalls berücksichtigt werden. Ein Vergleich zwischen Einnahmen und Ausgaben bietet Ihnen einen ersten Überblick über den möglichen finanziellen Spielraum. Den Spielraum sollten Sie nach der Kreditaufnahme auch nicht vollständig ausgeschöpft haben, denn es sollte stets ein finanzielles Polster vorhanden sein um unvorhergesehene Ausgaben wie beispielsweise bei einer defekten Waschmaschine noch handlungsfähig zu sein, ohne dass ein zusätzlicher Kredit in Anspruch genommen werden muss.

 

Eigenkapital im Finanzierungsmix

bei der Finanzierung Ihrer Immobilie sollte stets ein gewisser Anteil an Eigenkapital eingesetzt werden. Hierdurch kann ihr Risiko bei der Finanzierung Ihrer Immobilie gesenkt werden. Zudem fordern die meisten Banken und Kreditinstitute einen ausreichenden Anteil an Eigenkapital, bevor ein Kredit gewährt wird. Darüber hinaus kann ein höherer Eigenkapitalanteil auch dazu beitragen, dass sich von ihrer Bank bessere Konditionen erhalten.

Jedoch sollte stets eine ganzheitliche Betrachtung erfolgen, sodass ein angemessenes Verhältnis zwischen Eigenkapital und Fremdkapital ausgewählt werden sollte. Dies bedeutet, dass beim Erwerb der Immobilie nicht das vollständige Eigenkapital eingesetzt werden sollte. Vielmehr sollte auch nach dem Erwerb ein gewisser Anteil überbehalten werden, um kurzfristig auf unvorhergesehene Ereignisse reagieren zu können.

Finanzierung Immobilie

Setzen Sie nicht nur auf eine Bank

Bevor sie die finale Entscheidung über die Finanzierung Ihrer Immobilie treffen sollten Sie in mehrere Angebote von unterschiedlichen Banken einholen. Denn ein Vergleich von Zinssätzen, Zinsbindungsfrist und die Möglichkeit von Sondertilgungen ist stets sinnvoll, um eine bestmögliche Alternative für sich zu ermitteln. Wenn Sie beispielsweise eine zusätzliche Vergütung ihres Arbeitgebers in Form einer Umsatzbeteiligung erhalten kann es sinnvoll sein einen Kreditvertrag mit einer erhöhten Sondertilgungsmöglichkeit auszuwählen, um den Kredit frühzeitig ablösen zu können. Neben Banken sind auch unabhängige Kreditvermittler ein guter Ansprechpartner.

 

Passende Zinsbindungsfrist auswählen

Die meisten Banken bieten üblicherweise Immobilienfinanzierungen über Zeiträume von 10-30 Jahren an. Mit steigender Zinsbindung steigt üblicherweise auch der Zinssatz an. Auf der anderen Seite führt dies auch zu einer höheren Planungssicherheit. Insbesondere in der aktuellen Niedrigzinsphase kann es lohnend sein auf eine längere Zinsbindungsfrist zu setzen.

 

Weitere Kosten des Immobilienerwerbs

Zu den weiteren Kosten beim Erwerb einer Immobilie zählen Notarkosten, die Grunderwerbsteuer, die Maklercourtage und die Gebühren des Grundbuchamtes. Diese Kosten müssen ebenfalls bei den Erwerbskosten einer Immobilie berücksichtigt werden und betragen je nach Bundesland 10-15 % der Kaufsumme.

Insbesondere dann, wenn sie eine gebrauchte Immobilie kaufen möchten, fallen meist zusätzliche Kosten für Reparatur oder Modernisierung an. Beispielsweise für den Erwerb einer neuen Heizung, den Einbau eines neuen Badezimmers, Malerarbeiten, Bodenlegerarbeiten oder weitere Arbeiten. Diese Kosten müssen ebenfalls mit in den Gesamtpreis einbezogen werden, um im Rahmen der Finanzierung eine vollständige Deckung zu erreichen.

 

Förderung des Immobilienerwerbs

Neben dem Einsatz von Eigenkapital und Krediten kommen auch staatliche Fördermittel infrage. Unter anderem die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet hierbei unterschiedliche Förderprogramme in Form von Zuschüssen beispielsweise für Modernisierung und Sanierung aber auch vergünstigte Kredite. Auf den Einsatz derartiger Fördermittel sollten Sie Ihre Hausbank ansprechen, den die Beantragung erfolgt stets über die Hausbank. Zuschüsse beispielsweise zu Modernisierungsmaßnahmen, die sich auch im Nachhinein beantragen können, sind direkt bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau zu beantragen. Hier gelangen Sie zur KfW

KfW

 

Sie möchten in Lehre oder Umgebung eine Immobilie erwerben und benötigen noch einen unabhängigen Sachverständigen? Gerne beraten wir Sie rund um das Thema Immobilie und überprüfen ihr Traumhaus unabhängig und objektiv. Eulenpesch GmbH – Planungs- und Sachverständigenbüro

VonCarina Borgers

Einsatz von Schaummitteln

Bei Löschschaummitteln werden fluorierte Tenside verwendet einige davon stehen auf der Liste der Umweltgifte. Tenside setzen die Oberflächenspannung von Flüssigkeiten herab und ermöglichen so Schaumbildung

Die Mischung aus Schaummittel und Löschwasser wird bei der Brandbekämpfung an Orten vorgenommen, wo mit brennbaren Flüssigkeiten gearbeitet wird bzw. die dort gelagert werden. Reines Wasser hätte ich hier nicht die erwünschte Wirkung, deswegen verwendet man hier einen Zusatz von Schaummitteln. Die Löschung erfolgt im Normalfall automatisch über Sprinkler, wenn eine gezielte Kühlung auf großen Flächen notwendig ist.

Schaummittelarten:

  • Synthetische Schaummittel: künstlich hergestellter Schaum
  • Protein Schaummittel: Schaum aus natürlichem Eiweiß
  • Poly- und perfluorierte Chemikalien (PFC): bei Bekämpfung von Flüssigkeitsbränden

PFC ist eine chemische Obergruppe, die eine Vielzahl von Stoffen beinhaltet. Problematisch sind dabei beispielsweise die Stoffe Perfluoroktansulfonsäure (PFOS) und Perfluoroktansäure (PFOA). Diese beiden Stoffe sind giftig. PFOS ist in der EU bereits seit 2008 verboten und PFOA steht unter Beobachtung.

Die Firma Eulenpesch GmbH berät Sie gerne zu diesem Thema. Unsere Empfehlung an Betreibern von stationären Löschanlagen stets die vom Hersteller empfohlenen Schaummittel einzusetzen um keine unnötigen Risiken einzugehen. Denn Risiken im Bereich des vorbeugenden Brandschutzes sind stets mit einer Gefahr für Leib und Leben oder zuminst mit einer Gefahr für Sachwerte verbunden.

VonCarina Borgers

Brandschutz im Gefahrstofflager

Im Gefahrstofflager besteht ein hohes Risiko, da dort leicht entzündliche Materialen gelagert werden. Im Brandfall können Menschen und auch die Umwelt in Gefahr gebracht werden. Auch der betroffene Betrieb wird durch hohe Reparaturen und Ausfällen finanziell belastet.

Gefahrenstofflager werden meistens durch die Leichtschaumlöschtechnik geschützt. Hier wird der Brandabschnitt mit dem Löschmittel überflutet. Diese birgt aber eine große Gefahr für Menschen, die sich im Löschbereich aufhalten. Außerdem erschwert die Sichtbehinderung den Einsatz der Feuerwehr.

Druckluftschaum wurde deswegen als Alternative zum Leichtschaum entwickelt. Diese Löschmethode ist schneller, sicherer und nachhaltiger. Hier wird gezielt gelöscht und der Bedarf an Löschmittel verringert sich. Auch die Umwelt wird geschont durch Verwendung eines fluorfreien Schaummittels.

Druckluftschaum wird in einer Mischkammer durch aktive Verschäumung erzeugt, die Löschwirkung erstickt den Brand im Kern:

  • Schnelleres Ersticken der Flammen durch Sauerstoffentzug
  • Tiefes Eindringen in das Brandgut durch Verringerung der Oberflächenspannung des Wassers
  • Erhöhte Rückbrandsicherheit und nachhaltige Kühlung durch kompakte Schaumstruktur
  • Geringe Applikationsraten zur effizienten Brandbekämpfung und der Verringerung der Wasserschäden
  • Gleichbleibend stabile Schaumqualität
  • Schaum haftet an heißen Oberflächen

Bei einem Brandversuch wurde die Effizienz von Druckluftschaum getestet. Ein Gefahrgutlager wurde nachgebaut und unter Beobachtung in Brand gesetzt. Sehr schnell brachte der Druckluftschaum den Brand unter Kontrolle. Gerne berät sich die Eulenpesch GmbH bei der Umsetzung von notwendigen Maßnahmen in Kleve und Umgebung.

VonCarina Borgers

Vorbeugender Brandschutz

Vorbeugender Brandschutz ist für jeden machbar, so kann die Gefahr eines Feuers reduziert werden bevor die Feuerwehr zum Einsatz kommt.

 

(Bau-)Materialien

Bereits beim Bau und Einrichten eines Hauses kann viel für den Brandschutz getan werden! Man sollte sich genau informieren und überlegen welche Materialien verbaut werden und auch die Einrichtungsgegenstände sollten nicht leicht entflammbar sein. Außerdem sollte man offenes Feuer von brennbaren Materialien fernhalten.

 

Elektrogeräte

Elektrogeräte hat jeder im Haushalt, sie erleichtern unser Leben im Alltag, aber auch diese können eine Gefahr sein. Vor allem wenn man sie nicht richtig bedient oder unbeaufsichtigt lässt. Elektrogeräte sollten sofort abgeschaltet und kontrolliert werden bei dem kleinsten Anzeichen auf einen Fehler. Prüf- und Zulassungszeichen bieten eine gewisse Sicherheit. Elektrogeräte sollten nach Brandschutzbestimmungen und Bedienungsanleitung ihren Platz im Haus finden.

 

Lagerstätten

Brennmaterial sollte in Kellerräumen gelagert werden, aber so dass keine Fluchtwege versperrt werden und nicht neben brennbaren Flüssigkeiten.

 

Brandschutztüren

Brandschutztüren verhindern das Ausbreiten von Rauch, um das gewährleisten zu können, müssen sie sich bei einem Feueralarm von alleine verschließen. Bundesweit muss ein Keller mit Ölheizung über eine Brandschutztür verfügen. Brandschutztüren müssen immer geschlossen gehalten werden, außer es handelt sich, wie oben genannt, um eine Brandschutztür die sich selber bei Feueralarm verschließt. Hier sollte man drauf achten, dass kein Gegenstand im Weg steht, so dass das eigenständige Schließen verhindert werden kann.

 

Küche

Achtsamkeit in der Küche hat höchste Priorität!

Elektrogeräte, wie z. B. der Ofen oder die Herdplatten, sollten unter Aufsicht benutzt werden und man sollte am besten nicht den Raum verlassen, wenn ein Gerät eingeschaltet ist. Brände auf dem Herd sollten immer mit einer Löschdecke gelöscht werden, auf keinen Fall mit Wasser, wenn Fette oder Öle im Spiel sind. Dunstabzugshauben regelmäßig den Filter wechseln und Elektrogeräte, die sich erhitzen können, wie z.B. Wasserkocher nie unbeobachtet lassen und am aller besten auf eine feuerfeste Unterlage stellen.

In der Küche ist es für jeden Haushalt ratsam einen Rauchmelder anzubringen!

 

Erdgas

Das vom Energieversorger gelieferte Gas ist gut riechbar. Sobald sie einen Gasgeruch in der Nase haben sollten sie auf keinen Fall ein elektrisches Gerät betätigen, auch sollten sie Türklingen, Telefone und Lichtschalter nicht benutzen.

VonThomas Eulenpesch

Verkehrswertgutachten – Inhalte und Nutzen

Zur Bestimmung des Wertes einer Immobilie werden umfangreiche Fachkenntnisse benötigt. Vor allem Verkäufer aber auch Käufer von Immobilien neigen dazu emotionale Aspekte in die Preisbewertung einfließen zu lassen. Dies führt dazu, dass der emotionale Wert einer Immobilie häufig stark vom tatsächlichen Wert der Immobilie abweicht.

 

Die Bezeichnung Verkehrswert

De Verkehrswert bezeichnet den aktuellen und tatsächlichen Wert einer Immobilie. Diese ermittelt ein Sachverständiger anhand von Faktoren wie:

  • Lage und Beschaffenheit des Baugrundstücks
  • Größe, Alter und Zustand der Immobilie
  • Mögliche Rechte und Belastungen

 

Verkehrswertgutachten für Ihre Immobilie

Die Ergebnisse der Verkehrswertermittlung werden von einem Sachverständigen in einem Verkehrswertgutachten zusammengefasst. En derartiges Gutachten enthält allgemeine Informationen zum Objekt, Bilder, Berechnungen und beispielsweise auch Informationen zu Mängeln und eine Schätzung bezüglich der notwendigen Kosten zur Mängelbeseitigung.

Ein Verkehrswertgutachten können Sie beispielsweise erstellen lassen, wenn Sie den Wert Ihrer Immobilie wissen möchten. Aber auch für bestimmte Anlässe benötigen Sie mitunter ein Verkehrswertgutachten. Dies sind gemäß § 194 Baugesetzbuch:

  • Rechtliche Auseinandersetzungen vor Gericht
  • Zwangsversteigerung
  • Wertermittlung im Erbfall
  • Erzwungene Vermögensaufteilung
  • Scheidungen
  • Steuerliche Zwecke
  • Bilanzierungszwecke

 

Erstellung eines Verkehrswertgutachtens durch einen Bausachverständigen

Die Erstellung eines Verkehrswertgutachtens sollte durch einen zertifizierten Bausachverständigen durchführen. Denn dieser führt über das Fachwissen sowie die notwendigen Marktkenntnisse, um eine objektive Bewertung der Immobilie vorzunehmen und den gesetzlichen Anforderungen zu entsprechen.

VonThomas Eulenpesch

Die Baubegleitung – Schutz für Bauherren

Warum sollten Sie als Bauherr unbedingt einen Bausachverständigen hinzuziehen?

Offensichtliche Baumängel wie nasse Stellen oder beschädigte Bauteile fallen meist leicht ins Auge. Aber andere Probleme werden von fachlichen Leihen meist nicht entdeckt, können jedoch im späteren Verlauf zu größeren Schäden führen. Ohne das notwendige Expertenwissen haben Sie kaum eine Chance sämtliche Mängel zu entdecken:

  • Wurden Baustoffe ohne Zulassung genutzt?
  • Sind Anschlüsse fachgerecht ausgeführt?
  • Sind Abdichtungen der Außenwände fachgerecht ausgeführt und die Ausführung protokolliert worden?
  • Sind Planungsfehler vorhanden?
  • Sind vertragliche Zusatzleistungen durch die Bauherren zu erbringen?

 

Stärkere Position durch einen Bausachverständigen

Oftmals sind Verhandlungen mit Bauträgern und Handwerkern schwierig, denn diese versuchen Ihre Einwände kleinzureden. Mit einem fachkundigen Baubegleiter können Sie Ihre Position stärken und Mängelmeldungen besser durchsetzen.

 

Unsere Leistungen als Baubegleiter

  • Auflistung von Baumängeln
  • Kontrolle der Nachbesserungen
  • Umfangreiche Dokumentation
  • Beurteilung von Baumängeln und deren Auswirkungen
  • Berechnungen von Preisnachlässen
  • Begleitung bei der Bauabnahme

 

Bauexperten rechtzeitig einschalten

Bei der Begleitung eines Bauvorhabens gilt es den Sachverständigen möglichst frühzeitig hinzuzuziehen, denn wenn beispielsweise die Wände bereits verputzt oder Trockenbauplatten montiert worden sind können die dahinter versteckten Mängel nicht mehr ohne weiteres aufgespürt werden. Wir empfehlen Ihnen daher einen fachkundigen Bausachverständigen bereits vor der Unterzeichnung des Bauvertrages hinzuzuziehen.

 

Bereits vor Unterzeichnung des Vertrages kann unser Sachverständigenbüro unterstützend zur Seite stehen

  • Sind alle Inhalte des Vertrages angemessen oder gibt es Nachteile für den Bauherren?
  • Sind alle Unterlagen fehlerfrei und vollständig?
  • Ist die Leistungsbeschreibung vollständig und nachvollziehbar?
  • Entsprechen die geplanten Ausführungen noch den anerkannten Regeln der Technik?
  • Ist das energetische Konzept stimmig?

 

Es empfiehlt sich den Bausachverständigen bei diesen Bauphasen hinzuzuziehen:

  • Fertigstellung von Bodenplatte beziehungsweise Keller
  • Fertigstellung des Rohbaus
  • Dacharbeiten
  • – Fassadenarbeiten
  • Abschluss der Rohinstallationen
  • Fertigstellung

 

Insbesondere gilt, dass der Gutachter die Begutachtung vornehmen sollte, bevor Arbeiten durchgeführt werden bei denen Mängel im Nachhinein nicht mehr erkennbar sind wie beispielsweise Verputz oder Estrich. Nur so können Mängel an Installationen, Anschlüssen und Übergängen festgestellt und bei Bedarf kostengünstig behoben werden.

 

Risiken und Folgen einer Bauabnahme

Mit der Abnahme einer Bauleistung beginnt die gesetzliche Gewährleistungsfrist. Zudem führt dies zur Umkehr der Beweislast. Dies bedeutet für Sie, dass Sie nach Abnahme beweisen müssen, dass der jeweilige Mangel bereits zum Zeitpunkt der Bauabnahme vorhanden war. Daher sollte die Abnahme nur dann erfolgen, wenn keine gravierenden Mängel vorliegen. Mitunter kann eine Abnahme bei geringen Mängeln erfolgen, wenn diese ausreichend protokolliert worden sind.

Hinweis: Sie können die Bauabnahme auch unbeabsichtigt durch Bezahlung der Schlussrechnung vornehmen.

 

Vorteile einer Baubegleitung im Überblick:

  • Vermeidung von nachteiligen Vertragsvereinbarungen
  • Vermeidung von Planungsfehlern
  • Frühzeitige Erkennung von Baumängeln
  • Dokumentation während der Bauphase
VonCarina Borgers

Kennzeichnung von Feuerschutzeinrichtungen

Feuerlöscheinrichtungen, vor allem Feuerlöscher müssen immer mit entsprechenden Brandschutzzeichen gekennzeichnet sein!

Auszug ASR A 2.2 „Maßnahmen gegen Brände“:

5.3 Anforderungen an die Bereitstellung von Feuerlöscheinrichtungen

Der Arbeitgeber hat sicherzustellen, dass in Arbeitsstätten:

  • die Standorte von Feuerlöscher durch das Brandschutzzeichen F001 „Feuerlöscher“ entsprechend ASRA1.3 „Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung“ gekennzeichnet sind. In unübersichtlichen Arbeitsstätten ist der nächstgelegene Standort eines Feuerlöschers gut sichtbar durch das Brandschutzzeichen F001„Feuerlöscher“ in Verbindung mit einem Zusatzzeichen „Richtungspfeil“ anzuzeigen. Besonders in lang gestreckten Räumen oder Fluren sollen Brandschutzzeichen in Laufrichtung jederzeit erkennbar sein, z.B. durch den Einsatz von Fahnen- oder Winkelschildern,
  • weitere Feuerlöscheinrichtungen ebenfalls entsprechend ASRA1.3 „Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung“ gekennzeichnet sind (z.B. für Wandhydranten: Brandschutzzeichen F002 “Löschschlauch“,
  • die Erkennbarkeit der notwendigen Brandschutzzeichen auf Fluchtwegen ohne Sicherheitsbeleuchtung durch Verwendung von langnachleuchtenden Materialien entsprechend ASRA1.3 erhalten bleibt und
  • die Standorte der Feuerlöscheinrichtungen in den Flucht- und Rettungsplan entsprechend ASR A2.3 „Fluchtwege und Notausgänge, Flucht- und Rettungsplan“ aufgenommen sind.

 

Auszug ASR A 1.3 „Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung“

4 Allgemeines

(11) Zur Kennzeichnung und Standorterkennung von Material und Ausrüstung zur Brandbekämpfung sind Brandschutzzeichen nach Anhang 1 zu verwenden.

5 Kennzeichnung

5.1 Sicherheitszeichen und Zusatzzeichen

(7) Ist eine Sicherheitsbeleuchtung nicht vorhanden, muss auf Fluchtwegen die Erkennbarkeit der dort notwendigen Rettungs- und Brandschutzzeichen durch Verwendung von langnachleuchtenden Materialien auch bei Ausfall der Allgemeinbeleuchtung für den Zeitraum der Flucht in einen gesicherten Bereich erhalten bleiben. Hierbei ist eine ausreichende Anregung der langnachleuchtenden Produkte sicherzustellen. Diesbezügliche Anforderungen enthält die ASR A3.4/7 „Sicherheitsbeleuchtung, optische Sicherheitsleitsysteme“.

Daher sollte jeder Feuerlöscher ausreichend gekennzeichnet sein um im Ernstfall schnellstmöglich auffindbar zu sein.

VonThomas Eulenpesch

Schimmelsachverständiger in Kleve und für den Niederrhein

Sie haben Probleme mit Feuchte oder Schimmel in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus und benötigen einen zertifizierten Sachverständigen für Schimmel, der eine genaue Überprüfung vornimmt? Gerne steht Ihnen die Firma Eulenpesch GmbH beratend zur Seite.

 

Schimmelsachverständiger in Kleve

Die Messung von Feuchte in Böden, Wänden und Decken sowie die Begutachtung und Bewertung von Schimmel in Wohn- und Nutzräumen gehört zu den Kernkompetenzen von Thomas Eulenpesch. Als DEKRA Zertifizierter Sachverständiger für Schimmelpilzbewertung wird diese Kompetenz auch in regelmäßigen Abständen unabhängig überprüft und durch jährliche Fortbildungsmaßnahmen aufrechterhalten.

Eulenpesch DEKRA Sachverständiger für Schimmelpilzbewertung

 

Erkennen von Schimmel in Ihrer Wohnung

Insbesondere im Herbst und Winter häufen sich die Fälle von Schimmelbefall. Ursachen können Baumängel und Wasserschäden sein. Aber auch fehlerhaftes Nutzerverhalten ist weiterhin oft vorzufinden. Häufig lassen sich derartige Schäden nicht oder nur schwer mit bloßem Auge erkennen. Auch hier können moderne Messmethoden eingesetzt werden, um zu überprüfen, ob ein Befall vorliegt.

 

Leistungen im Überblick

  • Objektbesichtigung durch DEKRA Zertifizierten Sachverständigen
  • Schadensaufnahme
  • Messung der Bauteilfeuchte
  • Bei Bedarf Entnahme von Materialproben, Luftproben oder Abklatschproben
  • Laborbericht

 

Durch die örtliche Nähe können Termine in Kleve, Kranenburg, Bedburg-Hau, Goch, Kalkar, Rees, Kevelaer, Geldern, Kerken, Weeze, Xanten und am Niederrhein meist zeitnah vereinbart werden. Gerne unterbreiten wir Ihnen ein individuelles Angebot.

 

VonThomas Eulenpesch

Was kostet ein Bausachverständiger

Die Kosten für einen Bausachverständigen und Baugutachter in Kleve und Umgebung werden von der beauftragten Leistung beeinflusst. Dennoch lohnt sich die Investition in einen Bausachverständigen, denn dadurch können Sie unnötige Folgekosten oder mitunter auch Prozesse vor Gericht vermeiden.

 

Sie können von unseren günstigen Pauschalpreisen und regionalen Ausrichtung profitieren

Unabhängig davon ob bei der Beratung zum Verkauf oder Kauf einer Immobilie, bei der Erstellung eines Schadensgutachtens, eines Verkehrswertgutachtens oder der Begutachtung von Baumängeln und Bauschäden beziehungsweise bei der Baubegleitung bieten wir Ihnen fachlich kompetente Leistung zu günstigen Preisen an. Gerne unterbreiten wir Ihnen auch ein unverbindliches Angebot.

 

Vorteile der Beauftragung eines Bausachverständigen der Eulenpesch GmbH

  • Günstige Pauschalpreise: Unsere Dienstleistungen können individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt werden. Durch das Angebot von Pauschalpreisen erhalten Sie eine hohe Kostensicherheit und ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Kurzfristige Terminvereinbarung: Durch unsere regionale Ausrichtung können wir Ihnen in der Regel zeitnah einen Termin anbieten

 

VonThomas Eulenpesch

Hauskaufberatung für Kleve und den Niederrhein

Thomas_Eulenpesch_Eulenpesch_GmbH Haben Sie Ihr Traumhaus gefunden und möchten zur Sicherheit noch eine zweite Meinung eines unabhängigen Experten einholen, bevor der Kaufvertrag abgeschlossen wird? Dann sind Sie bei der Eulenpesch GmbH Kleve richtig!

Sachverständigenbüro in Kleve

Mein Name ist Thomas Eulenpesch, ich bin Immobilienkaufmann, Umweltwissenschaftler (Master of Science der FernUniversität Hagen und des  Fraunhofer-Institut für Umwelt, SIcherheits- und Energietechnik UMSICHT), Experte der Immobilienbewertung (IHK Ruhr),durch ADA in Vivo B.V. nach DIN EN ISO/IEC 17024 zertifizierter Bau-Sachverständiger für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken, Schlichter Bau und Immobilien (TÜV Rheinland Akademie), DEKRA zertifizierter Bausachverständiger für Schimmelpilzbewertung, Sachkundiger für die Abdichtung und Feuchtesanierung erdberührter Bauteile mit TÜV SÜD geprüfter Sachkunde, Brandschutzbeauftragter, Fachplaner, Fachbauleiter und Sachverständiger für vorbeugenden Brandschutz (ZERT). Gerne stehe ich Ihnen mit meinem Sachverständigenbüro in der Region rund um Kleve bei Ihrem geplanten Hauskauf zur Seite.

 

Gemeinsame Besichtigung Ihres Traumhauses und Beratung vor Ort

Wir besichtigen Ihr Traumhaus gemeinsam und ich berate Sie vor Ort hinsichtlich der Bauqualität, der Bausubstanz und etwaigen Mängeln. Sie erhalten von mir eine objektive und unabhängige Einschätzung zur Immobilie, sodass Sie die Nutzungsmöglichkeiten und etwaig notwendige Maßnahmen besser einschätzten können.

Durch die örtliche Nähe können Termine in Kleve, Emmerich am Rhein, Bedburg-Hau, Kranenburg, Goch, Rees, Kalkar, Kevelaer, Weeze, Uedem, Xanten, Geldern, Kerken, Kervenheim, Wesel, Alpen, Straelen und anderen Städten am Niederrhein üblicherweise kurzfristig stattfinden. Fragen Sie einfach unverbindlich an!

 

Honorar

Meine Dienstleistungen können zu attraktiven Paketpreisen gebucht werden. Eine Hauskaufberatung erhalten Sie ab 349,00 € inkl. Mehrwertsteuer. Gerne unterbreite ich Ihnen auch ein individuelles Angebot.

 

Weitere Informationen zur Hauskaufberatung finden Sie hier!

 

VonCarina Borgers

Gefahrenquelle EPS und Phenolharzschaum

In der Ausgabe 26/2012 des Spiegels hat sich die Redaktion mit der unbeachteten Gefahr von geschäumten Wärmedämmstoffen an und in Gebäuden beschäftigt. Durch Erfahrungen von neutralen Bausachverständigen und Feuerwehrleuten und auch durch technische Untersuchungen wurde festgestellt, dass die Dämmstoffe aus Expandierten Polystyrol (EPS, Styropor) sowie Phenolharzschaum nicht so positive sind.

Laut den Herstellern sind diese Dämmstoffe bei sachgerechter und fachgerechter Anwendung völlig unbedenklich, und die benutzen Dämmstoffe sorgfältig getestet wurden. Wenn man jedoch den neutralen Fachleuten Glauben schenkt, steht es mit der Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit vieler Dämmstoffe gar nicht gut.

Man kommt immer wieder durch unabhängige Tests zu neuen schlechten Erkenntnissen zum Thema Brände von Wärmedämmverbundsysteme (WDVS).

Der Bericht vom Spiegel beschäftigt sich jedoch eher um Phenolharzhartschäume gegen Energieverlust am Bau. Dieser Dämmstoffe soll nicht so gut sein, wie es die vertreibende Firma Kingspan anpreist. Es werden durch diese Firma wichtige Details verschwiegen. Hier geht es um das gesundheitsgefährdende Potential des Dämmstoffes Phenolharzhartschaum bei Verarbeitung und auch bei Fertigstellung.

Der Hersteller sollte zum Schutz der Verarbeiter eine Warnung vor Verätzungen am menschlichen Körper in seinem Prospekt aufnehmen, dadurch würden die Verarbeiter vorgewarnt werden und sich dementsprechend schützen. Der Abrieb einer Dämmstoffplatte kann zu Verätzungen führen, was schmerzhaft ist und verhindert werden sollte.

Bei der Verarbeitung von Phenolharzhartschaum wird auch 2-Chlorpropan freigesetzt. Dieses wird von der EU als gesundheitsschädlich eingestuft. Die Firma Kingspan erwähnt auch dieses nicht. Die chemischen Tests für Phenolharzschaum sind jedoch auch nicht für 2-Chlorpropan ausgelegt.

Anstatt mit Wissenschaftlern gemeinsam Lösungen zu finden, verschweigt man hier lieber die Konsequenzen beim Einsatz von Styropor und Phenolharzschaum. Dies kann gefährlich werden, es häufen sich Berichte, nach denen eine sehr hohe Konzentration von 2-Chlorpropan festgestellt wurde in Innenräumen, wo Phenolharzschaum als Dämmstoff verwendet wurde. Ein Test, den die Firma Kingspan in Auftrag gegeben hatte, ergab das die Benutzung von Phenolharzschaum in Innenräumen unbedenklich ist. Bei diesem Test wurde aber 2-Chlorpropan gemessen aber nicht bewertet.

Hier muss der Gesetzgeber endlich reagieren. Die Testverfahren müssen weiterentwickelt werden, da die jetzigen nicht immer aussagekräftig sind. Außerdem sollten sie verpflichtend durch den Gesetzgeber sein.

VonCarina Borgers

Prävention Arbeitsschutz

Arbeitsschutz und Unfallvermeidung ist in der heutigen Zeit sehr wichtig, gerade in der immer schnelleren und anspruchsvollen Arbeitswelt.

Der Arbeitsschutz wurde in Deutschland stark kritisiert. Tödliche Arbeitsunfälle stiegen an. Die Betriebskontrollen der staatlichen Arbeitsschutzbehörde gingen jährlich zurück.

Es wird seitdem in Deutschland diskutiert, ob der Anstieg von Arbeitsunfällen, die Folge von nicht ausreichender staatlicher Kontrolle ist.

Für jedes Unternehmen müsste die Sicherheit und der Schutz seiner Mitarbeiter selbstverständlich sein, auch ohne Kontrollen.

 

Tödliche Arbeitsunfälle

nach Bereich und Berufsgenossenschaft

2017 2018 Veränderung1
in %
UV der gewerblichen Wirtschaft 414 385 7,00
BG Rohstoffe und chemische Industrie 12 12
BG Holz und Metall 46 47 + 2,17
BG Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse 27 16 40,74
BG der Bauwirtschaft 88 88
BG Nahrungsmittel und Gastgewerbe 17 18 + 5,88
BG Handel und Warenlogistik 38 33 13,16
BG Verkehrswirtschaft Post-Logistik Telekommunikation 77 74 3,90
Verwaltungs-BG 101 85 15,84
BG für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege 8 12 + x
UV der öffentlichen Hand (Allgemeine UV) 37 35 5,41
Insgesamt 451 420 6,87
Quelle: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), „DGUV-Statistiken für die Praxis 2018“        

 

Keine Kontrollen heißt nicht das auch keine Gefahr besteht. Für staatliche Überprüfungen gibt es oft nicht genug Mitarbeiter, um in regelmäßigen Abständen Kontrollen durchzuführen. Sachkundige Ansprechpartner können im Arbeitsschutz mit Schulungen in Betrieben eine Hilfe sein. Die Vorschriften und Richtlinien in Deutschland sollten zum Schutz aller eingehalten werden, um die Sicherheit der Mitarbeiter zu gewährleisten.

VonCarina Borgers

Gefahr durch Brandrauch

Viele Gedanken gehen in einem vor, wenn man sich vorstellt man wäre mitten in einen Brand geraten. Alle Leute haben in dem Fall am meisten Angst vor den Flammen, aber die wenigsten wissen, dass die eigentliche Gefahr durch den Brandrauch entsteht den man einatmet. Nur 20% sterben bei einem Brand durch Verbrennungen, die restlichen sterben durch den Brandrauch der sich entwickelt.

Brandrauch

Diese Gefahr besteht in allen Gebäuden, ob Wohnungen, Flughäfen oder Firmen.

Es wurde seit 1996 als der Brand am Düsseldorfer Flughafen war, viel für den Brandschutz getan. Davon profitieren alle Seiten, ob Betroffene oder die Feuerwehr. Jedoch muss man sich immer vor Augen halten, dass schon nach wenigen Minuten Rauchentwicklung die Sicht sehr stark erschwert wird und das Löschen des Brandes schwer macht.

Die verringerte Sicht ist nur eine Sache, das Einatmen des Rauches führt schon nach 5 Minuten dazu, dass man zu ersticken droht, schneller führt das Einatmen zur Bewusstlosigkeit. Vor der Bewusstlosigkeit entstehen Kopfschmerzen, Schwindel und Orientierungsverlust.

Bei einem Brand, wo noch andere Materialien oder Chemikalien mit im Spiel sind, können sich polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe entwickeln. Anorganische Brandgase sind giftig für den Menschen, organische Brandgase können Krebs erregen.

Bei einem Brand ist es wichtig den entstehenden Brandrauch abzuführen. Damit verringert man die Geschwindigkeit der Rauchentwicklung. Dies kann durch natürlich wirkende Rauch- und Wärmeabzugsanlagen herbeigeführt werden. Diese öffnen sich schon bei der Eröffnungsphase des Brandes und leiten Rauch, Hitze und Gase nach oben nach draußen ab. Dadurch ist der Boden rauchfrei, so dass Opfer flüchten können und Feuerwehrleute ihre Arbeit verrichten können. Bei jedem Brand gilt vor allem: Ruhe bewahren und nicht in Panik auszubrechen!

VonThomas Eulenpesch

Welchen Vorteil bieten die neuen Vorschriften und Regelungen der BauPVO im Vergleich zu den bereits vorhandenen Brandeigenschaften?

Die in der BauPVO enthaltenen Brandverhaltensklassen[1] beziehen sich auf das Brandverhalten von Kabeln und Leistungen. Die Betrachtung des Brandverhaltens erfolgt dabei unter Berücksichtigung des zeitlichen, dynamischen Brandablaufes.

Die Einstufung der Kabel und Leitungen erfolgt mittels realer Übungsszenarien und in Echtzeit. Hierdurch soll ein erhöhter Brandschutz gewährleistet werden. Zudem ermöglicht diese einheitliche europäische Regelung den Aufsichtsbehörden Leitungen und Kabel analog zu anderen Bauprodukten zu behandeln.

Die europäischen Brandschutzklassen werden Ihrerseits ein Bestandteil der Bauvorschriften der Mitgliedsstaaten. Jedoch muss berücksichtigt werden, dass eine individuelle nationale Einstufung und Umsetzung möglich sind. Somit müssen bei einem Bauvorhaben stets die landesspezifischen Besonderheiten beachtet werden.

Dennoch können die Brandverhaltensklassen als einheitlicher Bezugspunkt eingestuft werden und bieten daher auch eine Grundlage für eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Dies ergibt sich auch aus dem Sachverhalt, dass das Leistungsniveau dieser Klassen allen europäischen Entscheidungsträgern verständlich ist.

Daher ist auch davon auszugehen, das sämtliche Anbieter von Kabeln und Leitungen in Europa Ihre Produkte an diesen Regelungen ausrichten. Die Anwendung dieser Regelungen ermöglicht aufgrund der strengen Kriterien auch die Verbesserung des Schutzes von Personen, Tieren und Sachwerten im Brandfall.

[1] Delegierte Verordnung 2016/364 der europäischen Kommission über die Klassifizierung des Brandverhaltens von Bauprodukten im Einklang mit der EU-Verordnung 305/2011 des Europaparlamentes und des Europarates (Tabelle Nr. 4: Brandverhaltensklassen von elektrischen Kabeln)

VonThomas Eulenpesch

Sie sind auf der Suche nach einem Baugutachter beziehungsweise einem Bausachverständigen in Kleve? Dann sind wir Ihr richtiger Ansprechpartner für Kleve und den Niederrhein!

Gerne steht Ihnen zertifiziertes Personal beratend zur Seite. Wir bieten Leistungen wie Baubegleitung, Hauskaufberatung, Immobilienbewertung, Bauabnahme sowie Beratungen bei Schimmel, Baumängeln, Bauschäden und vielen weiteren Themen rund um die Immobilie an.

Durch die regionale Ausrichtung unseres Sachverständigenbüros können regionalspezifische Aspekte ebenfalls problemlos berücksichtigt werden.

 

Schimmel, Feuchteschäden und feuchte Keller

Bei Feuchteschäden in Kellern, an Wänden und Decken stehen wir Ihnen mit modernen und zerstörungsfreien Messmethoden beratend zur Seite. Auch Schimmel in Haus und Wohnung wird durch zertifizierte Baugutachter für Kleve und den Niederrhein analysiert und bei Bedarf protokolliert oder ein Gutachten erstellt.

 

Hauskaufberatung für Kleve und den Niederrhein

Sie möchten eine Immobilie erwerben? Eine derartige Investition sollte stets gründlich geplant werden, daher ist es empfehlenswert zusätzlich einen Bausachverständigen zu beauftragen. Unsere Dienstleistungen im Rahmen der Kaufberatung umfassen unter anderem:

  • Gemeinsame Besichtigung
  • Beratung vor Ort
  • Beurteilung der baulichen Gegebenheiten
  • Günstiger Pauschalpreis

Termine können meist kurzfristig vereinbart werden

 

Immobilienbewertung in Kleve und Umgebung

Sie möchten Ihre Immobilie bewerten lassen? In Abhängigkeit von Ihren Bedürfnissen erstellen wir unterschiedliche Arten von Gutachten. Gerne Beraten wir Sie im Vorfeld und unterbreiten Ihnen ein unverbindliches Angebot

  • Verkehrswertgutachten
  • Mietwertgutachten
  • Kurzgutachten

 

Rund um die Errichtung und den Umbau von Immobilien: Baubegleitung, Bauabnahme und Begutachtung von Baumängeln und Bauschäden

Die Errichtung einer neuen Immobilie aber auch umfangreiche Sanierungsarbeiten sind anspruchsvoll und mit einem großen finanziellen Risiko verbunden. Gerne überwachen wir zusammen mit Ihnen das Bauvorhaben und stellen sicher, dass nach Möglichkeit keine Mängel auftreten. Aber auch dann, wenn Mängel vorliegen können Sie uns zu Rate ziehen.

VonCarina Borgers

Flammschutzmittel

Flammschutzmittel sind heutzutage leider notwendig!

Im Bauwesen wird oft brennbares Material verarbeitet, dort sind Schutzmaßnahmen, wie Flammschutzmittel notwendig um das Risiko zu minimieren, also die Feuerbeständigkeit zu verbessern.

Diese kommen nicht nur in Baustoffen vor, sondern auch in Wohnungsgegenständen aus Kunststoff oder auch in Elektrogeräten. Flammschutzmittel können jedoch auch die Haut, die Atemwege oder Schleimhäute reizen.

Flammschutzmittel kommen überall da zum Einsatz, wo ein Brand verhindert oder entschleunigt werden soll. Es gibt einen großen Bedarf für Flammschutzmittel, der sich von 2011 bis 2018 voraussichtlich mehr als verdoppeln wird. Die Wirkungsweise bei Flammschutzmitteln ist physikalisch und chemisch.

Flammschutzmittel bestehen aus anorganischen oder aus halogenierten Stoffen.

Anorganische Stoffe:

  • Aluminiumhydroxid
  • Magnesiumhydroxid
  • Ammoniumsulfat bzw. -phosphat
  • Roter
  • Phosphor
  • Borate
  • Gelöschter Kalk

Halogenierte Stoffe:

  • Hexabromcyclododecan
  • Tetrabrombisphenol A
  • Decabromdiphenylether
  • Chlorparaffine
  • Mire

Von Flammschutzmittel geht teilweise eine große Gesundheitliche Gefahr aus, obwohl sie Brände verhindern sollen und können. Halogenierte Flammschutzmittel entwickeln bei großer Hitze toxische Gase. Auch sammeln sich halogenierte Flammschutzmittel in der Umwelt und bei Menschen an.

Deswegen nennt das Bundesumweltamt Alternativen zu diesem Flammschutzmittel in einer Broschüre auf deren Internetseite.

Viele Firmen die Dämmstoffe produzieren bzw. vertreiben, wissen von der Gefahr, aber begründen ihr handeln damit, dass die Stoffe so gebunden wären, dass keine richtige Gefahr bestehen würde. Auch wenn Flammschutzmittel aus halogenierten Stoffen als PBT-Stoff eingestuft werden, führt diese Einstufung zu keinem Verbot, sondern dient lediglich zur Information für Verbraucher.

Im Bauwesen werden oft Borate mit ansonsten brennbaren Materialien, wie Zellulose, Hanf, Holzfaser oder Flachs angereichert. Durch die Borate in Werkstoffen hat das Feuer keine Chance.

Borate werden als gesundheitlich unbedenklich im eingebauten Zustand eingestuft. Man kann durch spezielle aufschäumende Anstriche auch andere Werkstoffe wie Holz schwer entflammbar machen. Die Brandschutzbeschichtung muss jedoch dann vor Ort gut geschützt werden.

VonCarina Borgers

Rauchmelder: Kostengünstige Lebensretter

Rauchmelder sind lebensnotwendig, da sie frühzeitig vor einer drohenden Gefahr warnen. Nicht nur das Feuer, dass den Rauch verursacht ist lebensbedrohlich, sondern auch der Rauch selbst. Neun von zehn Menschen sterben nicht an dem Feuer selbst, sondern an den Folgen des eingeatmenden Rauches. Gerade beim Schlafen ist die Gefahr sehr groß.

Rauchmelder sollten also in jedem Haushalt vorhanden sein ohne Ausnahme, da sie Leben retten!

Rauchmelder

Der Einsatz von Rauchmeldern ist Ländersache und daher nicht bundesweit übereinstimmend. In manchen Bundesländern besteht schon eine Rauchmelderpflicht, in anderen wiederrum noch nicht für Bestandsgebäude. Hier sollte eine einheitliche Regelung für ganz Deutschland her, denn Sicherheit geht vor!

Jeder Haushalt, der noch keinen Rauchmelder im Einsatz hat, sollte sich überlegen ob eine Anschaffung nicht endlich notwendig ist, um sein Leben zu schützen. Heute noch, obwohl alles sicherer geworden ist mit der Zeit, entstehen Feuer durch Kerzen, Elektrogeräte oder Zigaretten. Man ist nur einen Moment unachtsam und schon ist es passiert.

Die Basis bei zeitgemäßen Rauchmeldern ist meist optisch oder photoelektrisch. Es gibt aber auch Ionisationsrauchmelder. In Deutschland sind diese aber wegen den strengen Auflagen nur selten in Gebrauch. Schon ab 40 € gibt es gute Rauchmelder, also kann man auch mit einem kleinen Budge sein Leben sicherer machen.

Hochwertigere Modelle mit einer Lithiumzelle halten bis zu 10 Jahren. Das erspart das lästige Auswechseln der Batterien. Jeder Rauchmelder sollte mit einem Signalton ankündigen, wenn die Batterie langsam sich leert. Der Signalton muss so laut sein, dass man ihn überall in der Wohnung hören kann auch bei alltäglichen Alltagsgeräuschen.

VonThomas Eulenpesch

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz

Durch die Einführung des Gesetzes für den Ausbau erneuerbarer Energien (Erneuerbare-Energien-Gesetz) wurde seitens der deutschen Bundesregierung das Ziel gesetzt, die Nutzung von erneuerbaren Energien verstärken und somit den fortlaufenden Klimawandel entgegenzuwirken.[1]

Die Einführung dieses Gesetzes begünstigte daher auch einen deutlichen Zuwachs von erneuerbaren Energien innerhalb der Bundesrepublik Deutschland in den vergangenen Jahren. Als Vorläufer dieses Gesetzes kann das sogenannte Stromeinspeisegesetz, welches im Jahr 1991 eingeführt wurde angesehen werden. Dieses Gesetz verpflichtete die Stromkonzerne dazu, 80 % der jeweils gültigen durchschnittlichen Strompreise an Produzenten von erneuerbaren Energien zu zahlen.[2]

Durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz wird den erneuerbaren Energien einen deutlichen Vorrang auf dem deutschen Energiemarkt eingeräumt. Dies bedeutet, dass den Produzenten von erneuerbaren Energien stets das Recht steht, die durch die jeweilige Produktionsform erzeugte Energie in den Strommarkt einzuspeisen.

Zusätzlich erhalten Produzenten von erneuerbarer Energie Sicherheit, ihr erzeugte Energie über einen Zeitraum von 20 Jahren zu einem bestimmten Preis am Markt abzusetzen. Diese Einspeisevergütung hängt unter anderem von der jeweiligen Form der Erzeugung ab.[3]

Damit auch kleinere Erzeuger von erneuerbaren Energien dazu animiert werden derartige Anlagen installieren, erhalten diese meist Kilowattstunde eine höhere folgenden als Betreiber von größeren Anlagen. Zudem soll durch die Subvention von kleineren Anlagen zur Erzeugung von erneuerbaren Energien der Strukturwandel in diesem Sektor begünstigt werden.

Zudem wird durch die Förderung von vielen Kleinanlagen auch ein dezentraler Aufbau eines Netzes zur Versorgung des deutschen Strommarktes mit erneuerbaren Energien ermöglicht. Somit wird einer gewissen Zentralisierung, wie sie aktuell auf dem deutschen Strommarkt vorzufinden ist, denn dort ist nur eine geringe Anzahl von Stromerzeugern vorzufinden. Diese erzeugten ihrerseits vornehmlich Strom aus nicht erneuerbaren Ressourcen wie beispielsweise Braunkohle.[4]

Auch wenn die Erzeugung von Atomstrom im Vergleich zu Braunkohle etwas umweltfreundlicher ist, wurde durch die Bundesregierung beschlossen, dass kein Strom mehr durch Atomkraftwerke erzeugt werden. Unter Berücksichtigung der Verknappung von Ressourcen und den Klimawandel war es daher notwendig, geeignete Maßnahmen zur Erzeugung von Strom fördern ohne negative Auswirkungen auf die Umwelt fördern.[5]

Die Nutzung von erneuerbaren Ressourcen zur Erzeugung von Energien wird daher aufzunehmen von der Bevölkerung akzeptiert. Auch wenn den Betreibern der Anlagen seitens des erneuerbaren Energien Gesetzes eine bestimmte anfallende Vergütung gewährleistet wird, kann dies nur bedingt als Subventionen angesehen werden. Stattdessen handelt es sich auf Seiten der Stromkonzerne seitens des Strommarktes um eine Pflicht zur Abnahme des durch erneuerbaren Energien erzeugten Stromes.

Dadurch erhalten Produzenten erneuerbaren Energien eine gewisse Absicherung, dass diese ihren Strom auf dem Markt zu bestimmten Preisen absetzen können. Dabei muss jedoch berücksichtigt werden, dass durch die Förderung der erneuerbaren Energien zusätzliche Kosten für die Verbraucher entstehen.[6]

Durch die Einführung dieses Gesetzes ziehen die Verbraucher auf dem deutschen Markt zunehmend ökologisch erzeugten Strom. Sprechen ist auch ein kontinuierlicher Ausbau der erneuerbaren Energien in der Bundesrepublik Deutschland vorzufinden. Durch diese Förderung konnte in diesem Jahr erstmals erreicht werden, dass die erneuerbaren Energien den Hauptenergieträger auf dem deutschen Markt darstellen. Dennoch stellt die Erzeugung von Strom durch die Verbrennung von Kohle weiterhin einer der wichtigsten Energieträger in Deutschland dar.[7]

Daran ist insbesondere daran zu erkennen, dass die Quote der erneuerbaren Energien am gesamten Energiemix nur langsam ansteigt. Dennoch wurde durch die Einführung dieses Gesetzes ein eigenständiger Wirtschaftszweig in der Bundesrepublik Deutschland gefördert somit letztendlich auch die Gesamtwirtschaft. Besondere wurden dadurch neue Unternehmen im Bereich der Solartechnik und Windenergie gegründet.[8]

Somit konnten auf neue Arbeitsplätze in der Bundesrepublik Deutschland geschaffen werden. Daher kann die Einführung des Erneuerbaren Energien Gesetz auch als Vorteil für die Wirtschaft und die Umwelt eingestuft werden. Durch die genutzten Technologien sowie innovative Entwicklungen zeichnet sich die Bundesrepublik Deutschland auch im Bereich der erneuerbaren Energien durch eine Vorreiterstellung aus. Demnach ergeben sich eine Vielzahl von unterschiedlichen Vorteilen aus der von erneuerbaren Energien und der Einführung des Erneuerbaren Energien Gesetzes.[9]

[1] Vgl. Schumacher, J. (Hrsg.) (2014) Naturschutzrecht im Klimawandel: Juristische Konzepte für naturschutzfachliche Anpassungsstrategien, S. 353

[2] Vgl. Reeker, M. (2004) Kostenentwicklung erneuerbarer Energien: Eine Erfahrungskurvenanalyse des Erneuerbare-Enerigen-Gesetzes, S. 137ff

[3] Vgl. Konstantin, P. (2013) Praxisbuch Energiewirtschaft: Energieumwandlung, -transport und –beschaffung im liberalisierten Markt, 3. Auflage, S. 114

[4] Vgl. Michliachki, M. (2009) Die Schlüsselrolle der deutschen Stromwirtschaft im europäischen Emissionshandel, S. 30

[5] Vgl. Konstantin, P. (2013) Praxisbuch Energiewirtschaft: Energieumwandlung, -transport und –beschaffung im liberalisierten Markt, 3. Auflage, S. 101

[6] Vgl. Hennicke, P., Fischedick, M. (2007) Erneuerbare Energien: Mit Energieeffizienz zur Energiewende,        S. 87

[7] Vgl. Handelsblatt (2014) Die Kehrseite der Energiewende

[8] Vgl. Müller-Platenberg, C. (Hrsg.) (2008) Der Bildungsprozess beim Aufbau der Solidarischen Ökonomie,  S. 110

[9] Vgl. Sliwiok-Born, D. (2014) Wettbewerb statt EEG-Umlage?, S. 135

VonThomas Eulenpesch

Vorbeugender Brandschutz bietet Sicherheit für Sie und Ihre menschlichen und tierischen Angehörigen

Brandschutz ist stets ein sensibles Thema. Oftmals wird sich diesem Thema jedoch erst dann gewidmet, wenn ein Unglück geschieht. Auch, wenn der materielle Verlust ärgerlich ist, ist dieser im Vergleich zu einem Personenschaden von untergeordneter Bedeutung. Jährlich versterben unnötig viele Menschen, weil keine ausreichende Brandschutzmaßnahmen umgesetzt worden sind. Daher muss hervorgehoben werden, dass die richtige Vorsorge einerseits den Ausbruch von Feuer reduzieren und andererseits Menschenleben retten kann.

Auch innerhalb Ihres Eigenheims können Sie einen erhöhten Fokus auf das Thema Brandschutz legen. Üblicherweise werden nur die baurechtlich geforderten Basismaßnahmen umgesetzt, dennoch können Sie für Ihre eigene Sicherheit umfangreichere Maßnahmen umsetzen. Empfehlenswert ist beispielsweise auf brennbare Dämmstoffe wie Styropor zu verzichten und besser Steinwolle als Dämmstoff einzusetzen. Auch der Einsatz von Gipskartonplatten und andere schwer entflammbare Baumaterialien ist zu empfehlen. In einem Mehrfamilienhaus oder auch beim direkten Zugang zur Garage sind Rauchschutztüren und Feuerschutztüren nicht mehr wegzudenken. Diese baulichen Gegebenheiten verhindern zwar nicht den Ausbruch von Feuer, reduzieren jedoch das Risiko eines schnellen Feuerausbruchs und ermöglichen demnach auch bessere Löschmaßnahmen. Auf Wanddurchbrüchen wie beispielsweise für Elektroleitungen oder Wasserleitungen muss ein besonders starkes Augenmerk gelegt werden und hierfür geeignete Maßnahmen wie beispielsweise den Einsatz von Abschottungen umgesetzt werden.

Unabhängig davon sind vorbeugende Maßnahmen von besonders großer Bedeutung. Denn diese ermöglichen einerseits eine frühzeitige Erkennung und andererseits frühzeitige Löschmaßnahmen. Um eine bestmögliche Sicherheit zu erreichen wird empfohlen einen hochwertigen Rauchmelder beispielsweise mit Rauch- und Temperatursensor zu installieren. Um einen Fehlalarm zu vermeiden sollten Rauchmelder jedoch nicht in Badezimmern oder Küchen installiert werden. Für Küchen bietet es sich jedoch zusätzlich an eine Löschdecke anzuschaffen um im Ernstfall einen Brand löschen zu können. Die Verwendung von Wasser bei einem Fettbrand führt hingegen zu einem deutlich höheren Schadensausmaß.  Auch kann die Anschaffung eines Feuerlöschers für Privathaushalte empfohlen werden. Hierzu sollten Sie sich jedoch im Fachhandel beraten lassen und nach Möglichkeit einen höherwertigen Aufladelöscher anschaffen.

VonThomas Eulenpesch

Einsatz von Feuerlöschern im Privathaushalt

Auf dem Markt existieren unterschiedliche Arten von Feuerlöscher. Diese unterscheiden sich entsprechend auch in der Handhabung und Ihren Einsatzbereichen. Am häufigsten sind auf dem Markt Pulverlöscher, Schaumlöscher und CO2 Löscher vorzufinden. Für den privaten Einsatz sollte überprüft werden, ob statt dem Einsatz eines 6 Kilogramm schweren Feuerlöschers auch der Einsatz eines Feuerlöschsprays möglich ist. Dieser eignet sich jedoch auf seiner Größe nur für kleinere Entstehungsbrände hat auf der anderen Seite den Vorteil, dass dieser unmittelbar in Reichweite beispielsweise in der Küche aufbewahrt werden kann. Zusätzlich ist ein Feuerlöschspray für viele Leihen deutlich einfacher zu handhaben.

Auch, wenn Feuerlöscher zunehmend in Discountern und Baumärkten oder auch über Online-Anbieter erhältlich sind, kann der Bezug über den lokalen Fachhandel empfohlen werden. Denn dort erhalten Sie eine kompetente Beratung und erhalten einen Feuerlöscher, der auf Ihren Einsatzbereich zugeschnitten ist.

Darüber hinaus erhalten Sie im Fachhandel eine kompetente Einweisung in den Umgang mit dem Feuerlöscher. Je eher der Feuerlöscher im Brandfall eingesetzt wird, desto größer ist die Chance, dass der Entstehungsbrand gelöscht werden kann bevor ein größerer Schaden entsteht. Daher ist es empfehlenswert, wenn Sie sich vorab mit der Handhabung vertraut gemacht haben. Im optimalen Fall sind Sie in die Nutzung eingewiesen worden und haben sogar ein Übungsfeuer mit dem gleichen oder einem vergleichbaren Modell gelöscht.

Beim Kauf eines Feuerlöschgeräts sollte insbesondere auf die Brandklasse und eine GS-Prüfung geachtet werden. Im Privathaushalt sind die Brandklassen A und B und im Bereich der Küche zusätzlich die Brandklasse F für mögliche Fettbrände zu empfehlen. Beim Einsatz eines sogenannten ABC-Pulverlöschers, der oftmals sehr preiswert im Baumarkt oder bei Discountern bezogen werden kann muss berücksichtigt werden, dass hierdurch größere Verschmutzungen entstehen, die sich mitunter auch über mehrere Stockwerke im Einfamilienhaus ausbreiten können.

Ein optimaler Schutz bietet ein Aufladelöscher, der im Turnus von zwei Jahren durch einen Fachbetrieb gewartet wird. Dieser ist zwar etwas teurer in der Anschaffung als ein preiswerter Dauerdrucklöscher, bietet jedoch aufgrund der regelmäßigen Wartung durch den Fachbetrieb ein Höchstmaß an Sicherheit für Sie und Ihre Angehörigen.

VonThomas Eulenpesch

Schäden durch Schimmel und Feuchte

Schimmel- und Feuchteschäden müssen immer begutachtet werden!Von Natur aus lässt sich Schimmelpilz überall in der Luft finden und ist nicht immer gefährlich solange die Konzentration gering ist. Mit den richtigen Nährstoffen von Materialien können sich Schimmelpilze ernähren und ausbreiten. Zu den wichtigsten Nährstoffen gehören zum einen die Materialien wie Papier, Tapeten, Kleister, Holz oder auch Teppichböden. Aber auch Stäube geben den Sporen ausreichend Nährstoffe um sich auszubreiten. Insbesondere dann wenn die Materialen selbst keine Nährstoffe enthalten. Die Staubpartikel setzen sich darauf nieder und bilden Plätze für einen potentiellen Schimmelpilzbefall.

Der Schimmelpilz entsteht nur bei einer entsprechend hohen Feuchtigkeit und dem notwendigen Nährstoffangebot. Das Wachstum von Schimmel kann zum einen auf und auch in Materialien erfolgen. Bei einem Schimmelpilzbefall im inneren von Wänden hilft meist nur eine hartnäckige Sanierung mit Erneuerung des Mauerwerkes. Die optimale Vorrausetzung zur Bildung von Schimmelpilzen ist eine Luftfeuchtigkeit von 80%. Der Temperaturunterschied zwischen Oberflächen bei einer hohen Luftfeuchtigkeit sorgt für eine Taubildung. Gerade dieser Tau ist meist dafür verantwortlich die Schimmelbildung zu beschleunigen, sodass ein Schimmelpilzschaden entstehen kann.

VonThomas Eulenpesch

Was ist ein Brandschutzkonzept und wer benötigt eins?

Ein Brandschutzkonzept bietet die Basis für die Planung und anschließende Ausführung des vorbeugenden und baulichen Brandschutzes innerhalb eines Gebäudes. Daher sollte dieses Konzept auch bereits vor der Errichtung eines Gebäudes erstellt werden. Jedoch ist es auch möglich nachträglich ein Brandschutzkonzept zu erstellen. Beispielsweise bei der Umnutzung eines Gebäudes. Auch, wenn dies möglich ist führen spätere Änderungen stets zu höheren Kosten und einem erhöhten Aufwand dies kann auch anhand des Beispiels Berliner Flughafen verdeutlicht werden.

Inhalte eines Brandschutzkonzeptes

Ein ausführliches Brandschutzkonzept beinhaltet verschiedene Elemente:

  • Analysen: Welche Voraussetzungen liegen vor? Beispielsweise für welchen Zweck soll das Gebäude errichtet werden und welche Personen und Unternehmen nutzen das Gebäude?
  • Vorschriften und Normen: Zunächst muss überprüft werden, welche Rechtsvorschriften und Normen angewandt werden müssen. Dies können beispielsweise je nach Einsatzzweck und Bundesland unterschiedliche Vorschriften sein.
  • Planung der Brandschutzmaßnahmen: Basierend auf den zuvor gesammelten Informationen werden konkrete Maßnahmen ausgearbeitet.

Bei der Errichtung sollte die Gebäudeinstallation unmittelbar im Brandschutzkonzept berücksichtigt werden. Durch den Einsatz moderner Software könne Brandschutzpläne auf Basis der Gebäudegrundrisse erstellt werden. Hierin können detaillierte Informationenwie die Verlegung von Kabel und Rohren, die Installation von Schotts, Brandwänden, Brandschutztüren, Rauchmeldern und weitere Elemente des vorbeugenden Brandschutzes verzeichnet werden.

Für welchen Zweck wird das Gebäude errichtet?

Maßgeblich für die Erstellung des Brandschutzkonzeptes ist auch die Gebäudenutzung. Beispielsweise müssen bei industriellen Anlagen andere Aspekte beachtet werden als bei einem Mehrfamilienhaus, Pflegeheim, Einkaufszentrum oder Krankenhaus. Während ein Einfamilienhaus meist nur über den Haupteingang und den Ausgang zur Terrasse verfügt müssen in Krankenhäusern mehr Ausgänge zur Verfügung stehen und diese entsprechend sichtbar gekennzeichnet werden.

Beispielsweise gelten hier besondere Vorschriften, sodass dort besondere Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden müssen:

  • Altenheim
  • Supermärkte
  • Kindergärten
  • Schule
  • Bürogebäude
  • Industrieanlagen
  • Hallen
  • Werkstätten

Bei großen Gebäuden werden unter anderem nachfolgende Elemente zur Sicherheit der Nutzer eingebaut:

  • Rauchabzugsanlagen
  • Automatische Feuerlöschanlagen
  • Fluchtwegkennzeichnung und Notbeleuchtung
  • Notstromerzeuger
  • Feuerlöscher und Wandhydranten
  • Rauchmelder mit Direktanbindung an die Feuerwehr

Je größer das jeweilige Gebäude desto komplexer ist auch die Planung des Brandschutzes. Wie beispielsweise am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) zu erkennen ist, führen Mängel bei der Planung -hier maßgeblich ausgelöst durch eine geänderte Flächennutzung innerhalb des Gebäudes- zu erheblichen Verzögerungen beim Bau eines Gebäudes.

Wer benötigt ein Brandschutzkonzept?

Bei der Errichtung eines Gebäudes werden die Informationen aus dem Brandschutzkonzept von allen beteiligten Gewerken benötigt. Denn oftmals betreffen bestimmte Bereiche mehrere Gewerke, sodass beispielsweise der Elektroinstallateur Kenntnis darüber haben muss ob ein Notstromaggregat eingebaut werden muss. Auch muss der für den Bereich der Wasserinstallationen zuständige Unternehmer wissen, an welchem Ort und welcher Menge Wasser für die Sprinkleranlage bereitgestellt werden muss. Daher gilt es das Brandschutzkonzept bereits vor Errichtung des Gebäudes zu erstellen. Bei einer Umnutzung sollte das Konzept erstellt werden, bevor die Bauarbeiten begonnen werden.

Für den Betreiber des Gebäudes enthält das Brandschutzkonzept ebenfalls wichtige Informationen. Durch dieses können Evakuierungen entsprechend durchgeführt werden oder auch Wartungsmaßnahmen besser geplant werden. Daher gilt es das Konzept auch regelmäßig auf Aktualität zu überprüfen.

VonThomas Eulenpesch

Kennzeichnung von Fluchtwegen

Insbesondere in Notsituationen wie Bränden können schnell chaotische Situationen in Gebäuden ausbrechen. Während in öffentlichen und gewerblich genutzten Gebäuden Fluchtwegkennzeichnungen vorgeschrieben sind, sind diese in privaten Wohngebäuden eher selten vorzufinden. Der Einsatz derartiger Kennzeichnungen ist jedoch grundsätzlich sinnvoll, denn hierdurch soll sichergestellt werden, dass die im Gebäude befindlichen Personen schnell und auf dem kürzesten Wege aus dem Gebäude flüchten können.

Oftmals werden Kennzeichnungen von Fluchtwegen mit einer sogenannten Sicherheitsbeleuchtung, die auch bei Stromausfall eine bestimmte Zeit lang funktionsfähig bleibt kombiniert. Ist eine derartige Beleuchtung nicht vorhanden, schreibt das Gesetz vor, dass die Kennzeichnungen mit langnachleuchtenden Materialien beschichtet sind. Dies soll ebenfalls die Flucht aus dem Gebäude bei Stromausfall ermöglichen (Vgl. hierzu auch die Arbeitsstättenrichtlinie (ASR) A1.3).

In den Meisten Gebäuden werden die Schilder in Sichthöhe oder über den Türen angebracht. Hierbei besteht jedoch die Problematik, dass sich bei einem Brand Rauchgase zuerst an der Decke sammeln und von dort langsam heruntergedrückt werden. Dies führt mitunter auch schnell dazu, dass die Beschilderung nicht mehr sichtbar ist und die Orientierung verloren geht. Somit ist nicht mehr sichergestellt, dass Personen eigenständig flüchten können. Mithin wird auch den Rettungskräften, durch die nicht mehr sichtbare Kennzeichnung die Fortbewegung im Gebäude erschwert.

Sofern eine Verrauchung stattfinden kann schreibt die Arbeitsstättenrichtlinie bei öffentlich zugänglichen und gewerblich genutzten Gebäuden ein optisches Sicherheitsleitsystem vor (ASR A3.4/7). Hierbei handelt es sich um eine durchgehende optische Kennzeichnung mit Richtungsangaben. Zu den kostengünstigsten Lösungen zählen hier bodennahe Leitsysteme mit einer langnachleuchtenden Beschichtung, sodass diese ohne Energiekosten über einen längeren Zeitraum die Flucht aus dem Gebäude ermöglichen.

Um einen bestmöglichen Effekt bei der Flucht aus möglicherweise verrauchten Gebäuden zu erzielen werden derartige optische Leitsysteme auf dem Fußboden oder an Wänden in maximal 40 cm Höhe oberhalb des Fußbodens angebracht. Türen in Fluchtwegen sollten zusätzlich vollständig umrandet werden und die Türgriffe ebenfalls mit einer lang nachleuchtenden Folie hinterlegt werden. Sinnvoll ist es bei Treppen im Fluchtweg die einzelnen Stufen zu kennzeichnen um eine Stolpergefahr zu vermeiden.

Gerne helfen wir Ihnen die optimale Kennzeichnungen für die Kennzeichnung von Fluchtwegen in Gebäuden – egal ob in Goch, Kleve oder einem anderen Ort in NRW – auszuwählen.

Klassische Kennzeichnung von Fluchtwegen

Klassische Kennzeichnung oberhalb von Fluchtwegen

VonThomas Eulenpesch

Einsatz von sogenannten Smart Grids

Damit dezentrale Anlagen zur Energieerzeugung effektiv und effizient auf dem deutschen Strommarkt genutzt werden können, ist eine Kommunikation zwischen den einzelnen Anlagen und einer übergeordneten Steuerungszentrale notwendig. Dies gilt insbesondere unter Berücksichtigung der hohen Volatilität bei der Energieerzeugung durch erneuerbare Energien.

Diese Kommunikation führt entsprechend auch zu einem stetig zunehmenden Volumen an Daten und Informationen, die zwischen Erzeuger, Energieversorger, Verbraucher und weiteren Akteuren an den Märkten ausgetauscht werden müssen. Dieser Austausch kann über einen sogenannten Smart Grid erfolgen. Hierbei handelt es sich um ein intelligentes Netzwerk, dass die Akteure miteinander verbindet und die benötigten Informationen mittels Informations- und Kommunikationstechnologie sammelt. Als Beispiel hierfür können die Sammlung von Daten hinsichtlich des Einspeiseverhaltens, aber auch die Sammlung von Daten von bestimmten Verbrauchern genannt werden.

Auf der nachfolgend dargestellten Abbildung sind sowohl dezentrale Anlagen zur Energieerzeugung wie Windkraft- und Solaranlagen sowie Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung, aber auch intelligente Gebäude erkennbar. Diese sind mittels Datenschnittstellen an ein zentrales Rechenzentrum angebunden.[2]

Über das zentrale Rechenzentrum ist auch eine Anwendung an die Strombörse möglich. Im Weiteren wird durch die Sammlung der Daten an zentraler Stelle auch die Möglichkeit geschaffen, Prognose für die nächsten Tage abzuleiten und den aktuellen Stand mit dem Plan abzugleichen. Die Prognosen dienen entsprechend dazu. die Fahrpläne für die nächsten Tage zu gestalten, sodass koordiniert werden kann, zu welchem Zeitpunkt auf welche Art und Weise am günstigsten Energie in das Netz eingespeist werden kann. Durch die Nutzung von Echtzeitinformationen können beispielsweise Ausfälle von Kraftwerken unmittelbar registriert und Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Es ermöglicht somit eine effektive und effiziente Integration einer Vielzahl von kleinen und großen Anlagen.[3]

Smart Grinds sind somit im Kontext von virtuellen Kraftwerken von grundlegender Bedeutung. Denn diese übernehmen die Aufgaben der Vernetzung und Kommunikation zwischen einer zentralen Koordinierungsstelle und den dezentralen Anlagen zur Energieerzeugung. Nur so ist es möglich, die Stärken des virtuellen Kraftwerkes vollständig auszuschöpfen.

 

[2] Vgl. ABB Asea Brown Boveri (2010) Smart Grid – Das Netz wird intelligent.

[3] Vgl. Felden, C., Hofmann, J. (Hrsg.) (2013) IT für Smart Grids, S. 50.

VonThomas Eulenpesch

Urteil: Einsichtsrecht des Mieters in Originalbelege bei Nebenkostenabrechnung

Bei der Nebenkostenabrechnung erstreckt sich das Einsichtsrecht des Mieters im Rahmen der Belegeinsicht grundsätzlich auf die Originalunterlagen. Ein Anspruch auf Einsicht in die Originalunterlagen besteht auch dann, wenn der Mieter aufgrund der großen Entfernung zum Sitz des Vermieters die Vorlage der Unterlagen am Mietobjekt verlangen kann.

Aus dem Urteil des LG Kempten

Das Landgericht Kempten hat in seinem Urteil (Az. 53 S 740/16) festgestellt, dass sich im Rahmen der Belegeinsicht (§ 259 BGB) das Einsichtsrecht des Mieters grundsätzlich auf die Originalunterlagen erstreckt. Dies entspricht der ständigen Rechtsprechung der Kammer als auch der herrschenden Meinung.

Kann der Mieter aufgrund der großen Entfernung zwischen dem Sitz des Vermieters und dem Ort der Mietsache die Belegeinsicht bei sich in der Mietwohnung verlangen, muss er sich auch in diesem Fall grundsätzlich nicht auf die Vorlage von Kopien verweisen lassen (MüKo BGB § 556 Rdnr. 88; Beck OK 2014 § 556 Rdnr. 69 d; Palandt BGB § 535 Rdnr. 97; LG Freiburg – 3 S 348/10, 1096; LG Frankfurt NZN 2000, 27; LG Hamburg WuM 2000, 197).

Der Mieter kann gegenüber der Nachforderung des Vermieters ein Zurückbehaltungsrecht gemäß § 273 Abs. 1 BGB geltend machen, solange der Vermieter ihm die Überprüfung nicht in der gebotenen Weise ermöglicht (BGH vom 08.03.2006, VIII ZR 78/05). Welche Rechtsfolgen die Ausübung des Zurückbehaltungsrechts (§ 273 Abs. 1 BGB) im Falle der Verweigerung der ordnungsgemäßen Belegeinsicht nach sich zieht, ist umstritten.

Die Kammer folgt der Rechtsmeinung, wonach das Zahlungsverlangen des Vermieters unter dem Gesichtspunkt der unzulässigen Rechtsausübung als ein Verstoß gegen Treu und Glauben (§ 242 BGB) zu werten ist, mit der Folge, dass eine Zug- um Zug-Verurteilung, wie sie in § 274 BGB für die Ausübung des Zurückbehaltungsrechts vorgesehen ist, ausscheidet und die Fälligkeit des Nachzahlungsanspruchs verneint wird.

Quelle: http://www.rechtsindex.de/mietrecht/5813-urteil-einsichtsrecht-des-mieters-in-originalbelege-bei-nebenkostenabrechnung

VonThomas Eulenpesch

Bedeutung des zentrumsnahen Wohnens

In den vergangenen Jahren, insbesondere unter Berücksichtigung der demographischen Entwicklung, ist die Nachfrage nach zentrumsnahen Wohnungen und Häusern stetig angestiegen. Vor allem für ältere Personen, die gewisse Einschränkungen hinsichtlich ihrer Bewegungsfähigkeit haben, hat das zentrumsnahe Wohnen eine große Bedeutung.[1]

In diesem Kontext ist besonders die Nähe der eigenen Wohnung zu Versorgungseinrichtungen wie Lebensmittelgeschäften, aber auch von Ärzten und Apotheken von großer Bedeutung. Aber auch die Nähe zu kulturellen Einrichtungen hat insbesondere für diese Generation eine große Bedeutung.

Dennoch interessieren sich auch junge Familien für zentrumsnahe Wohnräume. Denn durch die dort vorhandene Infrastruktur sind beispielsweise kurze Wege zu Kindergärten und Schulen vorhanden. Dies steigert auch die Attraktivität des zentrumsnahen Wohnraums. Diese ist ebenfalls für Singles gegeben, da sich beispielsweise in den Stadtzentren eine Vielzahl von Lokalitäten befindet und somit ein abendliches Treffen mit anderen Menschen auf eine einfache Art und Weise ermöglicht wird.

In diesem Zusammenhang haben ehemalige Kasernen und andere militärisch genutzte Flächen eine hohe Bedeutung. Diese liegen im Vergleich zu den in den letzten Jahrzehnten erschlossenen Baugebieten oftmals sehr zentrumsnah. Somit handelt es sich hierbei um wertvolle Ressourcen, die in dieser Ausprägung häufig nicht mehr auf dem Grundstücksmarkt existieren. Dementsprechend stellt eine wohnwirtschaftliche Nutzung von ehemaligen Kasernen eine sinnvolle Alternative im Vergleich zu einem Leerstand beziehungsweise zu einer gewerblichen Nutzung dar.

 

[1] Vgl. Conrads, Ul, Neitzke, P. (Hrsg.) (2007) Stadtlichtungen: Irritationen, Perspektiven, Strategien, S. 74.

VonThomas Eulenpesch

Brandschutz: Vorsorge kann Mensch und Tier das Leben retten

Egal ob in Goch, Kleve, London oder in einem anderen Ort auf der Welt. Brände können täglich ausbrechen. “Es entspricht der Lebenserfahrung, dass mit der Entstehung eines Brandes praktisch jederzeit gerechnet werden muss. Der Umstand, dass in vielen Gebäuden jahrzehntelang kein Brand ausbricht, beweist nicht, dass keine Gefahr besteht, sondern stellt für die Betroffenen einen Glücksfall dar, mit dessen Ende jederzeit gerechnet werden muss.”[1]

Somit sollte stets eine gewisse Vorsorge in Unternehmen und Haushalten getroffen werden. Insbesondere kann es bei vermeintlich kleinen Bränden schon zu Schäden für Mensch und Tier kommen. Hingegen sind Schäden an Gebäude und Mobiliar zwar ärgerlich, jedoch meist verkraftbar und können meist durch die Leistungen der Versicherung kompensiert werden.

Allein in Deutschland  sind im Zeitraum von 2010 bis 2015 jährlich rund 380 Menschen dem Feuer und Rauchgasen zum Opfer gefallen. Zwar ist die Anzahl der Brandtoten im Vergleich zu 1990 (787 Tote)[2] deutlich gesunken, jedoch ist jede Person, die bei einem Brand verstirbt eine Person zu viel. Hier kann die richtige Vorsorge einen Vorteil für Bewohner und Mitarbeiter bieten und derart tragische Ereignisse verhindern. Ein optimaler Brandschutz sorgt sogar dafür, dass ein Brand möglichst gar nicht ausbricht oder sich zumindest nur sehr langsam ausbreitet.

Brandschutz im Gebäude

Brandschutz fängt bereits vor der Errichtung eines Gebäudes an. Freilich sind die Anforderungen bei Einfamilienhäusern deutlich geringer ausgelegt als beispielsweise bei Mehrfamilienhäusern oder Industriegebäuden, jedoch sollten unabhängig vom Gebäudetyp geeignete Maßnahmen umgesetzt werden. Seitens der Genehmigungsbehörden findet zwar eine Überprüfung der Planung derartiger Maßnahmen statt, hierbei muss allerdings hervorgehoben werden, dass die vom Gesetzgeber festgelegten Maßnahmen stets nur den Mindeststandard darstellen. Insbesondere im eigenen Interesse sollten hier umfangreichere Maßnahmen umgesetzt werden.

Im Sinne des vorbeugenden Brandschutzes sollten daher auch nur Materialien eingesetzt werden, die nicht brennbar oder zumindest schwer entflammbar sind. Beispielsweise kann bei Dämmmaterialien statt auf Styropor oder ähnliches Material auf Steinwolle oder Glaswolle zurückgegriffen werden. Auch Materialien wie Gipskartonplatten bieten aufgrund ihrer stofflichen Zusammensetzung gute Eigenschaften im Sinne des vorbeugenden Brandschutzes.

In größeren Wohngebäuden und gewerblich genutzten Gebäuden sowie beispielsweise beim Übergang von der Garage in das Wohnhaus sind Rauchschutztüren und Feuerschutztüren ein sinnvolles Hilfsmittel um den Brand auf einzelne Bereiche zu beschränken und das Flüchten zu ermöglichen. Insbesondere bei Durchführung von beispielsweise Strom-, und Wasserleitungen sowie Heizungsrohren in sogenannten Brandwänden ist auf eine geeignete Abschottung zu achten, sodass auch diese Durchbrüche feuersicher gemacht werden.

Vorbeugender Brandschutz

Maßnahmen des vorbeugenden Brandschutzes sind daher von größerer Bedeutung in Gebäuden aller Art. Durch diese Maßnahmen soll sichergestellt werden, dass Mensch und Tier unbeschadet aus dem Haus flüchten oder durch Feuerwehrleute gerettet werden können. Daher sollten in Ihrem Gebäude hochwertige Rauchmelder in ausreichender Anzahl eingebaut werden. Diese sollten am höchsten Punkt im Raum installiert werden, sodass dieser sofort Alarm auslöst, wenn sich Rauch bildet. Rauchmelder sollten jedoch nicht in allen Räumen angebracht werden. Beispielsweise kann es durch den Wasserdampf in Bad und Küche zu Fehlalarmen kommen. Bei der Nutzung von Heizungsanlagen und Kaminöfen innerhalb der Wohnräume ist auch die Anschaffung von CO-Meldern zu empfehlen.

Um sogenannte Entstehungsbrände zu bekämpfen kann auch die Anschaffung eines Feuerlöschers empfohlen werden. Hierbei muss auf die Einsatzmöglichkeiten des jeweiligen Feuerlöschers geachtet werden. Pulverlöscher sind zwar günstig in der Anschaffung, jedoch führen diese zu größeren Verschmutzungen, die sich mitunter auch über mehrere Stockwerke erstrecken können und sind daher eher weniger zu empfehlen. Stattdessen sollte in Wohngebäuden ein sogenannter ABF-Feuerlöscher angeschafft werden. Bei gewerblich genutzten Gebäuden muss hierbei der Einsatzzweck ebenfalls genaustens beachtet werden, beispielsweise dürfen Metallbrände nur mit speziellen Feuerlöschern bekämpft werden. Bei der Nutzung von Feuerlöschern gilt es diese in regelmäßigen Abständen zu warten und nach der Nutzung oder bei einem Defekt umgehend instand setzen zu lassen.

Im Zusammenhang mit sogenannten Entstehungsbränden muss hervorgehoben werden, dass es stets sinnvoll ist, die Feuerwehr zu alarmieren. Auch, wenn der Brand augenscheinlich gelöscht ist können beispielsweise noch Schwelbrände vorliegen und zu einem Wiederaufflammen des Brandes führen.

[1] Oberverwaltungsgericht Münster (1987) Urteil 10 A 363/86 vom 01.12.1987

[2] Vgl. Statista (2018) Anzahl der Brandtoten in Deutschland von 1990 bis 2015

VonThomas Eulenpesch

Service: Heizen mit regenerativer Energie

Bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe entstehen Schadstoffe, die die Umwelt enorm belasten. Umweltfreundliche Alternativen bieten Sonnenenergie, Wind oder Umweltwärme Hier sind die Ressourcen praktisch unerschöpflich.
Die Umstellung auf regenerative Energie ist zwar oft noch teurer als die klassische Gas- oder Ölheizung, wird aber zum Beispiel vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BafA) mit Investitionszuschüssen unterstützt
(www.bafa.de). Auch Bausparverträge können für solche Maßnahmen eingesetzt werden.
Heizen mit Umweltwärme

Umweltwärme befindet sich im Boden, im Grundwasser oder in der Luft. Wärmepumpen nutzen dieses natürliche Wärmepotenzial und machen damit Eigenheimbesitzer nahezu unabhängig von fossilen Energieträgern. Mit
Wärmepumpen ist es möglich, Wärme entgegen dem Temperaturgefälle zu verschieben, also vom Kalten ins Warme. Die Funktionsweise ist dabei fast identisch mit der eines Kühlschranks. Während der Kühlschrank allerdings
Wärme entzieht und nach außen abgibt, entzieht die Wärmepumpe dem Außenbereich die Wärme und gibt sie als Heizenergie an das Haus ab. Nachteil: Die Wärmepumpe verbraucht Strom.
Heizen mit Biomasse

Biomasse ist alles, was aus Pflanzen sowie Tieren und deren Ausscheidungen besteht. Bei der Nutzung von Biomasse wird nicht mehr Kohlendioxid freigesetzt, als zuvor von den Pflanzen aufgenommen wurde. Damit trägt Biomasse erheblich zum Klimaschutz bei. Sie ist äußerst vielseitig und kann sowohl für die Erzeugung von Wärme und Strom eingesetzt werden als auch für Kraftstoffe. Nachteil: Der Anbau von Energiepflanzen kann mit der Nahrungsmittelproduktion konkurrieren. Für umweltbewusste Immobilienbesitzer sind Pelletheizungen eine interessante Alternative zu herkömmlichen Energieträgern. Pellets werden aus naturbelassenen Holzspänen hergestellt, also einem nachwachsenden Rohstoff. In Sägewerken fallen sie in großen Mengen als Abfälle an, die auf diese Weise wirtschaftlich genutzt werden können.
Heizen mit Sonnenenergie

Solarthermie-Anlagen gewinnen Wärme aus der Energie der Sonneneinstrahlung. Solarenergie ist praktisch in unbegrenztem Maße verfügbar, klimaneutral und kostenlos. Mit ihrer Hilfe lässt sich zwar nicht ein ganzes Haus wärmen, jedoch Heizung und Warmwasserbereitung wirkungsvoll unterstützen. Die Anlagen sind häufig mit den bestehenden Heizsystemen kombinierbar.

Gut zu wissen: Energiesparen im Haushalt

Durch einfache Veränderungen des Verhaltens kann jeder im Haushalt seinen Energieverbrauch reduzieren. Das kostet keinen Cent, spart
aber viele Euro. Hier ein paar Anregungen:

Waschmaschine voll beladen, denn halb befüllt verbraucht sie genauso viel Energie.
Es geht auch ohne Trockner: Wäsche an der Leine trocknen lassen.
Beim Backofen die Umluftfunktion nutzen. Die Zubereitungszeit verkürzt sich und die Temperatur kann bis zu 40 Grad niedriger eingestellt werden.
Geschirrspüler wenn möglich direkt an die Warmwasserversorgung anschließen. Das spart Strom, denn das Wasser muss nicht mehr vom Gerät selbst aufgeheizt werden.
Wohnung im Winter drei bis viermal am Tag stoßlüften. Dabei wird die Luft innerhalb weniger Minuten komplett ausgetauscht. Bei gekipptem Fenster kühlen die benachbarten Wände aus und die
sind mit Decken und Fußböden die größten Wärmespeicher.

VonThomas Eulenpesch

Vorbeugender Brandschutz: Der Feuerlöscher

Aufgrund verschiedener Einsatzbereiche existieren Feuerlöscher in unterschiedlichen Ausführungen. Diese sind entsprechend auch unterschiedlich in der Handhabung. Auch, wenn beispielsweise bei kleineren Fettbränden in der Küche ein Feuerlöschspray eine sinnvolle Alternative darstellen kann, bietet es sich an einen größeren Feuerlöscher mit 6 kg Löschmittel anzuschaffen. Ein Feuerlöscher ist zwar schwerer bietet jedoch auch eine größere Sicherheit und ist ebenfalls leicht in der Handhabung. Zudem sind die grundlegenden Schritte zur Nutzung des Feuerlöschers immer auf dessen Außenseite aufgedruckt

Wenn Sie ein Feuerlöscher anschaffen möchten, sollten Sie sich stets im Fachhandel beraten lassen. Dort erhalten Sie für den individuellen Einsatzzweck einen geeigneten Feuerlöscher. Beispielsweise können Fettbrände nicht mit einem sogenannten ABC-Feuerlöscher, der gelegentlich von Discountern angeboten wird gelöscht werden. Auch, wenn derartige Feuerlöscher vermeintlich nicht immer die günstigste Methode sind und ein Feuerlöschspray bereits für rund 15-20 € zu erwerben ist, ist ein Feuerlöscher stets die beste Wahl.

Je eher ein Feuerlöscher eingesetzt wird, desto größer die Chance, dass ein Brand bereits im Entstehungsfall eingedämmt oder sogar gelöscht werden kann. Daher sollte auch darauf geachtet werden, dass der Feuerlöscher funktionsfähig ist und regelmäßig gewartet wird. Zudem sollte der einfache Zugang zum Feuerlöscher stets sichergestellt sein.

Bei der Anschaffung eines Feuerlöschers gilt es einiges zu beachten. Der Feuerlöscher sollte stets ein Prüfzeichen aufweisen und für die jeweilige Brandklasse ausgelegt sein. Preiswerte Pulverlöscher erfüllen meist auch Ihren Zweck, führen jedoch auch zu deutlich größeren Verschmutzungen, die sich mitunter auch über mehrere Stockwerke erstrecken können.

Im gewerblichen Bereich kann es auch sinnvoll sein, statt mehreren kleinen Feuerlöschern einen großen, fahrbaren Feuerlöscher einzusetzen. Daher muss auch bei der Auslegung des Feuerlöschers stets der Einsatzzweck beachtet werden. Zu diesem oder weiteren Aspekten des vorbeugenden Brandschutzes beraten wir Sie gerne in Goch, Kleve und Umgebung.

Symbol Brandklasse Beschreibung Beispiel
A Brände von festen Stoffen, die üblicherweise unter Glutbildung verbrennen. Papier, Holz, Kohle
B Brände flüssiger oder sich verflüssigender Stoffe Benzin, Wachs, Kunststoffe
C Brände von Gasen Erdgas, Propan, Methan, Butan
D Metallbrände Aluminium, Magnesium
F Brände von Ölen und Fetten in Fritteusen und Küchengeräten Sonnenblumenöl, Rapsöl
VonThomas Eulenpesch

Energieverbrauch in Deutschland

Im Jahr 2015 wurden durch die deutschen Privathaushalte ungefähr 636 Terawattstunden Energie verbraucht. Dies entspricht ungefähr einem Viertel des gesamten Energieverbrauchs in der Bundesrepublik Deutschland. Seit dem Jahre 1990 ist dieser Verbrauch jedoch bereits um rund 4 % gesunken. Die Höhe wird dabei auch von den klimatischen Bedingungen beeinflusst.[1]

Rund Zweidrittel des Energieverbrauchs entfällt dabei auf die Beheizung von Wohnräumen. Hierfür werden überwiegend Erdgas und Mineralöl verwendet. Im Weiteren werden auch erneuerbare Energien und Fernwärme sowie in geringen Teilen elektrische Energie und Kohle zur Beheizung der Wohnräume eingesetzt. Ein weiterer Energieverbrauch ergibt sich aus der Erwärmung von Wasser, aber auch aus der Kühlung von Wohnräumen. Auf die Beleuchtung der Wohnräume entfällt lediglich rund 1,7% des Endenergiebedarfes.

Obwohl der Endenergieverbrauch nur marginal gesunken ist, konnten die Kohlendioxidemissionen der privaten Feuerungsanlagen von 129 Millionen Tonnen im Jahre 1990 auf 85 Millionen Tonnen im Jahr 2015, was einer Reduktion von rund 34 % entspricht, deutlich zurückgefahren werden. Dies konnte insbesondere durch Modernisierung von Heizungsanlagen und dem damit gesunkenen Verbrauch an fossilen Energieträgern sowie dem zunehmenden Einsatz von erneuerbaren Energien in Form von Wärmepumpen oder einer Solarunterstützung der Heizungsanlagen mittels Wärmekollektoren erreicht werden.[2] Bei der Betrachtung einzelner Haushalte ergibt sich jedoch das Bild, dass aufgrund des Trends zu größeren Wohnflächen und einer geringeren Anzahl von Haushaltsmitgliedern, der durchschnittliche Energieverbrauch pro Haushalt ansteigt. Dieser Trend wird jedoch dadurch aufgehalten, dass eine zunehmende energetische Modernisierung von Gebäuden stattfindet und auch immer effizientere Technologien und Leuchtmittel eingesetzt werden.

 

[1] Vgl. Umweltbundesamt (2017) Energieverbrauch privater Haushalte.

[2] Vgl. Umweltbundesamt (2017) Energieverbrauch privater Haushalte.

VonThomas Eulenpesch

Grundlagen der Stadtentwicklung

Der Begriff der Stadtentwicklung umfasst dabei sowohl die räumliche als auch die historische und strukturelle Gesamtentwicklung einer Stadt. Im Weiteren bezieht sich dieser Begriff auf die Planung und Entwicklung einer Stadt und auch auf die Entwicklung eines bestimmten Quartiers.[1]

Somit handelt es sich bei der Stadtentwicklung nicht um eine zufällig verlaufende Entwicklung, sondern um eine aktive Planung und Veränderung des jeweiligen Stadtgebietes. Bei dieser Gesamtentwicklung werden auch gesellschaftliche, kulturelle, ökologische sowie wirtschaftliche Faktoren mit einbezogen. Es bedeutet, dass der Fokus nicht alleine auf die baulichen Aspekte gelegt wird. Vielmehr handelt es sich hierbei um eine interdisziplinäre, zukunftsgerichtete und integrierte Herangehensweise, die durch den demographischen Wandel, die Globalisierung und weitere Faktoren beeinflusst wird.[2]

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges in Deutschland wurde insbesondere unter Berücksichtigung der Vielzahl von zerstörten Gebäuden ein Fokus auf die Urbanisierung gelegt. Durch den wirtschaftlichen Aufschwung ergab sich für die Bevölkerung eine erhöhte Mobilität. Dadurch, dass die Bevölkerung zusätzlich auf eine deutlich bessere Infrastruktur in den 1960er Jahren zurückgreifen konnte, entwickelte sich insbesondere rund um Großstädte ein so genannter Speckgürtel. Zeitgleich wurde aber auch ein Fokus auf die Sanierung von Stadtteilen gelegt und beispielsweise kleinere Einfamilienhäuser durch Hochhäuser ersetzt.[3]

Seit den 1970er Jahren erfolgte auch eine weitere Verdichtung der sogenannten Speckgürtel, die durch eine zunehmende Verflechtung mit der Kernstadt begünstigt worden ist. Dies führte jedoch auch zu einer Zunahme der sogenannten Berufspendler. Aber auch die Anzahl der Einwohner, insbesondere von Städten, die sich in unmittelbarer Nähe von Großstädten befinden, stieg in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich an.[4]

Um eine Stadt besonders auch unter Berücksichtigung von demographischen Aspekten weiterzuentwickeln, ist es im Weiteren auch notwendig, zumindest in einem gewissen Umfang nachhaltige Aspekte in der Standortentwicklung zu berücksichtigen. Grundsätzlich muss bei der Stadtentwicklung darauf geachtet werden, dass geeignete Instrumente und Methoden wie beispielsweise die Nutzung von Trendanalysen, Bevölkerungsprognosen und ein Quartiersmanagement genutzt werden. Zeitgleich muss seitens der Stadtplaner ein Stadtentwicklungsplan aufgestellt werden, der in Verbindung mit dem Flächennutzungs- und dem Bebauungsplan sowie weiteren rechtlichen Vorgaben genutzt wird.[5]

 

[1] Vgl. Becker, E., Gualini, E., Runkel, C., Graf Strachwitz, R. (Hrsg.) (2010) Stadtentwicklung, Zivilgesellschaft und bürgerliches Engagement, S. 141ff.

[2] Vgl. Nutz, M. (1998) Stadtentwicklung in Umbruchsituationen, S. 99.

[3] Vgl. Weidner, S. (2005) Stadtentwicklung unter Schrumpfungsbedingungen: Leitfaden zur Erfassung dieses veränderten Entwicklungsmodus von Stadt und zum Umgang damit in der Stadtentwicklungsplanung, S. 42.

[4] Vgl. Harlander, T., Bodenschatz, H. (2001) Villa und Eigenheim: Suburbaner Städtebau in Deutschland, S. 497.

[5] Vgl. Krummacher, M., Kulbach, R., Waltz, V., Wohlfahrt, N. (2003) Soziale Stadt – Sozialraumentwicklung – Quartiersmanagement: Herausforderungen für Politik, Raumplanung und soziale Arbeit, S. 37ff.

VonThomas Eulenpesch

Dezentrale Energieversorgung

i der sogenannten dezentralen Energieversorgung erfolgt eine verbrauchernahe Produktion der benötigten Energie. Somit steht diese Form der Energieerzeugung im Gegensatz zur klassischen Form der Energieerzeugung in großen Kraftwerken.[1]

Für die dezentrale Erzeugung von Energie war in den vergangenen Jahren auch ein zunehmender technischer Fortschritt, insbesondere im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik, aber auch im Bereich der dafür notwendigen Erzeugungsanlagen notwendig. Beispielsweise konnte erst durch eine Vernetzung von Anlagen eine effizientere Bereitstellung und Nutzung von Energie erreicht werden. Auch wird beispielsweise eine Steuerung von Windkraftanlagen erst mittels Netzwerk- und Mobilfunkinfrastrukturen ermöglicht.

Im Weiteren gewann die dezentrale Energieversorgung zunehmend an Bedeutung durch die zunehmende Liberalisierung der Energiemärkte sowie das verstärkte Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger für umweltpolitische Aspekte und den schonenden Einsatz von Ressourcen.[2]

Somit kann die dezentrale Energieversorgung als Abkehr von der bestehenden Top-Down-Versorgungsstruktur mit zentralen Kraftwerken hin zu einer Stromerzeugung im sogenannten Downstream-Bereich der Wertschöpfungskette angesehen werden. Ein wichtiger Faktor für die dezentrale Energieversorgung ist, wie bereits zuvor erwähnt, die Liberalisierung des Strommarktes in Deutschland gewesen. Bis zu den 1990ern war der deutsche Strommarkt durch eine zentrale Struktur geprägt, die von wenigen Energieversorgungsunternehmen dominiert wurde. Durch ihre Quasi Monopolstellung erfolgte auch nur in einem sehr geringen Umfang eine technische Weiterentwicklung.[3]

Erst durch die europäische Gesetzgebung und die damit verbundene Neuregelung des Energiewirtschaftsrechts wurden die Grundsteine für eine Liberalisierung des Strommarktes gelegt. Ziel hierbei war es einerseits eine verbraucherfreundliche, aber auch eine umweltverträgliche und leistungsgebundene Versorgung der Öffentlichkeit mit Energie sicherzustellen. Dabei wurde der Fokus auf einen zunehmenden Einsatz von erneuerbaren Energien gelegt.[4]

Die Liberalisierung des deutschen bzw. des europäischen Strommarktes führte entsprechend auch zu einem zunehmenden Marktwettbewerb. In diesem Kontext muss jedoch auch hervorgehoben werden, dass die Versorgungssicherheit für die Bürgerinnen und Bürger, aber auch für die Unternehmen von grundlegender Bedeutung ist. In den vergangenen Jahren hat der Anteil von dezentralen Energieanlagen stetig zugenommen. Hierbei handelt es sich insbesondere um Windenergie- und Photovoltaikanlagen sowie um Blockheiz- und Biogaskraftwerke. Aber auch kleinere Wasserkraftwerke und die Nutzung von Brennstoffzellentechnologien erfreuen sich einer zunehmenden Beliebtheit.[5]

Durch die zunehmende Anzahl von dezentralen Energieanlagen, die mitunter auch von lokalen Stadtwerken betrieben werden, soll die Versorgungssicherheit entsprechend gewährleistet werden. Meist handelt es sich dabei um das Angebot von nachhaltiger und regenerativer Energie, dessen Preise zumindest in den vergangenen Jahren noch oberhalb der Preise für konventionelle Energie lagen. Aufgrund der beschränkten Energiedichte sind diese Kraftwerke entsprechend auch dezentral angesiedelt. Andererseits wird sowohl in der Bevölkerung als auch in der Politik ein zunehmender Fokus auf den Einsatz von regenerativen Energieträgern gelegt. Ziel ist es in Zukunft auf Energieträger wie Kohle, Kernkraft und andere fossile Brennstoffe bei der Energieerzeugung zu verzichten.[6]

Die zunehmende Liberalisierung des deutschen Strommarktes zeigt somit, dass in Zukunft die Stromerzeugung durch eine zunehmende Anzahl von dezentralen Energieanlagen in unterschiedlicher Art und Weise erfolgen soll. Damit nimmt auch der Bedarf an Großkraftwerken an zentralen Standorten stetig ab. Damit jedoch die Versorgungssicherheit jederzeit gewährleistet werden kann, müssen individuelle Lösungen unter Berücksichtigung der spezifischen Gegebenheiten vor Ort erarbeitet werden. Insgesamt kann die Sicherung der Versorgungssicherheit in den kommenden Jahren des zunehmenden Einsatzes von erneuerbaren Energien, die wie beispielsweise Windkraftanlagen nur beschränkt steuerbar sind, als Herausforderung für den Strommarkt angesehen werden.[7]

Durch die Liberalisierung des Strommarktes wurde jedoch nur der Einsatz erneuerbarer Energien wie Windkraft- und Solaranlagen gefördert. Eine Förderung von Blockheizkraftwerken, die mit fossilen Energieträgern betrieben werden, fand hingegen nicht statt. Vielmehr wurde der Betrieb derartiger Anlagen durch die Liberalisierung und der damit im Zusammenhang stehenden Einspeisevorrang erschwert. Gemäß der erneuerbare-Energie-Gesetze haben erneuerbare Energien stets einen Vorrang bei der Netzeinspeisung.[8] Somit werden durch dieses Gesetz auch dezentrale Kraftwerke, die fossile Energieträger nutzen, benachteiligt.

Jedoch wird dieser Einspeisevorrang zunehmend durch die europäische Kommission kritisiert. In diesem Zusammenhang deuten Pläne der europäischen Kommission darauf hin, dass dieser Einspeisevorrang abgeschafft wird, sobald der Ökostrom einen Anteil von 15 %, gemessen an dem gesamten in Europa erzeugten Volumen elektrischer Energie, erreicht wird.[9] Durch diese geplanten Vorgaben der europäischen Kommission soll entsprechend ein besserer Wettbewerb für alle Energieerzeuger erreicht werden. Dennoch muss dies auch kritisch betrachtet werden, denn bereits jetzt ist zu erkennen, dass Investitionen in erneuerbare Energien auf dem europäischen Markt zurückgefahren werden, was sich entsprechend  nachteilig im Kontext des zunehmenden Klimawandels und der Umsetzung von geeigneten Maßnahmen in diesem Zusammenhang auswirkt.[10]

 

[1] Vgl. Brauner, G. (2016) Energiesysteme: regenerativ und dezentral: Strategien für die Energiewende, S. 158ff.

[2] Vgl. Brauner, G. (2016) Energiesysteme: regenerativ und dezentral: Strategien für die Energiewende, S. 151ff.

[3] Vgl. Nestle, D. (2007) Energiemanagement in der Niederspannungsversorgung mittels dezentraler Entscheidung: Konzept, Algorithmen, Kommunikation und Simulation, S. 13.

[4] Vgl. Synwoldt, C. (2016) Dezentrale Energieversorgung mit regenerativen Energien: Technik, Märkte, kommunale Perspektiven, S. 389.

[5] Vgl. Eiselt, J. (2012) Dezentrale Energiewende: Chancen und Herausforderungen, S. 112.

[6] Vgl. Synwoldt, C. (2016) Dezentrale Energieversorgung mit regenerativen Energien: Technik, Märkte, kommunale Perspektiven, S. 82ff.

[7] Vgl. Karl, J. (2006) Dezentrale Energiesysteme: Neue Technologien im liberalisierten Energiemarkt, 2. Auflage, S. 269.

[8] Vgl. Die Bundesregierung (2013) Energiewende: Energie-Lexikon: Einspeisevorrang.

[9] Vgl. Bundesverband erneuerbare Energien e.V. (2016) Einspeisevorrang für saubere Energien erhalten.

[10] Vgl. IG Windkraft (2017) Änderung der Erneuerbaren-Richtlinie: Stellungnahme der IG Windkraft, S.  2ff.

VonThomas Eulenpesch

Passivhaus, Nullenergiehaus oder Plusenergiehaus – was steckt dahinter?

Unter den „Energiesparern“ sind Passivhäuser derzeit die am weitesten verbreitete Bauform. Die Häuser der Zukunft sind aber Nullenergie­ oder Plusenergiehäuser.
So unterscheiden sich die Gebäudestandards. 

Passivhaus

Das Passivhaus verbraucht fast drei Viertel weniger Heizwärme als ein durchschnittlicher Neubau, der den derzeitigen, gesetzlich vorgegebenen Energiestandards entspricht. Für diese enorme Energieeinsparung sorgen besonders energieeffiziente Bauelemente sowie eine spezielle Lüftungstechnik. So halten dreifach- und wärmeschutzverglaste Fenster sowie eine hochwirksame Dämmung in Außenwänden, Dach und Bodenplatte die Wärme im Haus. Die Lüftungsanlage sorgt für gleichbleibend frische Luft. Zum Heizen nutzen Passivhäuser die im Inneren des Hauses vorhandenen Energiequellen – beispielsweise die Körperwärme von Personen oder einfallende Sonnenwärme.

Nullenergiehaus

Eine Weiterentwicklung des Passivhauses ist das Nullenergiehaus. Es verbraucht nur so viel Energie, wie es selbst auch produziert. Das bedeutet, dass keine
Fremdenergie für Warmwasser, Kühlung oder Heizung benötigt wird. Der Stromverbrauch für Licht, Geräte oder Maschinen wird dabei allerdings nicht berücksichtigt. Ein Nullenergiehaus nach aktuellem Standard funktioniert also nicht komplett autark: Während die Sonne im Sommer zur Energiegewinnung genutzt werden kann, fällt diese Möglichkeit im Winter weg. Nullenergiehäuser sind daher an das allgemeine Stromnetz gekoppelt. Das heißt, sie können überschüssige Energie in das Stromnetz einspeisen, im Winter dafür Energie aus dem Netz beziehen. Nullenergiehäuser gelten aber dennoch als energieneutral, weil sie auf das Jahr gerechnet genau die Energiemenge produzieren, die gebraucht wird.

Plusenergiehaus

Plusenergiehäuser gelten als die bislang am weitesten entwickelte Form eines energieeffizienten Gebäudes. Ein Plusenergiehaus produziert mehr Energie als
seine Bewohner verbrauchen und ist emissionsfrei. Erreicht wird dieser Standard unter anderem durch eine hocheffiziente Anlagentechnik und eine komplett
regenerative Energieversorgung. Zusätzlich erzeugt eine Photovoltaikanlage Solarstrom. Die überschüssige, nicht genutzte Energie kann beispielsweise in das
öffentliche Netz eingespeist oder zum Aufladen eines Elektroautos genutzt werden. Häuser, die einen Energieüberschuss produzieren und diesen auch speichern können, sind energieautark.

VonThomas Eulenpesch

Die Bauakte als zentrale Informationsquelle

Oftmals besteht die Problematik, dass bei älteren Immobilien Bauzeichnungen oder wichtige Informationen nicht mehr vorliegen. Mitunter kann der Zustand des Objektes durch im Laufe der Jahre durchgeführten Maßnahmen nicht mehr dem genehmigten Zustand entsprechen. Daher ist es wichtig nicht nur die Bausubstanz zu betrachten, sondern auch den rechtlichen Zustand. Beispielsweise ist bei einer Vielzahl von älteren Gebäuden der Boden nachträglich von einer Nutzfläche zu Wohnraum umgewidmet worden, ohne dass hierzu eine Baugenehmigung beantragt worden ist. Sofern eine illegale Umnutzung bekannt ist, muss entsprechend überprüft werden ob diese nachträglich genehmigt werden kann oder ein Rückbau vorgenommen werden muss. Dies kann sich dabei maßgeblich auch auf den Wert der jeweiligen Immobilie auswirken.

Die Bauakte wird mit Beginn des ersten Bauantrags bei der zuständigen Verwaltungsbehörde angelegt und dort nach Abschluss des Bauvorhabens archiviert. Somit kann auch nach mehreren Jahrzehnten hierauf zugegriffen werden. In zunehmendem Umfang werden diese Bauakten durch die Behörden digitalisiert und sind daher mehr ausschließlich als physische Version in den Archiven vorhanden.

 

Inhalte der Bauakte

Üblicherweise sollten in der Bauakte alle wichtigen Informationen von der Errichtung des Gebäudes bis zu grundlegenden Veränderungen vorhanden sein. Basis bildet somit der Bauantrag und die dazugehörigen Grundrisse, Flächenberechnungen, Detailzeichnungen, statische Berechnungen, Entwässerungspläne und Schnittzeichnungen. Hierbei ist jedoch hervorzuheben, dass diese Informationen nicht immer vollständig sind.

Von grundlegender Bedeutung ist die in der Bauakte enthaltene Baugenehmigung, aus der hervorgeht in welcher Form die Immobilie seinerzeit genehmigt worden ist. Neben dem Bauantrag ist auf die Bescheinigung der Bauabnahme beziehungsweise der Schlussabnahme dort vorzufinden. Üblicherweise entspricht das Jahr der Schlussabnahme auf dem eigentlichen Baujahr des Hauses. Sofern festgestellt worden ist, dass die tatsächlichen Gegebenheiten von den geplanten Gegebenheiten abweichen oder noch Restarbeiten vorzunehmen sind wird erneut eine Schlussabnahme durchgeführt.

VonThomas Eulenpesch

Weniger Barrieren – mehr Förderung

bodengleiche Dusche, intelligentes Assistenzsystem oder breitere Wohnungstüren – Eigenheimbesitzer, die Barrieren reduzieren und ihr Zuhause altersgerecht
umbauen, können für die Modernisierung Zuschüsse in Anspruch nehmen. Die Fördermöglichkeiten auf einen Blick.

KfW-Förderprodukte

Die KfW-Bank fördert mit dem Programm „Altersgerecht Umbauen“ Modernisierungsmaßnahmen, die den Wohnkomfort und die Sicherheit erhöhen sowie Barrieren reduzieren. Zu den förderberechtigten Maßnahmen zählen zum Beispiel die Reduzierung von Barrieren in Zugangsbereich und Wohnraum, der Umbau von Badezimmern, etwa durch den Einbau einer bodengleichen Dusche sowie die Installation von Treppenliften, Rampen und Assistenzsystemen. Gefördert werden die Umbauten mit zinsvergünstigten Darlehen bis maximal 50.000
Euro je Wohneinheit. Alternativ bietet die KfW einen Investitionszuschuss an. Dieser beträgt maximal 6.250 Euro je Wohneinheit. Das Förderprogramm kann von allen Privatpersonen, unabhängig von Alter und Familienstand, beansprucht und mit einem Bausparvertrag kombiniert werden.

Regionale Förderprogramme

Modernisierer können gegebenenfalls auch bei kommunalen Institutionen ihrer Region Fördermittel beantragen, wenn sie im Eigenheim Barrieren reduzieren.
Die Form und Höhe der Zuschüsse variiert von Bundesland zu Bundesland. So bezuschusst etwa das Thüringer Landesverwaltungsamt einen Umbau mit bis zu
10.000 Euro, von der Hamburgische Investitions- und Förderbank gibt es sogar bis zu 15.000 Euro. Die Investitionsbank Berlin (IBB) unterstützt die barrierearme
Wohnraumanpassung in Form eines zinsverbilligten Darlehens: Auf den Kredit der KfW-Bankengruppe gewährt sie pro Jahr zusätzlich eine weitere nominale
Zinssubvention von bis zu 0,6 Prozent. Eine Übersicht über die Fördermittel in den einzelnen Bundesländern sowie über die jeweiligen Konditionen stellt das
Bundeswirtschaftsministerium unter www.foerderdatenbank.de zur Verfügung.

Wohn-Riester

Mit Wohn-Riester unterstützt der Staat nicht nur beim Erwerb des Eigenheims. Wohn-Riester-Sparer können ihren riestergeförderten Bausparvertrag auch für
den altersgerechten Umbau ihrer Immobilie einsetzen. Dazu müssen sie mindestens die Hälfte der Investitionssumme für Maßnahmen aufwenden, die den
DIN-Vorgaben für barrierefreies Bauen entsprechen und auch mit dem restlichen entnommenen Guthaben Barrieren in oder an der Immobilie reduzieren. Wer
sein Eigenheim schon länger als drei Jahre besitzt, muss außerdem mindestens 20.000 Euro investieren, ansonsten 6.000 Euro. Für Umbaukosten, die durch
die Wohn-Riester-Förderung finanziert werden, dürfen keine anderen Förderprogramme genutzt werden.

VonThomas Eulenpesch

Wichtige Informationen, die nicht im Grundbuch eingetragen sind

Nicht alle wichtigen Informationen sind im Grundbuch der jeweiligen Immobilie eingetragen. Daher gilt es insbesondere als Käufer diese Informationsquellen zu überprüfen um zusätzliche Kosten nach Möglichkeit auszuschließen. Während wir diese Informationen standardmäßig bei der Erstellung von Gutachten bei den zuständigen Behörden anfragen wissen viele Eigentümer und Kaufinteressenten nur von den Informationen aus dem Grundbuch und vom Alteigentümer.

 

Das Baulastenverzeichnis

Das sogenannte Baulastenverzeichnis wird beispielsweise im Kreis Kleve durch die Kreisverwaltung geführt. Jedoch kann dies von Region zu Region unterschiedlich sein. Bei einer Baulast handelt es sich um eine grundstücksbezogene Belastung, die gegenüber der zuständigen Bauaufsichtsbehörde eingetragen wird. Da diese nicht im unmittelbaren Zusammenhang mit angrenzenden Grundstücken steht werden diese Informationen auch nicht im Grundbuch eingetragen.

Bei einer Baulast kann es sich beispielsweise um sogenannte Abstandsflächen, Fluchtwege oder Auflagen hinsichtlich Kfz Stellplätzen handeln. Aus der Auskunft aus dem Baulastenverzeichnis wird sichtbar, wer der begünstigte der jeweiligen Baulast ist und welche Belastungen sich für das eigene Grundstück daraus ergeben. Oftmals ist die davon betroffene Fläche in der Flurkarte farblich abweichend gekennzeichnet.

Diese Informationen werden nicht nur bei der Erstellung von Gutachten benötigt, sondern oftmals auch für die Genehmigung eines Immobilienkredites. Daher sollten Sie eine Auskunft aus dem Baulastenverzeichnis bei der Kreisverwaltung anfordern. Sofern keine Baulast auf dem betreffenden Grundstück eingetragen ist, wird die Kreisverwaltung eine Gebühr von zehn Euro je Grundstück. Liegt hingegen eine Eintragung vor, erhöht sich diese Gebühr auf 50 € je Grundstück (Stand 03.09.2018).

 

Das Altlastenkataster

Eine weitere wichtige Informationsquelle für Eigentümer und Kaufinteressenten ist das sogenannte Altlasten. Dies wird ebenfalls von der Kreisverwaltung in Kleve geführt. In diesem Verzeichnis werden Flächen geführt, die unter Verdacht stehen durch frühere Einflüsse kontaminiert worden zu sein. Dabei muss zum Zeitpunkt der Eintragung noch kein Beweis vorgelegen haben, sondern der Verdacht auf die Existenz einer Altlast reicht für die Eintragung in das Verzeichnis bereits aus.

Meist handelt es sich bei den Verdächtigen Flächen um Gewerbeflächen, dennoch sind Baugrundstücke, auf denen Wohngebäude errichtet werden sollen beziehungsweise errichtet worden sind nicht zwangsläufig Altlastenfrei. Meist handelt es sich dabei um Grundstücke, auf denen sich zuvor zur Pfarreien, er war ein, Tankstellen oder andere Unternehmen befunden haben, die Chemikalien oder andere umweltgefährdende Stoffe eingesetzt haben.

Eine Eintragung in das Altlastenkataster ist dabei nicht mit einer tatsächlichen Belastung gleichzusetzen. Um die Existenz einer Altlast auszuschließen sind jedoch aufwändige und kostenintensive Bodenuntersuchungen notwendig. Ergeben diese Untersuchungen eine tatsächliche Belastung muss überprüft werden, mit welchen Maßnahmen eine Sanierung des betreffenden Grundstückes möglich wäre. Für einfache Auskünfte aus dem Altlastenkataster werden bei der Kreisbehörde keine Gebühren erhoben.

 

Erschließungskosten und Straßenbaubeiträge

Bei dem Erwerb eines Grundstückes beziehungsweise einer Immobilie sollte nicht nur die Zukunft in den Fokus gelegt werden, sondern auch die Vergangenheit. Denn insbesondere bei Grundstücken, die erst in jüngerer Vergangenheit erschlossen worden sind können für den zukünftigen Eigentümer noch Kosten in Form von Erschließungsbeiträgen gemäß § 127 BauGB anfallen.

Diese Kosten fallen jedoch nur einmalig an. Daher ist bei älteren Gebäuden mit diesem Posten üblicherweise nicht mehr zu rechnen. Jedoch können auf den Eigentümer zusätzliche Kosten durch sogenannte Straßenbaubeiträge zu kommen. Wenn beispielsweise der Straßenbelag erneuert und der Kanal ausgetauscht wird beziehungsweise eine Verbesserung der Straßen vorgenommen werden wie beispielsweise durch neue Energiesparlampen werden Kosten an die Anlieger weiterberechnet.

Jede Kommunalverwaltung ist dazu verpflichtet vor Durchführung von Sanierungsmaßnahmen zu überprüfen, welche Kosten voraussichtlich anfallen und ob diese vollständig von der Kommune übernommen werden müssen oder beispielsweise auf die Anwohner umgelegt werden können. Wir können mit unter mehrere tausend bis mehrere zehntausend € auf den jeweiligen Grundstückseigentümer zu kommen.

Maßnahmen, die bereits geplant sind, können unter anderem beim zuständigen Tiefbauamt der Kommunalverwaltung angefragt werden. Üblicherweise erhalten Sie dort jedoch nur Informationen über den geplanten Zeitpunkt aber nicht über die entstehenden Kosten. Bei der jeweiligen Kommunalverwaltung kann eine schriftliche Auskunft über mögliche Erschließungskosten, die noch anfallen beziehungsweise eine Auskunft über bereits gezahlte Erschließungsbeiträge angefordert werden. Hierfür werden Gebühren meist im Rahmen zwischen 20 € und 40 € berechnet.

VonThomas Eulenpesch

5 Punkte zur langfristigen Werterhaltung

Ziel jedes Immobilieneigentümers ist es das Objekt langfristig zu nutzen und vor Schäden zu bewahren. Daher bietet es sich an, die nachfolgenden fünf Aspekte im Auge zu behalten:

  • Feuchtigkeit kann der Bausubstanz schaden

Besonders häufig treten Feuchteschäden in Kellern durch unzureichende Abdichtung gegen eindringende Feuchtigkeit auf. Geeignete Maßnahmen zur Minimierung möglicher Feuchteschäden können daher nur vor Ort und unter Berücksichtigung der individuellen Gegebenheiten analysiert werden.  Ein weiterer Bereich, der oftmals übersehen wird ist das Dach einer Immobilie. Beispielsweise können sich bei Herbststürmen einzelne Dachziegel lockern und verschieben. Auch durch kleine Leckagen können größere Mengen an Feuchtigkeit eindringen und immense Schäden im Dachgeschoss verursachen. Daher gilt es insbesondere die kritischen Bereiche regelmäßig zu kontrollieren beziehungsweise kontrollieren zu lassen und Schäden möglichst unmittelbar beheben zu lassen. Nur so können Sie hohe Folgekosten vermeiden

  • Belüftung des Gebäudes

Um Feuchteschäden und Schimmelschäden langfristig zu vermeiden gilt es regelmäßig zu lüften. Hierbei ist von einer Lüftung mittels Kippstellung der Fenster dringendst abzuraten, denn diese sorgt primär für eine Auskühlung der angrenzenden Bauteile jedoch nicht für einen ausreichenden Luftwechsel. Stattdessen sollte nach Möglichkeit eine Stoßlüftung oder Querlüftung vorgenommen werden.

  • Regelmäßige Wartung und Instandhaltung

Um ein Gebäude langfristig nutzen zu können müssen regelmäßig Investitionen getätigt werden. Hierbei kann es sich sowohl um kleinere als auch größere Maßnahmen handeln. Eine Faustformel besagt dabei, dass jährlich durchschnittlich 1% der Herstellungskosten des Gebäudes angespart und investiert werden müssen um das Objekt langfristig gebrauchstauglich zu halten. Sofern in einem Jahr eine geringere Investition getätigt werden soll, empfiehlt es sich den verbleibenden Betrag auf einem separaten Sparkonto anzulegen.

  • Verkehrssicherheit

Insbesondere begehbare Wege und Terrassen müssen regelmäßig auf mögliche Schäden überprüft werden. Dies gilt insbesondere nach stärkeren Frostperioden. Zu den Aspekten der Verkehrssicherheit zählen im Herbst und Winter auch das Räumen der Wege von Schnee, Eis und nassem Laub. Bei der Verkehrssicherheit des Gebäudes sollten auch weitere wichtige Einrichtungen und Installationsleitungen von Wasser, Gas und Strom zumindest in Augenschein genommen werden.

  • Abwehr von Schädlingen, Schadstoffen und Umweltgiften

Beispielsweise Holzkäfer oder der Holzbock als tierische Schädlinge können massive Schäden am Gebäude verursachen. Derartige ungeliebte Untermieter können Sie beispielsweise anhand von Fraß Löchern in Holzbauteilen oder Holzmehl auf dem Boden erkennen. Auch Pilze wie der sogenannte echte Hausschwamm können Holzbauteile massiv zerstören und somit die Standsicherheit des Gebäudes beeinflussen.

Neben den Schäden an der Bausubstanz müssen auch Ausdünstungen beispielsweise von Klebern oder Wandfarben berücksichtigt werden. Diese können über die Atemwege aufgenommen werden und ungewünschte Reaktionen im Körper hervorrufen.  Gerne entnehmen wir vor Ort Proben und lassen diese durch ein zertifiziertes Labor auf Schadstoffe wie Formaldehyd, Holzschutzmittel, Weichmacher und einer Vielzahl von anderen Schadstoffen überprüfen.