Monatsarchiv Dezember 2019

VonCarina Borgers

Ursachen von Schimmel

Bei Schimmelbefall gilt schon beim ersten Entdecken, den Schimmel umgehend zu bekämpfen und das nicht nur oberflächlich!

Hier erfahren Sie welche Baumängel am häufigsten für Schimmel verantwortlich sind und wer für die Kosten aufkommen muss.

Schimmel – Gefahr für unsere Gesundheit

Schimmel breitet sich nur bei optimalen Bedingungen aus und kann dann gravierende Schäden anrichten. Häufig sind es Baumängel, welche den Schimmel einen guten Nährboden geben. Feuchtigkeit, das richtige Klima und entsprechende Nährstoffe können dazu führen, dass sich Schimmel ausbreitet.

Hohe Luftfeuchtigkeit – häufige Ursache

Mangelndes oder falsches Lüften kann dazu führen, dass die Luftfeuchtigkeit in einem Raum zu hoch ist und Wasser an den Wänden sowie den Fenstern kondensiert. Dies ist eine optimale Voraussetzung für die Entstehung von Schimmel. Regelmäßiges Stoßlüften verhindert die übermäßige Ansammlung von Feuchtigkeit in der Luft.

Neubauten sind gewöhnlich gut gedämmt und dicht, hier ist regelmäßiges Lüften umso wichtiger, denn auch hier kann Schimmel entstehen.

Jedoch sind es meist Altbauten wo der Schimmel vorkommt. Wenn die Außenwand schlecht gedämmt ist oder die Fenster zugig sind, dann kühlen die Räume im Winter schneller aus.

Möbel sollten außerdem so platziert werden, dass die Luft hinter sperrigem Mobiliar gut zirkulieren kann.

Schimmelbefall – viele Bauschäden verantwortlich

Schon bei der Errichtung eines Neubaus entscheidet sich, ob ein Haus anfällig für Schimmel ist. Wenn der Bau beispielsweise nicht genügend Zeit zum Austrocknen hatte, verbleibt Feuchtigkeit in den Grundmauern, die einen idealen Nährboden für Schimmelpilz bilden.

  • Bei einem Neubau ist es wichtig, dass alles gut austrocknet, ehe man das Gebäude bezieht und falsches Lüften sollte vermieden werden.

Bei einer Bestandsimmobilie zeigen sich die Ursachen dagegen in der Regel schleichend und unbemerkt, z. B. undichte Dächer, defekte Dachrinnen oder Risse im Mauerwerk.

  • Wenn in Altbauten Schimmel auftritt, muss schnellstmöglich die Ursache gefunden und beseitigt werden.

Wasseraustritt – eine Ursache für Schimmel

Ereignisse wie eine übergelaufene Duschwanne, Wasserrohrbruch und defekte oder falsch verlegte Rohre können zu einer erhöhten Feuchtigkeitsansammlung führen. Hier kann es auch zu einem Schimmelbefall kommen.

In jedem Fall gilt, schnell handeln!

Schimmelanalyse – bei gesundheitlichen Beschwerden

Wenn Schimmel in der Wohnung festgestellt wird und dazu auch noch gesundheitliche Probleme kommen, sollte man schnell abklären, ob ein Zusammenhang besteht. Hierfür muss ein Abstrich zum Labor geschickt werden.  Dort lässt sich feststellen, um welche Art von Schimmel es sich handelt und eine entsprechende Diagnose der gesundheitlichen Probleme stellen und auch die Ursache der Schimmelbildung leichter bekämpfen.

Dies gilt nur bei einem kleinen Schimmelbefall. Diesen kann man als Heimwerker in der Regel alleine in den Griff bekommen.

Bei größeren Flächen ist es immer ratsam einen Fachmann zu konsultieren.

Schimmelbildung – Wer haftet?

Wenn ein Schimmelschaden durch den Mieter entstanden ist, trägt er die Verantwortung für den Schaden und muss diesen auch entsprechend beseitigen lassen. Das Verschulden lässt sich allerdings oft nicht so einfach eindeutig bestimmen. Aus rechtlicher Sicht muss der Mieter den Mangel zunächst beweisen, danach muss der Vermieter ebenfalls darlegen, dass die Schuld nicht bei ihm liegt, ansonsten wird er dafür haftbar gemacht.

Bei Wohneigentum ist allein der Eigentümer für die Beseitigung des Schimmels und die dabei entstehenden Kosten verantwortlich.

Fazit

Feuchtigkeitsbildung kann zahlreiche Bauschäden nach sich ziehen, wenn Schimmelbefall nicht rechtzeitig behandelt wird. Idealerweise sorgt man also schon vorsorglich dafür, dass es gar nicht erst zu einem Befall kommen kann. Das regelmäßige Lüften aller Wohnräume, das bewusste Platzieren der Möbel sowie auch die Kontrolle gefährdeter Bereiche verhindert, dass es im eigenen Zuhause zu einem Befall kommt.

VonCarina Borgers

Schimmel vermeiden und beseitigen

Schimmelbefall in der Wohnung kann eine Gefahr für die Gesundheit sein. Er kann Atemwegserkrankungen, Allergien und Infektionen hervorrufen oder auslösen.

Schimmel im Gebäude vermeiden

  • Richtig Lüften:
  • Stoßlüften: mindestens drei Mal täglich alle Fenster für fünf bis zehn Minuten vollständig öffnen
  • Bei vielen vorhandenen Zimmerpflanzen, wer ein Aquarium besitzt oder die Wäsche in der Wohnung trocknet, sollte häufiger für Durchzug sorgen
  • Im Winter ist regelmäßiges Lüften besonders wichtig
  • Richtig Heizen:
  • Alle Räume sollten im Winter geheizt werden mindestens 16-19 Grad Celsius
  • Ungenutzte Räume sollten auch auf mindestens 15 Grad Celsius geheizt werden
  • Für Luftzirkulation sorgen:
  • Zwischen Möbeln und Außenwand einen Abstand von fünf bis zehn Zentimeter einhalten
  • Bei Wandbildern dienen Scheiben aus Kork als Abstandhalter zwischen Wand und Bild
  • Baumängel beheben:
  • Rohrleitungen und Dächer auf Dichtigkeit überprüfen, ggf. abdichten
  • Gedämmte Außenwände sowie baulich bedingte Wärmebrücken überprüfen, ggf. besser dämmen

 

Schimmel Beseitigen

Wenn nur eine kleine Stelle mit Schimmel befallen ist, kann man diese mit einem Lappen und Reinigungsmittel behandeln. Dafür eignen sich am besten 70- bis 80- prozentiger Alkohol. Er dehydriert die betroffenen Stellen und entzieht dem Schimmel das Wasser. Da er sich nach der Reinigung verflüchtigt stellt er keine zusätzliche Gesundheitsbelastung dar.

Bei großflächigem Schimmelbefall sollten Mieter und Eigentümer nicht selbst tätig werden. Hier empfiehlt sich die Reinigung und Sanierung durch Experten.

 

 

VonCarina Borgers

Wärmedämmung und Schimmel

Bei Schimmel sollte man sofort reagieren und einen entsprechenden Fachmann zurate ziehen. Achten Sie bei dem Einbau von neuen Fenstern auch darauf, dass die Wände nicht unverhältnismäßig schlecht gedämmt sind. Wer gut gedämmte Wärmeschutzfenster eingebaut, aber die Fassadendämmung außer Acht lässt, riskiert dort die Bildung von Schimmel. Feuchtigkeit an Fenstern lässt sich leichter weglüften. Sitzt sie aber in die Wand wird es problematischer. Feuchtigkeit zieht generell immer in die kälteren Bauteile, eine ganzheitliche Betrachtung und gleichmäßige Dämmung des Gebäudes ist also wichtig.

Das beste Vorbeugen gegen Schimmel in der Wohnung ist stets das Lüften der Räume. Dies gilt für jeden Raum, denn täglich fällt eine Menge Luftfeuchtigkeit durch Ausatmen und ähnliches an. Besonderes Augenmerk sollten Sie auf das Badezimmer legen. Gerade durch das Duschen wird die Luftfeuchtigkeit besonders stark erhöht. Hier sollten Sie stets etwa 5 bis 10 Minuten das Fenster vollständig öffnen und somit die Raumluft so komplett austauschen.

VonCarina Borgers

Feuerwehrzufahrten

Feuerwehrzufahrten müssen richtig beschildert werden!

Feuerwehrzufahrt

Die Feuerwehr muss im Ernstfall direkt, so schnell wie möglich an die Einsatzstelle herankommen!

Feuerwehrzufahrten sind befestigte Flächen auf einem Grundstück, die mit der öffentlichen Verkehrsfläche direkt in Verbindung stehen.

Generell dienen Feuerwehrzufahrten dazu, Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr das Erreichen von Aufstell- und Bewegungsflächen zu ermöglichen.

Vor einer Feuerwehrzufahrt darf kein Verkehrsteilnehmer halten oder parken. Die Straßenverkehrsordnung regelt das in § 12 eindeutig.

Feuerwehrzufahrten müssen von Verkehrsteilnehmern eindeutig erkannt werden können, deswegen müssen sie klar gekennzeichnet werden. Grundsätzlich müssen Schilder den Anforderungen an eine „amtlich gekennzeichnete Feuerwehrzufahrt“ genügen.

VonCarina Borgers

Brandschutz im Hotel

Das Thema Brandschutz ist besonders im Bereich der Hotellerie sehr wichtig, da in Hotels viele Menschen ein- und ausgehen. Hier müssen Leben geschützt werden!

Mit diesem Beitrag verdeutlichen wir das Anliegen Arbeits- und Brandschutz in Hotels.

Schon bei der Planung und dem Bau selbst eines Hotels muss einiges zum Arbeits- und Brandschutz beachtet werden.

Im betrieblichen Brandschutz nimmt der Brandschutzhelfer die Schlüsselposition ein, aber es wird auch ein passendes Konzept, Schulungen und regelmäßige Übungen benötigt.

Schulungen und Übungen notwendig

Einen Brandschutzhelfer zu ernennen ist gesetzlich vorgeschrieben. Die Ernennung erfolgt auf Grundlage folgender Vorschriften:

  • „Gesetz über die Durchführung von Maßnahmen des Arbeitsschutzes zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Beschäftigten bei der Arbeit“ (Arbeitsschutzgesetz – ArbSchG)
  • „Maßnahmen gegen Brände – Technische Regeln für Arbeitsstätten“ (ASR A2.2)
  • „DGUV Vorschrift 1 – Grundsätze der Prävention“ (Unfallverhütungsvorschrift)

Dieser Helfer übernimmt im Brandfall festgelegte Aufgaben, innerhalb des Unternehmens, der Brandbekämpfung. Er wird in der Regel von einem betrieblichen Ersthelfer und Evakuierungshelfer unterstützt. Diese werden ebenfalls vom Arbeitgeber benannt.

Hotels sind in Sachen Brandschutz heikel, bereits die meist große Anzahl an Stockwerken steigert den Aufwand der Evakuierung in Hotels. Besonders gefährdete Bereiche (z. B. Küche, Technikräume, Lagerräume) sind im Hotelgewerbe zu beachten.

Der Gesetzgeber fordert beim Brandschutz eine enge Zusammenarbeit von General Manager, Brandschutzbeauftragtem, Haustechnikern und Führungskräften, sowie von Behörden und Feuerwehr. Durch den Schichtdienst und die hohe Personalfluktuation wird das trainieren erschwert.

Vorgaben vom Gesetzgeber

Ein angemessenes Verhältnis, bezogen auf die Belegschaft, bei der Anzahl an Brandschutz- und Rettungshelfern ist gefordert. Hier wird auf die geforderte Gefährdungsbeurteilung verwiesen.

Aufgaben des Brandschutzhelfers sind gesetzlich klar definiert:

  • Er unterstützt den Brandschutzbeauftragten
  • Führt den vorbeugenden Brandschutz durch Kontrolle bei Arbeiten mit Feuer oder Hitze aus
  • Übernimmt die Brandbekämpfung bei Entstehungsbränden
  • Bedient die Brandschutzeinrichtungen
  • Weist die eintreffende Feuerwehr ein

Die Ausbildung der Brandschutzhelfer ist durch die ASR A2.2 und DGUV-Information 205-023 geregelt.

 

Brandschutzübung

Es wird dringend geraten regelmäßig in größeren Abständen Brandschutzübungen abzuhalten. Bei einem „blinden Alarm“ erfährt man ob die Maßnahmen ausreichen und ob die Hotelbelegschaft sensibilisiert ist.

Nach jeder Übung ist ein Protokoll zu erstellen. Das hilft den Brandschutzbeauftragten und deren Vorgesetzten dabei, eventuell notwendige weiter Maßnahmen abzustimmen.

Ein Schwerpunkt der Ausbildungsthemen sollten stets die Brandschutzordnung Teil A, B und C sein.

Brandschutzordnungen bestehen aus den Teilen A, B und C. Der Teil A ist ein Aushang mit allgemeinen Verhaltensregeln im Brandfall, der Teil B richtet sich an Personen die sich nicht nur vorübergehend aufhalten und der Teil C richtet sich an Personen mit besonderen Brandschutzaufgaben.