Kategorien-Archiv Allgemein

VonCarina Borgers

Schimmel im Neubau

Während der Errichtung eines Einfamilienhauses werden etwa 15.000 Liter Wasser in Mörtel, Beton, Estrich und Putz eingebracht. Diese Menge an Feuchtigkeit muss möglichst rasch wieder verdampfen, sonst besteht die Gefahr, dass sich Schimmelpilze ausbreiten.

Ursachen für Schimmel im Neubau

Schimmelpilze sprießen, sobald ihnen Feuchtigkeit, organische Materialien und Sauerstoff zur Verfügung stehen.

Diese Elemente sind in einem kürzlich erst fertiggestellten Gebäude reichlich vorhanden. Früher wurde deutlich mehr Wert auf eine vollkommene Austrocknung des Rohbaus gelegt. Heute muss es dagegen meistens schnell gehen.

  • Selbst im Winter steht die Baustelle nicht still. Noch vor nicht allzu langer Zeit waren die Materialien nicht für das Bauen bei kalten Temperaturen ausgelegt. Innovative Baustoffe lassen sich auch im Winter verarbeiten. Ein zügiges Abtrocknen bleibt bei der Kälte jedoch auf der Strecke.
  • Beim Einzug direkt nach der Errichtung des Gebäudes lässt sich Schimmel im Neubau nur durch ausgiebiges Lüften und Heizen bzw. mit dem Einsatz eines Bautrockners umgehen.
  • Warme Luft steigt nach oben, deshalb dringt die bestehende Feuchtigkeit eventuell durch vorhandene Öffnungen in den Dachboden und kondensiert dort an kalten Oberflächen. Diese nassen Stellen bergen eine extrem hohe Schimmelgefahr.
  • Pfusch am Bau kann natürlich ebenfalls die Ursache von Schimmelschäden in neu errichteten Häusern sein. Dumpingpreise werden nicht selten mit minderwertigen Materialien und Ausführungen ausgeglichen.
  • Kommt es durch Baumängel zu Wärmebrücken, lassen Schimmelpilze nicht lange auf sich warten.

 

Maßnahmen zur Verhinderung von Schimmel im Neubau

  • Be- und Entlüftungsanlage einbauen
  • Öffnen der Fenster zum Luftaustausch
  • In den ersten Jahren zusätzliches Lüften
  • Gut heizen
  • Schränke nicht an Außenwände stellen

Atmungsaktive Wände tragen zu einer tiefgreifenden Schimmelvorbeugung bei.

Ein Hygrometer erteilt fortwährend Auskunft über die vorhandene Luftfeuchtigkeit und sollte deshalb in keinem neu errichteten Haus fehlen. Sobald das Gerät einen höheren Wert als 60% Luftfeuchte anzeigt, muss durch Lüften oder ggf. durch den Einsatz eines Entfeuchters gehandelt werden.

 

Fazit

Eine hohe Luftfeuchte leistet Schimmel im Neubau Vorschub. Wer in ein neues Haus einzieht, sollte unbedingt die Innenraumfeuchte messen und, wenn nötig, mehr lüften und heizen.

VonThomas Eulenpesch

Wertermittlung beim Immobilienkauf

Der Erwerb einer Immobilie ist üblicherweise eine Entscheidung fürs Leben, denn hiermit sind hohe finanzielle Verpflichtungen verbunden. Daher sollten Risiken auf ein Minimum reduziert werden.

 

Risiken minimieren

Bevor Sie eine Immobilie erwerben, sollten Sie zusammen mit unseren Fachkräften der Frage nachgehen, ob nicht eventuelle unangenehme Überraschungen oder Risiken vorhanden sind. Denn eine Gewährleistung von einem privaten Verkäufer erhalten Sie in der Regel nicht. Stattdessen erwerben Sie die Immobilie wie gesehen. Daher ist es notwendig, die Bausubstanz vor dem Notartermin sorgfältig zu überprüfen.

 

Ist der Kaufpreis gerechtfertigt?

Eine grüngliche Wertermittlung kann dazu beitragen zu überprüfen, ob der Kaufpreis angemessen ist. Daher bietet ein Wertgutachten von einem qualifizierten Sachverständigen eine unabhängige Meinung und kann Ihre Verhandlungsposition mit Verkäufer und Makler stärken

Lassen Sie sich daher von der Firma Eulenpesch GmbH unterstützen und eine unabhängige Wertermittlung Ihrer Traumimmobilie vornehmen. Unsere Sachverständige für Kleve und den Niederrhein betreuen Sie optimal und unterstützen Sie bei der finalen Kaufentscheidung.

VonThomas Eulenpesch

Beratung beim Hauskauf

Sie interessieren sich für eine Immobilie in Kleve oder Umgebung? Dann lassen Sie sich durch die Firma Eulenpesch GmbH fachmännisch beraten!

Der Kauf eines Hauses oder einer Eigentumswohnung ist stets eine langfristige Entscheidung. Auch, wenn Sie als Käuferin beziehungsweise Käufer bestmöglich versuchen eine objektive Betrachtungsweise anzuwenden ist dies meist nicht vollständig möglich. Denn auch eine emotionale Komponente wie eine starke Vorfreude oder der Wunsch nach einer Traumimmobilie können die Entscheidungsfindung beeinflussen.

Daher ist es von großer Bedeutung, einen Bausachverständigen beim Erwerb einer Immobilie hinzuzuziehen. Denn dieser hat die notwendige emotionale Distanz und kann durch sein Fachwissen objektiv an die Begutachtung des Hauses herangehen.

Durch die örtliche Nähe kann Thomas Eulenpesch, M. Sc. Nicht nur die fachlichen Kenntnisse einbringen, sondern ebenfalls örtliche Gegebenheiten wie beispielsweise die Preisentwicklung in Kleve und Umgebung bestmöglich berücksichtigen. Neben Kleve betreut Herr Eulenpesch auch weitere Städte im Kreis Kleve und am unteren Niederrhein wie Kranenburg, Rees, Goch, Uedem, Kevelaer, Xanten, Kalkar, Weeze, Issum, Geldern, Kerken, Straelen, Rheurd, Wachtendonk und Wesel.

 

 

Thomas Eulenpesch, M. Sc.
Bausachverständiger und Baugutachter
für Kleve und Umgebung
Boschstraße 16
47533 Kleve
Telefon: 02821 398110
info@gutachter.immo
VonThomas Eulenpesch

Verkehrswertgutachten – Inhalte und Nutzen

Zur Bestimmung des Wertes einer Immobilie werden umfangreiche Fachkenntnisse benötigt. Vor allem Verkäufer aber auch Käufer von Immobilien neigen dazu emotionale Aspekte in die Preisbewertung einfließen zu lassen. Dies führt dazu, dass der emotionale Wert einer Immobilie häufig stark vom tatsächlichen Wert der Immobilie abweicht.

 

Die Bezeichnung Verkehrswert

De Verkehrswert bezeichnet den aktuellen und tatsächlichen Wert einer Immobilie. Diese ermittelt ein Sachverständiger anhand von Faktoren wie:

  • Lage und Beschaffenheit des Baugrundstücks
  • Größe, Alter und Zustand der Immobilie
  • Mögliche Rechte und Belastungen

 

Verkehrswertgutachten für Ihre Immobilie

Die Ergebnisse der Verkehrswertermittlung werden von einem Sachverständigen in einem Verkehrswertgutachten zusammengefasst. En derartiges Gutachten enthält allgemeine Informationen zum Objekt, Bilder, Berechnungen und beispielsweise auch Informationen zu Mängeln und eine Schätzung bezüglich der notwendigen Kosten zur Mängelbeseitigung.

Ein Verkehrswertgutachten können Sie beispielsweise erstellen lassen, wenn Sie den Wert Ihrer Immobilie wissen möchten. Aber auch für bestimmte Anlässe benötigen Sie mitunter ein Verkehrswertgutachten. Dies sind gemäß § 194 Baugesetzbuch:

  • Rechtliche Auseinandersetzungen vor Gericht
  • Zwangsversteigerung
  • Wertermittlung im Erbfall
  • Erzwungene Vermögensaufteilung
  • Scheidungen
  • Steuerliche Zwecke
  • Bilanzierungszwecke

 

Erstellung eines Verkehrswertgutachtens durch einen Bausachverständigen

Die Erstellung eines Verkehrswertgutachtens sollte durch einen zertifizierten Bausachverständigen durchführen. Denn dieser führt über das Fachwissen sowie die notwendigen Marktkenntnisse, um eine objektive Bewertung der Immobilie vorzunehmen und den gesetzlichen Anforderungen zu entsprechen.

VonThomas Eulenpesch

Die Baubegleitung – Schutz für Bauherren

Warum sollten Sie als Bauherr unbedingt einen Bausachverständigen hinzuziehen?

Offensichtliche Baumängel wie nasse Stellen oder beschädigte Bauteile fallen meist leicht ins Auge. Aber andere Probleme werden von fachlichen Leihen meist nicht entdeckt, können jedoch im späteren Verlauf zu größeren Schäden führen. Ohne das notwendige Expertenwissen haben Sie kaum eine Chance sämtliche Mängel zu entdecken:

  • Wurden Baustoffe ohne Zulassung genutzt?
  • Sind Anschlüsse fachgerecht ausgeführt?
  • Sind Abdichtungen der Außenwände fachgerecht ausgeführt und die Ausführung protokolliert worden?
  • Sind Planungsfehler vorhanden?
  • Sind vertragliche Zusatzleistungen durch die Bauherren zu erbringen?

 

Stärkere Position durch einen Bausachverständigen

Oftmals sind Verhandlungen mit Bauträgern und Handwerkern schwierig, denn diese versuchen Ihre Einwände kleinzureden. Mit einem fachkundigen Baubegleiter können Sie Ihre Position stärken und Mängelmeldungen besser durchsetzen.

 

Unsere Leistungen als Baubegleiter

  • Auflistung von Baumängeln
  • Kontrolle der Nachbesserungen
  • Umfangreiche Dokumentation
  • Beurteilung von Baumängeln und deren Auswirkungen
  • Berechnungen von Preisnachlässen
  • Begleitung bei der Bauabnahme

 

Bauexperten rechtzeitig einschalten

Bei der Begleitung eines Bauvorhabens gilt es den Sachverständigen möglichst frühzeitig hinzuzuziehen, denn wenn beispielsweise die Wände bereits verputzt oder Trockenbauplatten montiert worden sind können die dahinter versteckten Mängel nicht mehr ohne weiteres aufgespürt werden. Wir empfehlen Ihnen daher einen fachkundigen Bausachverständigen bereits vor der Unterzeichnung des Bauvertrages hinzuzuziehen.

 

Bereits vor Unterzeichnung des Vertrages kann unser Sachverständigenbüro unterstützend zur Seite stehen

  • Sind alle Inhalte des Vertrages angemessen oder gibt es Nachteile für den Bauherren?
  • Sind alle Unterlagen fehlerfrei und vollständig?
  • Ist die Leistungsbeschreibung vollständig und nachvollziehbar?
  • Entsprechen die geplanten Ausführungen noch den anerkannten Regeln der Technik?
  • Ist das energetische Konzept stimmig?

 

Es empfiehlt sich den Bausachverständigen bei diesen Bauphasen hinzuzuziehen:

  • Fertigstellung von Bodenplatte beziehungsweise Keller
  • Fertigstellung des Rohbaus
  • Dacharbeiten
  • – Fassadenarbeiten
  • Abschluss der Rohinstallationen
  • Fertigstellung

 

Insbesondere gilt, dass der Gutachter die Begutachtung vornehmen sollte, bevor Arbeiten durchgeführt werden bei denen Mängel im Nachhinein nicht mehr erkennbar sind wie beispielsweise Verputz oder Estrich. Nur so können Mängel an Installationen, Anschlüssen und Übergängen festgestellt und bei Bedarf kostengünstig behoben werden.

 

Risiken und Folgen einer Bauabnahme

Mit der Abnahme einer Bauleistung beginnt die gesetzliche Gewährleistungsfrist. Zudem führt dies zur Umkehr der Beweislast. Dies bedeutet für Sie, dass Sie nach Abnahme beweisen müssen, dass der jeweilige Mangel bereits zum Zeitpunkt der Bauabnahme vorhanden war. Daher sollte die Abnahme nur dann erfolgen, wenn keine gravierenden Mängel vorliegen. Mitunter kann eine Abnahme bei geringen Mängeln erfolgen, wenn diese ausreichend protokolliert worden sind.

Hinweis: Sie können die Bauabnahme auch unbeabsichtigt durch Bezahlung der Schlussrechnung vornehmen.

 

Vorteile einer Baubegleitung im Überblick:

  • Vermeidung von nachteiligen Vertragsvereinbarungen
  • Vermeidung von Planungsfehlern
  • Frühzeitige Erkennung von Baumängeln
  • Dokumentation während der Bauphase
VonThomas Eulenpesch

Schimmelsachverständiger in Kleve und für den Niederrhein

Sie haben Probleme mit Feuchte oder Schimmel in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus und benötigen einen zertifizierten Sachverständigen für Schimmel, der eine genaue Überprüfung vornimmt? Gerne steht Ihnen die Firma Eulenpesch GmbH beratend zur Seite.

 

Schimmelsachverständiger in Kleve

Die Messung von Feuchte in Böden, Wänden und Decken sowie die Begutachtung und Bewertung von Schimmel in Wohn- und Nutzräumen gehört zu den Kernkompetenzen von Thomas Eulenpesch. Als DEKRA Zertifizierter Sachverständiger für Schimmelpilzbewertung wird diese Kompetenz auch in regelmäßigen Abständen unabhängig überprüft und durch jährliche Fortbildungsmaßnahmen aufrechterhalten.

Eulenpesch DEKRA Sachverständiger für Schimmelpilzbewertung

 

Erkennen von Schimmel in Ihrer Wohnung

Insbesondere im Herbst und Winter häufen sich die Fälle von Schimmelbefall. Ursachen können Baumängel und Wasserschäden sein. Aber auch fehlerhaftes Nutzerverhalten ist weiterhin oft vorzufinden. Häufig lassen sich derartige Schäden nicht oder nur schwer mit bloßem Auge erkennen. Auch hier können moderne Messmethoden eingesetzt werden, um zu überprüfen, ob ein Befall vorliegt.

 

Leistungen im Überblick

  • Objektbesichtigung durch DEKRA Zertifizierten Sachverständigen
  • Schadensaufnahme
  • Messung der Bauteilfeuchte
  • Bei Bedarf Entnahme von Materialproben, Luftproben oder Abklatschproben
  • Laborbericht

 

Durch die örtliche Nähe können Termine in Kleve, Kranenburg, Bedburg-Hau, Goch, Kalkar, Rees, Kevelaer, Geldern, Kerken, Weeze, Xanten und am Niederrhein meist zeitnah vereinbart werden. Gerne unterbreiten wir Ihnen ein individuelles Angebot.

 

VonThomas Eulenpesch

Was kostet ein Bausachverständiger

Die Kosten für einen Bausachverständigen und Baugutachter in Kleve und Umgebung werden von der beauftragten Leistung beeinflusst. Dennoch lohnt sich die Investition in einen Bausachverständigen, denn dadurch können Sie unnötige Folgekosten oder mitunter auch Prozesse vor Gericht vermeiden.

 

Sie können von unseren günstigen Pauschalpreisen und regionalen Ausrichtung profitieren

Unabhängig davon ob bei der Beratung zum Verkauf oder Kauf einer Immobilie, bei der Erstellung eines Schadensgutachtens, eines Verkehrswertgutachtens oder der Begutachtung von Baumängeln und Bauschäden beziehungsweise bei der Baubegleitung bieten wir Ihnen fachlich kompetente Leistung zu günstigen Preisen an. Gerne unterbreiten wir Ihnen auch ein unverbindliches Angebot.

 

Vorteile der Beauftragung eines Bausachverständigen der Eulenpesch GmbH

  • Günstige Pauschalpreise: Unsere Dienstleistungen können individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt werden. Durch das Angebot von Pauschalpreisen erhalten Sie eine hohe Kostensicherheit und ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Kurzfristige Terminvereinbarung: Durch unsere regionale Ausrichtung können wir Ihnen in der Regel zeitnah einen Termin anbieten

 

VonThomas Eulenpesch

Hauskaufberatung für Kleve und den Niederrhein

Thomas_Eulenpesch_Eulenpesch_GmbH Haben Sie Ihr Traumhaus gefunden und möchten zur Sicherheit noch eine zweite Meinung eines unabhängigen Experten einholen, bevor der Kaufvertrag abgeschlossen wird? Dann sind Sie bei der Eulenpesch GmbH Kleve richtig!

Sachverständigenbüro in Kleve

Mein Name ist Thomas Eulenpesch, ich bin Immobilienkaufmann, Umweltwissenschaftler (Master of Science der FernUniversität Hagen und des  Fraunhofer-Institut für Umwelt, SIcherheits- und Energietechnik UMSICHT), Experte der Immobilienbewertung (IHK Ruhr),durch ADA in Vivo B.V. nach DIN EN ISO/IEC 17024 zertifizierter Bau-Sachverständiger für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken, Schlichter Bau und Immobilien (TÜV Rheinland Akademie), DEKRA zertifizierter Bausachverständiger für Schimmelpilzbewertung, Sachkundiger für die Abdichtung und Feuchtesanierung erdberührter Bauteile mit TÜV SÜD geprüfter Sachkunde, Brandschutzbeauftragter, Fachplaner, Fachbauleiter und Sachverständiger für vorbeugenden Brandschutz (ZERT). Gerne stehe ich Ihnen mit meinem Sachverständigenbüro in der Region rund um Kleve bei Ihrem geplanten Hauskauf zur Seite.

 

Gemeinsame Besichtigung Ihres Traumhauses und Beratung vor Ort

Wir besichtigen Ihr Traumhaus gemeinsam und ich berate Sie vor Ort hinsichtlich der Bauqualität, der Bausubstanz und etwaigen Mängeln. Sie erhalten von mir eine objektive und unabhängige Einschätzung zur Immobilie, sodass Sie die Nutzungsmöglichkeiten und etwaig notwendige Maßnahmen besser einschätzten können.

Durch die örtliche Nähe können Termine in Kleve, Emmerich am Rhein, Bedburg-Hau, Kranenburg, Goch, Rees, Kalkar, Kevelaer, Weeze, Uedem, Xanten, Geldern, Kerken, Kervenheim, Wesel, Alpen, Straelen und anderen Städten am Niederrhein üblicherweise kurzfristig stattfinden. Fragen Sie einfach unverbindlich an!

 

Honorar

Meine Dienstleistungen können zu attraktiven Paketpreisen gebucht werden. Eine Hauskaufberatung erhalten Sie ab 349,00 € inkl. Mehrwertsteuer. Gerne unterbreite ich Ihnen auch ein individuelles Angebot.

 

Weitere Informationen zur Hauskaufberatung finden Sie hier!

 

VonThomas Eulenpesch

Sie sind auf der Suche nach einem Baugutachter beziehungsweise einem Bausachverständigen in Kleve? Dann sind wir Ihr richtiger Ansprechpartner für Kleve und den Niederrhein!

Gerne steht Ihnen zertifiziertes Personal beratend zur Seite. Wir bieten Leistungen wie Baubegleitung, Hauskaufberatung, Immobilienbewertung, Bauabnahme sowie Beratungen bei Schimmel, Baumängeln, Bauschäden und vielen weiteren Themen rund um die Immobilie an.

Durch die regionale Ausrichtung unseres Sachverständigenbüros können regionalspezifische Aspekte ebenfalls problemlos berücksichtigt werden.

 

Schimmel, Feuchteschäden und feuchte Keller

Bei Feuchteschäden in Kellern, an Wänden und Decken stehen wir Ihnen mit modernen und zerstörungsfreien Messmethoden beratend zur Seite. Auch Schimmel in Haus und Wohnung wird durch zertifizierte Baugutachter für Kleve und den Niederrhein analysiert und bei Bedarf protokolliert oder ein Gutachten erstellt.

 

Hauskaufberatung für Kleve und den Niederrhein

Sie möchten eine Immobilie erwerben? Eine derartige Investition sollte stets gründlich geplant werden, daher ist es empfehlenswert zusätzlich einen Bausachverständigen zu beauftragen. Unsere Dienstleistungen im Rahmen der Kaufberatung umfassen unter anderem:

  • Gemeinsame Besichtigung
  • Beratung vor Ort
  • Beurteilung der baulichen Gegebenheiten
  • Günstiger Pauschalpreis

Termine können meist kurzfristig vereinbart werden

 

Immobilienbewertung in Kleve und Umgebung

Sie möchten Ihre Immobilie bewerten lassen? In Abhängigkeit von Ihren Bedürfnissen erstellen wir unterschiedliche Arten von Gutachten. Gerne Beraten wir Sie im Vorfeld und unterbreiten Ihnen ein unverbindliches Angebot

  • Verkehrswertgutachten
  • Mietwertgutachten
  • Kurzgutachten

 

Rund um die Errichtung und den Umbau von Immobilien: Baubegleitung, Bauabnahme und Begutachtung von Baumängeln und Bauschäden

Die Errichtung einer neuen Immobilie aber auch umfangreiche Sanierungsarbeiten sind anspruchsvoll und mit einem großen finanziellen Risiko verbunden. Gerne überwachen wir zusammen mit Ihnen das Bauvorhaben und stellen sicher, dass nach Möglichkeit keine Mängel auftreten. Aber auch dann, wenn Mängel vorliegen können Sie uns zu Rate ziehen.

VonThomas Eulenpesch

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz

Durch die Einführung des Gesetzes für den Ausbau erneuerbarer Energien (Erneuerbare-Energien-Gesetz) wurde seitens der deutschen Bundesregierung das Ziel gesetzt, die Nutzung von erneuerbaren Energien verstärken und somit den fortlaufenden Klimawandel entgegenzuwirken.[1]

Die Einführung dieses Gesetzes begünstigte daher auch einen deutlichen Zuwachs von erneuerbaren Energien innerhalb der Bundesrepublik Deutschland in den vergangenen Jahren. Als Vorläufer dieses Gesetzes kann das sogenannte Stromeinspeisegesetz, welches im Jahr 1991 eingeführt wurde angesehen werden. Dieses Gesetz verpflichtete die Stromkonzerne dazu, 80 % der jeweils gültigen durchschnittlichen Strompreise an Produzenten von erneuerbaren Energien zu zahlen.[2]

Durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz wird den erneuerbaren Energien einen deutlichen Vorrang auf dem deutschen Energiemarkt eingeräumt. Dies bedeutet, dass den Produzenten von erneuerbaren Energien stets das Recht steht, die durch die jeweilige Produktionsform erzeugte Energie in den Strommarkt einzuspeisen.

Zusätzlich erhalten Produzenten von erneuerbarer Energie Sicherheit, ihr erzeugte Energie über einen Zeitraum von 20 Jahren zu einem bestimmten Preis am Markt abzusetzen. Diese Einspeisevergütung hängt unter anderem von der jeweiligen Form der Erzeugung ab.[3]

Damit auch kleinere Erzeuger von erneuerbaren Energien dazu animiert werden derartige Anlagen installieren, erhalten diese meist Kilowattstunde eine höhere folgenden als Betreiber von größeren Anlagen. Zudem soll durch die Subvention von kleineren Anlagen zur Erzeugung von erneuerbaren Energien der Strukturwandel in diesem Sektor begünstigt werden.

Zudem wird durch die Förderung von vielen Kleinanlagen auch ein dezentraler Aufbau eines Netzes zur Versorgung des deutschen Strommarktes mit erneuerbaren Energien ermöglicht. Somit wird einer gewissen Zentralisierung, wie sie aktuell auf dem deutschen Strommarkt vorzufinden ist, denn dort ist nur eine geringe Anzahl von Stromerzeugern vorzufinden. Diese erzeugten ihrerseits vornehmlich Strom aus nicht erneuerbaren Ressourcen wie beispielsweise Braunkohle.[4]

Auch wenn die Erzeugung von Atomstrom im Vergleich zu Braunkohle etwas umweltfreundlicher ist, wurde durch die Bundesregierung beschlossen, dass kein Strom mehr durch Atomkraftwerke erzeugt werden. Unter Berücksichtigung der Verknappung von Ressourcen und den Klimawandel war es daher notwendig, geeignete Maßnahmen zur Erzeugung von Strom fördern ohne negative Auswirkungen auf die Umwelt fördern.[5]

Die Nutzung von erneuerbaren Ressourcen zur Erzeugung von Energien wird daher aufzunehmen von der Bevölkerung akzeptiert. Auch wenn den Betreibern der Anlagen seitens des erneuerbaren Energien Gesetzes eine bestimmte anfallende Vergütung gewährleistet wird, kann dies nur bedingt als Subventionen angesehen werden. Stattdessen handelt es sich auf Seiten der Stromkonzerne seitens des Strommarktes um eine Pflicht zur Abnahme des durch erneuerbaren Energien erzeugten Stromes.

Dadurch erhalten Produzenten erneuerbaren Energien eine gewisse Absicherung, dass diese ihren Strom auf dem Markt zu bestimmten Preisen absetzen können. Dabei muss jedoch berücksichtigt werden, dass durch die Förderung der erneuerbaren Energien zusätzliche Kosten für die Verbraucher entstehen.[6]

Durch die Einführung dieses Gesetzes ziehen die Verbraucher auf dem deutschen Markt zunehmend ökologisch erzeugten Strom. Sprechen ist auch ein kontinuierlicher Ausbau der erneuerbaren Energien in der Bundesrepublik Deutschland vorzufinden. Durch diese Förderung konnte in diesem Jahr erstmals erreicht werden, dass die erneuerbaren Energien den Hauptenergieträger auf dem deutschen Markt darstellen. Dennoch stellt die Erzeugung von Strom durch die Verbrennung von Kohle weiterhin einer der wichtigsten Energieträger in Deutschland dar.[7]

Daran ist insbesondere daran zu erkennen, dass die Quote der erneuerbaren Energien am gesamten Energiemix nur langsam ansteigt. Dennoch wurde durch die Einführung dieses Gesetzes ein eigenständiger Wirtschaftszweig in der Bundesrepublik Deutschland gefördert somit letztendlich auch die Gesamtwirtschaft. Besondere wurden dadurch neue Unternehmen im Bereich der Solartechnik und Windenergie gegründet.[8]

Somit konnten auf neue Arbeitsplätze in der Bundesrepublik Deutschland geschaffen werden. Daher kann die Einführung des Erneuerbaren Energien Gesetz auch als Vorteil für die Wirtschaft und die Umwelt eingestuft werden. Durch die genutzten Technologien sowie innovative Entwicklungen zeichnet sich die Bundesrepublik Deutschland auch im Bereich der erneuerbaren Energien durch eine Vorreiterstellung aus. Demnach ergeben sich eine Vielzahl von unterschiedlichen Vorteilen aus der von erneuerbaren Energien und der Einführung des Erneuerbaren Energien Gesetzes.[9]

[1] Vgl. Schumacher, J. (Hrsg.) (2014) Naturschutzrecht im Klimawandel: Juristische Konzepte für naturschutzfachliche Anpassungsstrategien, S. 353

[2] Vgl. Reeker, M. (2004) Kostenentwicklung erneuerbarer Energien: Eine Erfahrungskurvenanalyse des Erneuerbare-Enerigen-Gesetzes, S. 137ff

[3] Vgl. Konstantin, P. (2013) Praxisbuch Energiewirtschaft: Energieumwandlung, -transport und –beschaffung im liberalisierten Markt, 3. Auflage, S. 114

[4] Vgl. Michliachki, M. (2009) Die Schlüsselrolle der deutschen Stromwirtschaft im europäischen Emissionshandel, S. 30

[5] Vgl. Konstantin, P. (2013) Praxisbuch Energiewirtschaft: Energieumwandlung, -transport und –beschaffung im liberalisierten Markt, 3. Auflage, S. 101

[6] Vgl. Hennicke, P., Fischedick, M. (2007) Erneuerbare Energien: Mit Energieeffizienz zur Energiewende,        S. 87

[7] Vgl. Handelsblatt (2014) Die Kehrseite der Energiewende

[8] Vgl. Müller-Platenberg, C. (Hrsg.) (2008) Der Bildungsprozess beim Aufbau der Solidarischen Ökonomie,  S. 110

[9] Vgl. Sliwiok-Born, D. (2014) Wettbewerb statt EEG-Umlage?, S. 135

VonThomas Eulenpesch

Schäden durch Schimmel und Feuchte

Schimmel- und Feuchteschäden müssen immer begutachtet werden!Von Natur aus lässt sich Schimmelpilz überall in der Luft finden und ist nicht immer gefährlich solange die Konzentration gering ist. Mit den richtigen Nährstoffen von Materialien können sich Schimmelpilze ernähren und ausbreiten. Zu den wichtigsten Nährstoffen gehören zum einen die Materialien wie Papier, Tapeten, Kleister, Holz oder auch Teppichböden. Aber auch Stäube geben den Sporen ausreichend Nährstoffe um sich auszubreiten. Insbesondere dann wenn die Materialen selbst keine Nährstoffe enthalten. Die Staubpartikel setzen sich darauf nieder und bilden Plätze für einen potentiellen Schimmelpilzbefall.

Der Schimmelpilz entsteht nur bei einer entsprechend hohen Feuchtigkeit und dem notwendigen Nährstoffangebot. Das Wachstum von Schimmel kann zum einen auf und auch in Materialien erfolgen. Bei einem Schimmelpilzbefall im inneren von Wänden hilft meist nur eine hartnäckige Sanierung mit Erneuerung des Mauerwerkes. Die optimale Vorrausetzung zur Bildung von Schimmelpilzen ist eine Luftfeuchtigkeit von 80%. Der Temperaturunterschied zwischen Oberflächen bei einer hohen Luftfeuchtigkeit sorgt für eine Taubildung. Gerade dieser Tau ist meist dafür verantwortlich die Schimmelbildung zu beschleunigen, sodass ein Schimmelpilzschaden entstehen kann.

VonThomas Eulenpesch

Die Bauakte als zentrale Informationsquelle

Oftmals besteht die Problematik, dass bei älteren Immobilien Bauzeichnungen oder wichtige Informationen nicht mehr vorliegen. Mitunter kann der Zustand des Objektes durch im Laufe der Jahre durchgeführten Maßnahmen nicht mehr dem genehmigten Zustand entsprechen. Daher ist es wichtig nicht nur die Bausubstanz zu betrachten, sondern auch den rechtlichen Zustand. Beispielsweise ist bei einer Vielzahl von älteren Gebäuden der Boden nachträglich von einer Nutzfläche zu Wohnraum umgewidmet worden, ohne dass hierzu eine Baugenehmigung beantragt worden ist. Sofern eine illegale Umnutzung bekannt ist, muss entsprechend überprüft werden ob diese nachträglich genehmigt werden kann oder ein Rückbau vorgenommen werden muss. Dies kann sich dabei maßgeblich auch auf den Wert der jeweiligen Immobilie auswirken.

Die Bauakte wird mit Beginn des ersten Bauantrags bei der zuständigen Verwaltungsbehörde angelegt und dort nach Abschluss des Bauvorhabens archiviert. Somit kann auch nach mehreren Jahrzehnten hierauf zugegriffen werden. In zunehmendem Umfang werden diese Bauakten durch die Behörden digitalisiert und sind daher mehr ausschließlich als physische Version in den Archiven vorhanden.

 

Inhalte der Bauakte

Üblicherweise sollten in der Bauakte alle wichtigen Informationen von der Errichtung des Gebäudes bis zu grundlegenden Veränderungen vorhanden sein. Basis bildet somit der Bauantrag und die dazugehörigen Grundrisse, Flächenberechnungen, Detailzeichnungen, statische Berechnungen, Entwässerungspläne und Schnittzeichnungen. Hierbei ist jedoch hervorzuheben, dass diese Informationen nicht immer vollständig sind.

Von grundlegender Bedeutung ist die in der Bauakte enthaltene Baugenehmigung, aus der hervorgeht in welcher Form die Immobilie seinerzeit genehmigt worden ist. Neben dem Bauantrag ist auf die Bescheinigung der Bauabnahme beziehungsweise der Schlussabnahme dort vorzufinden. Üblicherweise entspricht das Jahr der Schlussabnahme auf dem eigentlichen Baujahr des Hauses. Sofern festgestellt worden ist, dass die tatsächlichen Gegebenheiten von den geplanten Gegebenheiten abweichen oder noch Restarbeiten vorzunehmen sind wird erneut eine Schlussabnahme durchgeführt.

VonThomas Eulenpesch

Wichtige Informationen, die nicht im Grundbuch eingetragen sind

Nicht alle wichtigen Informationen sind im Grundbuch der jeweiligen Immobilie eingetragen. Daher gilt es insbesondere als Käufer diese Informationsquellen zu überprüfen um zusätzliche Kosten nach Möglichkeit auszuschließen. Während wir diese Informationen standardmäßig bei der Erstellung von Gutachten bei den zuständigen Behörden anfragen wissen viele Eigentümer und Kaufinteressenten nur von den Informationen aus dem Grundbuch und vom Alteigentümer.

 

Das Baulastenverzeichnis

Das sogenannte Baulastenverzeichnis wird beispielsweise im Kreis Kleve durch die Kreisverwaltung geführt. Jedoch kann dies von Region zu Region unterschiedlich sein. Bei einer Baulast handelt es sich um eine grundstücksbezogene Belastung, die gegenüber der zuständigen Bauaufsichtsbehörde eingetragen wird. Da diese nicht im unmittelbaren Zusammenhang mit angrenzenden Grundstücken steht werden diese Informationen auch nicht im Grundbuch eingetragen.

Bei einer Baulast kann es sich beispielsweise um sogenannte Abstandsflächen, Fluchtwege oder Auflagen hinsichtlich Kfz Stellplätzen handeln. Aus der Auskunft aus dem Baulastenverzeichnis wird sichtbar, wer der begünstigte der jeweiligen Baulast ist und welche Belastungen sich für das eigene Grundstück daraus ergeben. Oftmals ist die davon betroffene Fläche in der Flurkarte farblich abweichend gekennzeichnet.

Diese Informationen werden nicht nur bei der Erstellung von Gutachten benötigt, sondern oftmals auch für die Genehmigung eines Immobilienkredites. Daher sollten Sie eine Auskunft aus dem Baulastenverzeichnis bei der Kreisverwaltung anfordern. Sofern keine Baulast auf dem betreffenden Grundstück eingetragen ist, wird die Kreisverwaltung eine Gebühr von zehn Euro je Grundstück. Liegt hingegen eine Eintragung vor, erhöht sich diese Gebühr auf 50 € je Grundstück (Stand 03.09.2018).

 

Das Altlastenkataster

Eine weitere wichtige Informationsquelle für Eigentümer und Kaufinteressenten ist das sogenannte Altlasten. Dies wird ebenfalls von der Kreisverwaltung in Kleve geführt. In diesem Verzeichnis werden Flächen geführt, die unter Verdacht stehen durch frühere Einflüsse kontaminiert worden zu sein. Dabei muss zum Zeitpunkt der Eintragung noch kein Beweis vorgelegen haben, sondern der Verdacht auf die Existenz einer Altlast reicht für die Eintragung in das Verzeichnis bereits aus.

Meist handelt es sich bei den Verdächtigen Flächen um Gewerbeflächen, dennoch sind Baugrundstücke, auf denen Wohngebäude errichtet werden sollen beziehungsweise errichtet worden sind nicht zwangsläufig Altlastenfrei. Meist handelt es sich dabei um Grundstücke, auf denen sich zuvor zur Pfarreien, er war ein, Tankstellen oder andere Unternehmen befunden haben, die Chemikalien oder andere umweltgefährdende Stoffe eingesetzt haben.

Eine Eintragung in das Altlastenkataster ist dabei nicht mit einer tatsächlichen Belastung gleichzusetzen. Um die Existenz einer Altlast auszuschließen sind jedoch aufwändige und kostenintensive Bodenuntersuchungen notwendig. Ergeben diese Untersuchungen eine tatsächliche Belastung muss überprüft werden, mit welchen Maßnahmen eine Sanierung des betreffenden Grundstückes möglich wäre. Für einfache Auskünfte aus dem Altlastenkataster werden bei der Kreisbehörde keine Gebühren erhoben.

 

Erschließungskosten und Straßenbaubeiträge

Bei dem Erwerb eines Grundstückes beziehungsweise einer Immobilie sollte nicht nur die Zukunft in den Fokus gelegt werden, sondern auch die Vergangenheit. Denn insbesondere bei Grundstücken, die erst in jüngerer Vergangenheit erschlossen worden sind können für den zukünftigen Eigentümer noch Kosten in Form von Erschließungsbeiträgen gemäß § 127 BauGB anfallen.

Diese Kosten fallen jedoch nur einmalig an. Daher ist bei älteren Gebäuden mit diesem Posten üblicherweise nicht mehr zu rechnen. Jedoch können auf den Eigentümer zusätzliche Kosten durch sogenannte Straßenbaubeiträge zu kommen. Wenn beispielsweise der Straßenbelag erneuert und der Kanal ausgetauscht wird beziehungsweise eine Verbesserung der Straßen vorgenommen werden wie beispielsweise durch neue Energiesparlampen werden Kosten an die Anlieger weiterberechnet.

Jede Kommunalverwaltung ist dazu verpflichtet vor Durchführung von Sanierungsmaßnahmen zu überprüfen, welche Kosten voraussichtlich anfallen und ob diese vollständig von der Kommune übernommen werden müssen oder beispielsweise auf die Anwohner umgelegt werden können. Wir können mit unter mehrere tausend bis mehrere zehntausend € auf den jeweiligen Grundstückseigentümer zu kommen.

Maßnahmen, die bereits geplant sind, können unter anderem beim zuständigen Tiefbauamt der Kommunalverwaltung angefragt werden. Üblicherweise erhalten Sie dort jedoch nur Informationen über den geplanten Zeitpunkt aber nicht über die entstehenden Kosten. Bei der jeweiligen Kommunalverwaltung kann eine schriftliche Auskunft über mögliche Erschließungskosten, die noch anfallen beziehungsweise eine Auskunft über bereits gezahlte Erschließungsbeiträge angefordert werden. Hierfür werden Gebühren meist im Rahmen zwischen 20 € und 40 € berechnet.

VonThomas Eulenpesch

5 Punkte zur langfristigen Werterhaltung

Ziel jedes Immobilieneigentümers ist es das Objekt langfristig zu nutzen und vor Schäden zu bewahren. Daher bietet es sich an, die nachfolgenden fünf Aspekte im Auge zu behalten:

  • Feuchtigkeit kann der Bausubstanz schaden

Besonders häufig treten Feuchteschäden in Kellern durch unzureichende Abdichtung gegen eindringende Feuchtigkeit auf. Geeignete Maßnahmen zur Minimierung möglicher Feuchteschäden können daher nur vor Ort und unter Berücksichtigung der individuellen Gegebenheiten analysiert werden.  Ein weiterer Bereich, der oftmals übersehen wird ist das Dach einer Immobilie. Beispielsweise können sich bei Herbststürmen einzelne Dachziegel lockern und verschieben. Auch durch kleine Leckagen können größere Mengen an Feuchtigkeit eindringen und immense Schäden im Dachgeschoss verursachen. Daher gilt es insbesondere die kritischen Bereiche regelmäßig zu kontrollieren beziehungsweise kontrollieren zu lassen und Schäden möglichst unmittelbar beheben zu lassen. Nur so können Sie hohe Folgekosten vermeiden

  • Belüftung des Gebäudes

Um Feuchteschäden und Schimmelschäden langfristig zu vermeiden gilt es regelmäßig zu lüften. Hierbei ist von einer Lüftung mittels Kippstellung der Fenster dringendst abzuraten, denn diese sorgt primär für eine Auskühlung der angrenzenden Bauteile jedoch nicht für einen ausreichenden Luftwechsel. Stattdessen sollte nach Möglichkeit eine Stoßlüftung oder Querlüftung vorgenommen werden.

  • Regelmäßige Wartung und Instandhaltung

Um ein Gebäude langfristig nutzen zu können müssen regelmäßig Investitionen getätigt werden. Hierbei kann es sich sowohl um kleinere als auch größere Maßnahmen handeln. Eine Faustformel besagt dabei, dass jährlich durchschnittlich 1% der Herstellungskosten des Gebäudes angespart und investiert werden müssen um das Objekt langfristig gebrauchstauglich zu halten. Sofern in einem Jahr eine geringere Investition getätigt werden soll, empfiehlt es sich den verbleibenden Betrag auf einem separaten Sparkonto anzulegen.

  • Verkehrssicherheit

Insbesondere begehbare Wege und Terrassen müssen regelmäßig auf mögliche Schäden überprüft werden. Dies gilt insbesondere nach stärkeren Frostperioden. Zu den Aspekten der Verkehrssicherheit zählen im Herbst und Winter auch das Räumen der Wege von Schnee, Eis und nassem Laub. Bei der Verkehrssicherheit des Gebäudes sollten auch weitere wichtige Einrichtungen und Installationsleitungen von Wasser, Gas und Strom zumindest in Augenschein genommen werden.

  • Abwehr von Schädlingen, Schadstoffen und Umweltgiften

Beispielsweise Holzkäfer oder der Holzbock als tierische Schädlinge können massive Schäden am Gebäude verursachen. Derartige ungeliebte Untermieter können Sie beispielsweise anhand von Fraß Löchern in Holzbauteilen oder Holzmehl auf dem Boden erkennen. Auch Pilze wie der sogenannte echte Hausschwamm können Holzbauteile massiv zerstören und somit die Standsicherheit des Gebäudes beeinflussen.

Neben den Schäden an der Bausubstanz müssen auch Ausdünstungen beispielsweise von Klebern oder Wandfarben berücksichtigt werden. Diese können über die Atemwege aufgenommen werden und ungewünschte Reaktionen im Körper hervorrufen.  Gerne entnehmen wir vor Ort Proben und lassen diese durch ein zertifiziertes Labor auf Schadstoffe wie Formaldehyd, Holzschutzmittel, Weichmacher und einer Vielzahl von anderen Schadstoffen überprüfen.