Brandschutzplanung in Kleve

Brandschutzplanung in Kleve und Umgebung

Die Brandschutzplanung ist heutzutage für nachezu jedes Gebäude unerlässlich und sorgt für die Sicherheit von Bewohnern und Gebäudenutzern. Unser Planungsbüro bietet Ihnen eine individuelle maßgeschneiderte Brandschutzplanung mit ausgiebiger Beratung für Ihr Unternehmen, egal ob Neubauten, Altbauten oder während des bestehenden Betriebes.

Brandschutztechnische Stellungnahmen werden von uns erstellt, sowie alle Fragen rund um den Brandschutz im bestehenden, laufenden Unternehmen werden von uns beantwortet und dann in einem Plan berücksichtigt und aufgegriffen, so dass wir ein Gutachten in Hoher Qualität erstellen können. Unsere Planung für den Brandschutz ist genau auf Sie zugeschnitten, wir geben uns für Sie ein und bearbeiten mit Ihnen alle wichtigen Fragen.

Sowohl bei Wohnhäusern, Geschäftshäusern, Sonderbauten und sogar bei Industriebauten können wir Sie gut beraten.

Das Ziel ist es, dass bei einem Brand, die Kosten und Verzögerungen um ein erhebliches reduziert werden. Deswegen sollte man sich frühzeitig, vor dem Bau, über eine gute Brandschutzplanung kümmern.

Eine kosteneffiziente, fachgereche und termingerechte Umsetzung und Inbetriebnahme, kann nur sichergestellt werden, wenn vorher alles detailliert geplant wurde. Da sollte man sich bei der Ausführung des Baues vorher schon absprechen, so dass keine Probleme hinterher entstehen.

Fluchtwege und Rettungswege sind dabei auch sehr wichtige Aspekte, die berücksichtigt werden müssen. Dabei stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. In Abhängigkeit vm jeweiligen Gebäudetyp und Bundesland müssen geeignete Optionen ausgewählt werden. Ziel sollte es sein einerseits die Sicherheit für alle Gebäudenutzer aufrecht zu erhalten und zeitgleich unnötig Gebäudefläche zu verschwenden.

Wir stehen Ihnen gerne vor der Erteilung der Baugenehmigung, während des Baues und auch danach gerne bei der Beratung zu Brandschutzdetails zur Verfügung. Die Qualität unserer Leistungen wird dabei regelmäßig durch Fortbildungsmaßnahmen und Zertifizierungen unter anderem durch Prüfungen der Vereinigung zertifizierter Sachverständiger in der Europäischen Union EWIV sichergestellt.

Ablauf unserer Zusammenarbeit

 1. Vorgespräch

2. Analyse

3. Erstellung der Pläne

Wichtige Fragen zum Thema Brandschutzplanung

Für Sonderbauten, aber auch für Regelbauten mit wesentlichen Abweichungen nach der jeweiligen Landesbauordnung, wird eine Brandschutzplanung notwendig. In dieser Planung, wird nachgewiesen, dass keine Bedenken bezüglich des Brandschutzes des Bauvorhabens bestehen.

Es entspricht der Lebenserfahrung, dass mit der Entstehung eines Brandes praktisch jederzeit gerechnet werden muss. Der Umstand, dass in vielen Gebäuden jahrzehntelang kein Brand ausbricht, beweist nicht, dass keine Gefahr besteht, sondern stellt für die Betroffenen einen Glücksfall dar, mit dessen Ende jederzeit gerechnet werden muss!“ (Oberverwaltungsgericht Münster (10 A 363/86) vom 11.12.1987).

Brandschutz muss an erster Stelle stehen bei allen Geschäften, Unternehmen, Betrieben. Jeder Arbeitgeber muss seine Arbeitnehmer in Sicherheit wissen.

Bei einer Gefahrensituation gilt es durch Flucht- und Rettungswege, schnell Menschen in Sicherheit zu bringen. Sie müssen zur Sicherheit dieser Menschen Anforderungen gerecht werden. Dieser Text weist darauf hin.

Fluchtwege dienen der Rettung von jedem selber. Fluchtwege sind zum Beispiel Ausgänge, Treppen und Flure, die ins Freie führen. Menschen und Tiere können beim Brandfall, zum Beispiel, das brennende Objekt über Fluchtwege verlassen. Notleitern sind auch ein Beispiel für Fluchtwege.

Die offizielle Definition für Fluchtwege nach den Technischen Regeln für Arbeitsstätten lautet wie folgt:

„Fluchtwege sind Verkehrswege, an die besondere Anforderungen zu stellen sind und die der Flucht aus einem möglichen Gefährdungsbereich und in der Regel zugleich der Rettung von Personen dienen. Fluchtwege führen ins Freie oder in einen gesicherten Bereich. Fluchtwege im Sinne dieser Regel sind auch die im Bauordnungsrecht definierten Rettungswege, sofern sie selbstständig begangen werden können.“ [(ASR A2.3 (Ziff. 3.1)]

Es gibt zwei Arten von Fluchtwegen, den ersten und den zweiten Fluchtweg. Treppenräume, Flure, Türen, also die erforderlichen Verkehrswege, wozu auch die Notausgänge gehören, bilden den ersten Fluchtweg.

Der ausgewiesene Notausstieg, dient als zweiter Fluchtweg. Die Fluchtwege hängen von der tatsächlichen Länge des Laufens ab und können durch Gegebenheiten, der Einschränkung des schnellen Hinkommens, variieren.

Fluchtwege müssen mindestens 2 m betragen, bei Türen darf nur 5 cm Spielraum bestehen.

 

Notausgänge

Notausgänge müssen immer ohne fremde Hilfe, sehr leicht zu öffnen sein. Nichts darf davorstehen, sie müssen sehr gut erreichbar sein. Keine leicht umzustoßenden Objekte dürfen vor Notausgängen stehen. Die Notausgänge müssen immer in Fluchtrichtung geöffnet werden können.

 

Rettungswege

Rettungswege sind ausschließlich für die Einsatzkräfte, zum Beispiel bei Feuer, frei zu halten. Verletzte Personen und Tiere, können so, über diese Wege gerettet und der Brand bekämpft werden. Fremdrettung steht hier an erster Stelle!

Feste bauliche Einrichtung, die ohne fremde Hilfe geöffnet und betreten werden kann.

Weitere ständig vorhandene bauliche Einrichtung, ohne fremde Hilfe zu öffnen ist oder eine von Rettungskräften bereitgestellte Einrichtung.

 

Flucht- und Rettungswege

Treppen spielen bei den Flucht- und Rettungswegen eine sehr wichtige, zentrale Rolle. Die MBO, Musterbauordnung, hat genaue Anforderungen im Zusammenhang mit notwendigen Treppen, Bodenbelägen und tragenden Teilen.

Flucht- und Rettungswege sind Pflicht in folgenden Betrieben:

  • Hoher Verkehr an Personen, Publikumsverkehr, in Stätten der Arbeit
  • Fluchtwege über mehrere Geschosse führen oder sehr verwinkelt sind
  • Wenn es Bereiche gibt, die ein höheres Potenzial an Gefährdung haben
  • Wenn die Rettung wegen der baulichen Situation erschwert werden

Die Mitarbeiter müssen Zugang zu den Inhalten über die Flucht- und Rettungspläne haben und müssen auch genau wissen, wo diese zur Einsicht bereitliegen. Im Gefahrfall retten sie Leben! Auch dienen diese Pläne zur Übersicht, wo geeignete Hilfsmittel, zum Beispiel Feuerlöscher, bereitstehen.

 

Flucht- und Rettungswege sollten immer beinhalten:

  • Ruhe bewahren
  • Aus dem Gebäude sicher kommen
  • Brand sofort melden
  • Verhalten im Brandfall
  • Anweisungen befolgen

 

Flucht- und Rettungswege: Die Beleuchtung

Der erste und der zweite Fluchtweg, muss laut ASR 2.3 immer mit einer Sicherheitsbeleuchtung ausgestattet sein. Diese dient Unfälle zu vermeiden, wenn die normale, allgemeine Beleuchtung im Betrieb ausfällt.

Wenn Sie eine Baugenehmigung für Sonderbauten erteilt haben möchten, ist es heute sehr wichtig eine Brandschutzplanung vorzulegen. Ohne Brandschutzplanung wird im Regelfall keine Baugenehmigung erteilt.

Ein Fachplaner verfügt über besondere Kenntnisse im vorbeugenden Brandschutz. Er kann Brandschutzplanungen, durch seine Ausbildung uns seine berufliche Erfahrung, entwickeln und Nachweise zum Brandschutz erstellen. Planung und Nachweise zum Brandschutz von einem Prüfsachverständigen für Brandschutz bei Bauvorhaben der Gebäudeklassen 4 und 5 geprüft werden. Der Bauherr trägt die Kosten hierfür.

Von Bundesland zu Bundesland sind die baurechtlichen Vorschriften unterschiedlich, deswegen sollte man den Standort des Gebäudes berücksichtigen. Es können aber auch besondere Auflagen vom Versicherungsträger verlangt werden.

Das Ziel was erreicht werden soll, danach richtet sich die Brandschutzplanung. Themen, die zum erreichen dieses Ziels führen, werden schriftlich vereinbart. Diese Themen finden sich dann in der Brandschutzplanung als Stufen zur Bearbeitung wieder.

Das Honorar für eine Brandschutzplanung ist durch die HOAI gesetzlich bestimmt. Es gibt jedoch einen Vorschlag von der HOAI, wie man dieses Honorar berechnen könnte. Hier sind die Größe, Nutzung und Komplexität des Gebäudes ausschlaggebend.

Über Thomas Eulenpesch

Immobiliensachverständiger
in Kleve & Umgebung

Zertifizierungen

  • Sachverständiger für Schimmelpilzbewertung (DEKRA)
  • Sachverständiger für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken (Zertifiziert durch ADA InVivo nach DIN EN ISO/IEC 17024)
  • Sachverständiger für vorbeugenden Brandschutz
  • Sachverständiger für vorbeugenden Brandschutz (ZERT)
Thomas_Eulenpesch

Tätigkeitsgebiete

Fazit: Vorbeugender Brandschutz ist sehr wichtig und er sollte professionell erfolgen!

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